Posts Tagged Konzert

Date: Juli 9th, 2009
Cate: Events
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The Christmas Ball

Die Weihnachtsposts und -tweets überschlagen sich ja in den vergangenen Tagen gerade zu, von meiner Seite gibt es auch einen, nämlich eine event-Empfehlung:

The Christmas Ball 2009

unter anderen im Hannover, und dort mit einem Lineup, dass sich sehen lassen kann:

Destroid
Welle:Erdball
Suicide Commando (da gehe ich dann essen…)
Covenant
und *trommelwirbel*
FRONT242

Und das ganze für sechsundzwanzig Euromärker!!
The+Christmas+Ball+christmas+ball

See you there!

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Now playing: Covenant – Like Tears In Rain
via FoxyTunes

Date: August 17th, 2008
Cate: Events, Musik

Die Könige der Spielleute in Goslar

Nach längerer Ruhepause mal wieder ein Beitrag in Form eines Konzertberichts.
Gestern abend hatte ich mal wieder das Vergnügen, ein Konzert in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung, nämlich im Garten der Kaiserpfalz zu geniessen.

Elane:

Wenn du nichts Nettes sagen kannst, so sag besser überhaupt nichts. (PSALM 12:5; SPRÜCHE 11:22)

Ach was, ein bißchen Kritik muss sein: Öde, nichts markantes, charakterlos dahingeorgelt, selbst das als “feurig” angekündigte Stück war zum Sterben langweilig. Und dann haben die auch ernsthaft noch eine ganze Stunde gespielt!!!

Qntal:

Mein Highlight an diesem Abend.

Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle nicht detailliert auf die Musik, die Trackliste oder die Künstler eingehe – zu wenig bin ich mit dieser Stilrichtung vertraut, zu selten steht mir der Geist nach Mittelalter.

Auf jeden Fall positiv herauszuheben ist die Tatsache, dass Qntal eine gelunge Mischung aus Mittelalter und Elektro bringt. Während andere Bands den Sprung mittels Gitarrengeschrammel versuchen bekommt man von Qntal teilweise recht fette, treibende Electro-Beats (natürlich ganz stilecht aus dem weiß leuchtenden Apfel)  um die Ohren gehauen. Gerne mal wieder!

Corvus Corax:

Immer wieder gerne erzählt, meine kleine Anekdote über Corvus, an der Pfalz, im Jahre des Herrn 2001:

Ein Jahr zuvor durfte ich mein erstes Konzert der Raben am selben Ort erleben, seinerzeit zu einem Preis von 15 Silberlingen Mark. Ich darf anmerken, dass ich zu jener Zeit Azubi mit einer mageren Ausbildungsvergütung von 500,00 Mark war… Als ich nun im Folgejahr mein Ticket erstehen wollte dachte ich, mich trifft der Schlag: 28,00 Mark!! Verdoppelt! Und damals gabs noch keinen Teuro! Enttäuscht, nein, eher sauer bin ich nach Hause gefahren und habe gleich eine Mail an die Band verfaßt, mich nach dem Hintergrund dieser Preispolitik erkundigt.

Keine zwei Tage später hatte ich Antwort – wohl vom damaligen Management, einem gewissen Falcone. Und dieser nahm wirklich kein Blatt vor den Mund, bezeichnete er mich (in einem saumäßigen Deutsch) als Sozialschmarotzer, auf den man getrost verzichten könne…

Sprachlos…

Was solls, das ist verjährt (ich meine auch gehört zu haben, dass dieser Typ zwischenzeitlich rausgekickt worden ist). By the way: Eintritt in diesem Jahr 25,85 EUR! ;)

Zum Wesentlichen: Musikalisch solide (wie schon gesagt, ich kenne mich mit dem Genre zu wenig aus, um hier wirklich ernsthafte Kritik üben zu können); die Stimmung hingegen war umwerfend. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

Date: Juli 22nd, 2008
Cate: Events, Musik
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Amphi – Zusammenfassung

