DO NOT TOUCH A RUNNING SYSTEM!
Kann man es oft genug betonen? Nein!
Wenn mir zwei Leute (die wirklich Ahnung von der Materie haben) unabhängig voneinander bestätigen, dass das Betriebssystem X sch*** schlecht ist, dann nehme ich das zur Kenntnis. Ändert aber nix an der Tatsache, dass ich es eben doch selbst ausprobieren muss.
Aber – der Mensch ist ja lernfähig. Etwa 28 Nervenzusammenbrüche in der Vergangenheit – resultierend aus updates, upgrades, völlig neuen Betriebssystemen oder einfachen “System-vermüllt-also-neuinstallieren”- Aktionen, die jeweils mit einem mehr oder minder kompletten Datenverlust endeten, haben mich sensibilisiert:
Mein funktionerendes (wenn auch teilweise lahmendes) OS wurde diesmal 100%ig gesichert: Neue (dicke) Festplatte gekäuft, die alte wurde komplett abgestöpselt und sodann konnte sich das Entdeckerherz, das Spielekind ohne Angst auf einem quasi jungfräulichen System austoben. Fazit der Aktion: Betriebssystem X ist Schrott. Und mit zittrigen Fingern bauen wir wieder alles um.
Juch-heee, die Augen leuchten, der Puls rast, als ich den gewohnten Desktop wieder erblicke. Zweite Partition (die Gigabytes an Musik und Bildern und Filmen – wohlgemerkt: ohne Backup!!) ist auch noch da.
Aber: die neue Festplatte bockt rum
Wirklich drauf zugreifen kann ich nicht, löschen kann ich nix, formatieren läßt sie sich auch nicht – Leute, das sind so die Momente, in denen ich mir vorstelle, ich hätte ein winzig-kleines Hämmerchen in der Hand, und würde nach und nach jeden einzelnen Chip in meinem Rechenknecht zertrümmern.
Im abgesicherten Modus startet die Formatierung zwar, jedoch bewegt sich die Fortschrittsanzeige nur um einen Balken (von 30?) in 5 Minuten. Summa Summarum 2 1/2 Stunden… (500 Gig eben) Das… brechen… wir… mal… ab…
Nach diesem Versuch gehts jetzt aber komischerweise auch im normalen Modus, so dass ich nebenbei auch noch surfen und bloggen kann.
(Halleluja, meine Mucke ist noch da…)
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Now playing: Guns N’ Roses – Sympathy for the Devil
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