Werbung gegen Realität
Zur Zeit macht das Projekt Werbung gegen Realität die Runde durch die blogosphäre. Der Autor des Projekts – Samuel Mueller aus Berlin – stellt hierbei 100 Produkte ihrem Aussehen in der Werbung gegenüber.
Ich gebe zu, dass ich manchmal auch wirklich absolut keinen Bock habe, irgendwas zu kochen. Ich greife auch hin und wieder zu Fertigprodukten.
Aber wenn man sich das ansieht…!
Ich bin sicher, das kein Mensch Bella Back Kaltschale kaufen würde, wenn das wahre Ergebnis der Zubereitung auf der Packung abgedruckt wäre. Oder die Gefro Gourmet-Gemüse-Cremesuppe. Appetitlich, gesund, grün auf der Packung, mit ganzen Blumenkohlfeldern. Realität: Farbe – Erbrochenes. Konsistenz – Erbrochenes. Gemüsestücke? – Möglich. Vorverdaut und erbrochen.
Zwangsläufig musste ich an den Louis de Funès Klassiker Brust oder Keule denken.
(Man könnte natürlich auch einen Schritt weiter gehen und Film Soylent Green an dieser Stelle zitieren, in welchem die Menschheit im Jahr 2022 ohne ihr Wissen mit Menschenfleisch ernährt wird. Mag der Leser sich an dieser Stelle selbst seine Meinung bilden.)