Posts Tagged Goslar

Date: September 11th, 2011
Cate: Goslar, Politik
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Die Unionsparteien und Bildungsdefizite

Auf Bundesebene sahen wir uns mit dem verschrobenen Bild einiger Christ-Sozialen im Hinblick auf die Doktorwürde konfrontiert, auf Kreisebene scheitert es teilweise schon an elementaren Rechtschreib- und Grammatikfähigkeiten… Daher unsere Forderung:

MEHR BILDUNG – AUCH FüR SCHWARZ!

 

Quelle: Homepage der Goslarer CDU

Date: April 10th, 2011
Cate: geocaching, Goslar

Schnitzeljagd 2.0

Ich weiß, ich renne den Trends immer hinterher. Eigentlich ward mein Interesse schon vor 2 Jahren geweckt worden, wirklich aufraffen konnte ich mich bislang allerdings nicht. Den kleinen Cache vor der Haustür hatte ich im Spätsommer vergangenen Jahres geloggt, allerdings nur, weil ich zwei andere Cacher “erwischt” hatte, und mich dann einfach mit eintrug.

An diesem herrlich sommerlichen Aprilwochenende sollte der Funke nun aber endlich überspringen – ich bin Geo-Cacher!

Gleich beim ersten Versuch gab es allerdings einen derben Rückschlag: Während ich wie blind wieder und wieder um die Eisenbahn herumirrte zog Muttern plötzlich die Dose aus ihrem Versteck. Aber schon der nächste – der alte FLAK-Bunker – sollte dann mein erster richtiger, selbstgefundener Schatz sein.

Nachdem ich twitternd über meine Erfolge berichtete gab mir @a_saipa den Tipp, mir doch mal die Riechenberger Gegend in Goslar anzuschauen. Dort gibt es nämlich unter anderem eine siebenteilige Cache-Runde, trotz Bombenwetter relativ wenig Muggel-frequentiert und an einem Nachmittag mit dem Fahrrad gut zu schaffen. Der siebte ist mir leider irgendwie durchgerutsch, aber auf dem Heimweg hab ich noch drei, vier andere mitgenommen, die gerade auf dem Weg lagen.

Ach ja, ausgestattet habe ich mein Handyphone mit c:geo in Verbindung mit Locus free. Hilfreich wäre eventuell noch eine Fahrradhalterung fürs smartphone (wobei ich andererseits nicht weiß, ob ich wirklich ein knapp 500 Steine teures Gerät am Fahrrad befestigen mag…)

Date: Oktober 3rd, 2010
Cate: Events, Musik

Man verspürt eigentlich immer sofort das Verlangen, auf die Bühne zu steigen und ihm ein Wurschtbrot in die Hand zu drücken…

Date: Juni 13th, 2010
Cate: Fitness, Goslar
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Radtour durch Goslar

Zum ersten Mal in 2010, dass das Bike für eine etwas “längere” Tour aus der Garage geholt wurde. Nicht das erste Mal, dass ich bereue, im Harz zu leben – Berge bzw. Steigungen können gewaltig nerven! Stellenweise war ich echt froh, wenn ich mal an einer roten Ampel Pause machen durfte… ;)

Da die böse Datenkrake google mich wohl bis aufs letzte Hemd verklagen würde, wenn ich hier googlemaps-screenshots poste gibts an dieser Stelle nur eine entschärfte Darstellung:

radtour durch goslar auf einer größeren Karte anzeigen

Fazit: Ich muss beim Training künftig den Ausdauerpart wieder stärker in den Fokus rücken… :roll:

Date: April 10th, 2010
Cate: Events, Goslar

(mini)Menschenkette in Goslar

Das “mini” muss man eigentlich streichen, reihten sich doch stolze siebzig Menschen – zum Teil spontan – ein und ließen  ein unmißverständliches Statement durch die Goslarer Innenstadt hallen:

Atomkraft Stopp!

Diese Aktion heute – eine von zahlreichen im gesamten Bundesgebiet – soll noch mehr Menschen für die geplante 120-Kilometer-Aktions-und-Menschenkette am 24. April 2010 mobilisieren. Also wenn DU an diesem bewussten Samstag noch nichts vor hast*) – REIH DICH EIN!