Einen Zwischenbericht musste ich meinen Lesern schuldig bleiben. Kurze Statements sind zwar schnell mal durchs Hotel-WLan gebeamt, hätte ich jedoch die einzelnen Eindrücke der Festivaltage via MDA getippt würde ich wohl heute noch in Köln sitzen… (Recht schicke Stadt, aber das nur am Rande…)

(Jetzt hab ich zum vierten Mal meinen Anfangssatz weggelöscht…)

Vielleicht zunächst ein paar Worte zu den Bands (ich habe dieses Mal übrigens fast alle gesehen, die ich sehen wollte. Lediglich auch And One / Diary of Dreams musste habe ich verzichtet. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen ;) ):

Die Meine beiden Opener – Zeromancer und Welle:Erdball – haben mich gleich am Anfang richtig verblüfft: Köln, nachmittags um zwei – die Sonne brennt, und einige tausend Gruftis lassen es schon richtig krachen. Und das obwohl beide Acts in den letzten Jahren nicht wirklich auf Kundefang gegangen waren…

Auch zu Alexander Veljanov – Sänger von Deine Lakaien -  passte die “sonnige” Ausleuchtung nicht wirklich, stimmlich / musikalisch hingegen haben sie wieder vollends überzeugt.

Covenant hatte ich mir zuvor vom Strand aus angehört – ein unglaublich genialer Service des Amphiveranstalters! Cocktails schlürfen mit Blick auf den Rhein und saubere Elektromusik im Rücken…

Während Oomph! habe ich dann zwei mal versucht, mich ins Theater zu drängeln – fast vergebens… Combichrist sind gut. Es waren auch überwiegend Elektroleute da. Aber das nun so viele Combichrist sehen wollten… Schließlich habe ich dann doch noch eine Lücke gefunden. Schweißtreibend ist überhaupt kein Ausdruck.

Tag 2 begann dann mit Spectra*Paris – (Neben-)Projekt der Kirlian-Camera-Sängerin Elena Alice Fossi. Sauber, solide, nett gesungen, mit den optischen Reizen können die Mädels bei mir eben nicht punkten. Aber es war ok.

Das Ich und L’Âme Immortelle habe ich dann leider nur akustisch wahrgenommen, aber pünktlich nach dem Regenguss nach Suicide Commando (die werden auch immer öder, oder?) stand ich dann wieder vor der Hauptbühne (vierte Reihe). Ich hatte in der Vergangenheit schon über so viele Pitchfork-Konzerte berichtet, und jedes Mal stehe ich vor dem selben Problem: mir fehlen die Worte. Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass es nichts zu berichten gäbe, dass es “gewohnt” oder gar “gewöhnlich” gewesen wäre. Im Gegenteil! Nur so viel: ich hab es mal wieder richtig genossen!

Das Abschlusskonzert des Festivals gehörte den Krupps. Unverständlich, warum die ins Theater verbannt wurden (ja, ja, der Grund ist mir schon klar, aber draussen wäre besser gewesen…). Die alten Männer habens noch drauf, aber richtig! Krupps waren damals – 1993, 1994 – mein erster zaghafter Kontakt mit dunkler elektronischer Musik, und jetzt, fast 15 Jahre später durfte ich sie tatsächlich auch mal live erleben…

Und damit bin auch auch an dem Punkt, der mir am Wochenende besonders aufgefallen ist: Der Alterungsprozeß der “Szene”… Hätte man mir vor 10 Jahren, als ich während Festivals noch in Zelten oder in Studentenbuden in Schlafsäcken gepennt hatte gesagt, dass ich jetzt in Sternehotels nächtige, statt auf dem Campingkocher aufgewärmten Dosenraviolis ausgedehnt vom Buffet frühstücke / brunche und statt Katzenwäsche in 180 Sekunden (so lange, wie ein Dusch-Chip reicht) vor den Konzerten noch mal eine dreiviertel Stunde in der Badewanne weiche – ich hätte demjenigen hemmungslos den Vogel gezeigt. Aber mit der Zeit haben sich die Ansprüche gewandelt, und nicht ins negative *lach*.