*) Falls du schon etwas vor hast – sag es ab, und komm mit zur Kette! :)

Date: März 28th, 2010
Cate: termine
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Termine, Termine, Termine 04/10

April 2010 (mittlerweile recht dürftig, da zwei Festivals abgesagt worden sind)

01.04.2010 – Black over Bones Festival in Magdeburg abgesagt

09.04.2010 – The Spring Ball in Hannover abgesagt

10.04.2010 – Minimenschenkette im Rahmen der KettenreAktion in Goslar

17.04.2010 – Front242 Vintage Concerts in Hamburg

24.04.2010 – KettenreAktion zwischen Brunsbüttel und Krümmel (geplanter Standort Brokdorf)

…da ist auf jeden Fall noch Platz!

Date: März 14th, 2010
Cate: Events
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VNV-Nation (Meier Music Hall) // Rabia Sorda (Tor III)

… geschlaucht ist er. Freitag abend gabs VNV Nation, im zum Bersten überfüllten Meier. Ein Vögelein zwitscherte, dass die Konzertkapazität (800 Menschenwesen) aufgrund eines Fehlers im Onlineticketverkaufssystem weit überschritten worden war.

Dass der Laden kochte versteht sich von selbst! Angekündigt als “the most emotional concert we have done for a long time” knallten Mr. Jackson und Mr. Harris einen Klassiker nach dem anderen ins Publikum, und während ich beim letzten Konzert noch feststellen musste, dass die damaligen Zuschauer die “alten Sachen” überhaupt nicht zu kennen schienen dankte das Publikum diesmal für jeden einzelnen Song mit nicht enden wollendem Applaus. Rubicon stand scheinbar schon so lange Zeit nicht mehr auf dem Programm, dass Ronan den Text vergessen hatte… :D

Forsaken. Ich war scheinbar nicht der Einzige, der Hoffnung hatte, diesen Song ein mal live performed zu erleben. Kurz und schmerzlos erklärte Ronan, dass es dazu niemals wieder kommen werde, der Song verarbeite den schmerzhaften Verlust eines Menschen, dieses Thema sei nun für ihn erledigt, und er wolle diese alten Wunden nicht wieder aufreissen. Deutlich. Schade. Aber verständlich.

Schließlich wurde mir dann aber die Freude zuteil, den Electronauten endlich mal wieder zu erleben. In der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts war dies immer der krönende Abschluss eines jeden Auftritts. Bei Konzerten der jüngeren Vergangenheit wurde auf diesen Song mit erschreckender Regelmäßigkeit verzichtet. Aber Freitag ging endlich mal wieder die Post ab!

Wermutstropfen zum Schluss: man warf die Ankündigung, nur Songs der Advance and Follow, Praise the Fallen, Empires und Futureperfect zu spielen über Bord und beendete den Abend mit dem – meiner Meinung nach – nervigsten Livesong überhaupt: Perpetual… Dieses dödödödödödödöööö (ab 1:30) kann einem langsam aber sicher so unglaublich auf den Zeiger gehen.

Samstag. Premiere: Ich ging zum ersten Mal ins neue Tor III, eine kleine Location mit Jugendclubflair, aber keine fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt. Die Tatsache, dass ich mir über Anfahrt, Parkplatz etc. so überhaupt keine Gedanken machen muss führte dazu, dass ich verhältnismäßig spät, quasi schon in die Zugabe von Battle Scream reinplatzte. War aber nicht schlimm, erstens fand ich die schon beim letzten Mal (als Vorband von Pitchfork in Weissenfels) recht belanglos, und zweitens war ich eigentlich ausschließlich wegen Rabia Sorda da. Leider gelang es aber auch dem hohen Besuch aus Mexico nicht, den Saal richtig zum Kochen zu bringen (obwohl es aufgrund fehlender Belüftung und / oder Klimaanlage eigentlich ein Leichtes gewesen wäre). Zu gerne würde ich mir einreden, dass der Baustellenlook im Tor III nur deshalb herrscht, weil es sich eben um eine solche handelt. Aber ich fürchte, dass man sich mit dieser unfertigen Optik, mit der fiesen dicken Betonsäule direkt vor der Bühne, mit dem Putz, der von Wänden und Decke bröckelt abgefunden hat. Schade. Hätte bestimmt durchaus Potential…