Date: April 26th, 2008
Cate: Events, Goslar, Musik
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Fanta 4 in Goslar?

Fettes Grinsen im Gesicht: Haben unsere Rats- und Verwaltungsdamen und -herren etwa erkannt, dass Musikacts, die ein anderes als das “Oper-und-Theater”-Publikum ansprechen richtig Geld ins Stadtsäckel bringen können?

Nach dem durchschlagenden Erfolg des Rosenstolz-Konzertes im Sommer letzten Jahres kündigt die Goslarsche Zeitung heute an:

Die Rap-Band „Die Fantastischen Vier“ erhält den Paul-Lincke-Ring 2009. Erstmals in der mehr als 50-jährigen Historie geht die Auszeichnung an eine komplette Gruppe. Protest formiert sich derweil gegen den künftig dreijährigen Turnus bei der Preisvergabe. Das Stuttgarter Quartett mit dem einschlägigen Spitznamen „Fanta 4“ soll den Lincke-Ring im Frühsommer 2009 bei einem Festakt im Oberharzer Kurort Hahnenklee entgegennehmen, erklärte Rathaus-Sprecherin Susanne Roßdeutscher. „Gespräche zwischen der Stadt und dem Management über ein Konzert in Goslar laufen bereits.“
Die Tendenz scheint offen. Allerdings waren die designierten Preisträger am Freitag wegen diverser Termine, Solo-Aufnahmen und Urlaub für Stellungnahmen nicht zu erreichen. Das Management machte ebenfalls keine Aussagen zu Festakt und Konzert.
„Die Fantastischen Vier“ starteten ihre Karriere mit dem Song „Die da“, der sie 1992 kometenhaft an die Spitze der deutschen Charts katapultierte. Seitdem zählen Smudo (Michael Bernd Schmidt), Thomas D (Thomas Dürr), Michi Beck (Michael Beck) und And. Ypsilon (Andreas Rieke) mit ihrem fetzigen Hip-Hop zur absoluten Spitze der deutschsprachigen Interpreten und gelten vor allem als eine erstklassige Live-Band.
Wermutstropfen: Am Freitag kündigte Hahnenklee Protest gegen den Goslarer Ratsbeschluss an, den Lincke-Ring aus Kostengründen von 2009 an nur noch alle drei Jahre zu verleihen.fh

Quelle: GZ

Naja, ist ja leider alles noch ziemlich schwammig. Daumen drücken!

Date: März 12th, 2008
Cate: Events, Musik
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Ich fahr’ – zu Michel Jarr(e) – Ich fahr’ – zu Michel Jarr(e)…

:)

Nach dem ersten Blick auf die Tickets, die heute angekommen sind, hätte ich fast einen Salto geschlagen! Reihe 9. REIHE NEUN!!! Das würde bedeuten,dass mich nur maximal 8 andere Menschen vom Großmeister trennen…

Aber wie so oft gilt auch hier: Zu früh gefreut… Vor der Sitzplatzangabe steht „Rang“. Rang ist schlecht.

Beim Besuch der Internetseite des Congress Centrums Hamburg offenbart sich dann das Übel: Rang ist gaaanz schlecht. Ganz weit hinten :(

Andererseits: bei näherer Betrachtung des Saalfotos denke ich aber, dass der Platz durchaus Vorteile hat:

  1. wird Herr Jarre wohl eine fette Licht- / Laser- / Bühnenshow präsentieren, die man in den vorderen Reihen wohl im Ganzen überhaupt nicht erfassen könnte. Und
  2. sitze ich dann endlich mal oben. Bei so vielen Konzerten zuvor hatte ich mir gewünscht, oben auf der Tribüne zu sein. Natürlich nicht bei so actiongeladenen Geschichten wie Pitchfork oder VNV Nation, da will ich natürlich ins Getümmel. Aber bei Jarre… Passt… :)

Eine Sache noch für meine To-Do-Liste: Vorher muss auf jeden Fall noch die neu aufgelegte Oxygene-CD bestellt werden.

Very Big Smile!
:)

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Now playing: Project Pitchfork – Omega Alpha
via FoxyTunes