Ansich war der Abend auch nach Rabia Sorda für mich gelaufen. Gegenüber Terminal Choice – dem offiziellen Headliner :roll: – hege ich seit eh und je eine tiefe Abneigung. Hätte ich insofern gleich meine sieben Sachen gepackt und mich nach Hause verdrückt wäre es mir wohl erspart geblieben, dass mir die hackenbreite Gothic-Trulla zwei mal direkt vor die Füße und ein weiteres mal auf die Treppe nach draussen gespiehen hatte. Schön, dass sie nach der Entleerung nicht etwa nach draussen verbracht worden war, sondern sich taumelnd wieder direkt neben mir hinsetzte / -legte. Schön auch, dass das Tor-III-Personal statt Mopp schwingend oder Sägespähne streuend lieber schulterzuckend darauf wartete, dass die Suppe im ganzen Saal breitgetreten wurde. :roll:

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Now playing: Synaesthesia – new horizions
via FoxyTunes

Date: August 19th, 2009
Cate: Goslar

Maltermeisterturm zu Goslar

Insbesondere im Spätsommer ein enorm empfehlenswertes Ausflugsziel hier in unserer schönen Kaiserstadt – der Maltermeisterturm.

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Wenn man sich von der Kellnerin (un)freiwillig mit Bier übergiessen läßt gibts übrigens ne Runde auf Kosten des Hauses… :roll:

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Now playing: Frank Sinatra – The Way You Look Tonight
via FoxyTunes

Date: August 17th, 2008
Cate: Events, Musik

Die Könige der Spielleute in Goslar

Nach längerer Ruhepause mal wieder ein Beitrag in Form eines Konzertberichts.
Gestern abend hatte ich mal wieder das Vergnügen, ein Konzert in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung, nämlich im Garten der Kaiserpfalz zu geniessen.

Elane:

Wenn du nichts Nettes sagen kannst, so sag besser überhaupt nichts. (PSALM 12:5; SPRÜCHE 11:22)

Ach was, ein bißchen Kritik muss sein: Öde, nichts markantes, charakterlos dahingeorgelt, selbst das als “feurig” angekündigte Stück war zum Sterben langweilig. Und dann haben die auch ernsthaft noch eine ganze Stunde gespielt!!!

Qntal:

Mein Highlight an diesem Abend.

Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle nicht detailliert auf die Musik, die Trackliste oder die Künstler eingehe – zu wenig bin ich mit dieser Stilrichtung vertraut, zu selten steht mir der Geist nach Mittelalter.

Auf jeden Fall positiv herauszuheben ist die Tatsache, dass Qntal eine gelunge Mischung aus Mittelalter und Elektro bringt. Während andere Bands den Sprung mittels Gitarrengeschrammel versuchen bekommt man von Qntal teilweise recht fette, treibende Electro-Beats (natürlich ganz stilecht aus dem weiß leuchtenden Apfel)  um die Ohren gehauen. Gerne mal wieder!

Corvus Corax:

Immer wieder gerne erzählt, meine kleine Anekdote über Corvus, an der Pfalz, im Jahre des Herrn 2001:

Ein Jahr zuvor durfte ich mein erstes Konzert der Raben am selben Ort erleben, seinerzeit zu einem Preis von 15 Silberlingen Mark. Ich darf anmerken, dass ich zu jener Zeit Azubi mit einer mageren Ausbildungsvergütung von 500,00 Mark war… Als ich nun im Folgejahr mein Ticket erstehen wollte dachte ich, mich trifft der Schlag: 28,00 Mark!! Verdoppelt! Und damals gabs noch keinen Teuro! Enttäuscht, nein, eher sauer bin ich nach Hause gefahren und habe gleich eine Mail an die Band verfaßt, mich nach dem Hintergrund dieser Preispolitik erkundigt.

Keine zwei Tage später hatte ich Antwort – wohl vom damaligen Management, einem gewissen Falcone. Und dieser nahm wirklich kein Blatt vor den Mund, bezeichnete er mich (in einem saumäßigen Deutsch) als Sozialschmarotzer, auf den man getrost verzichten könne…

Sprachlos…

Was solls, das ist verjährt (ich meine auch gehört zu haben, dass dieser Typ zwischenzeitlich rausgekickt worden ist). By the way: Eintritt in diesem Jahr 25,85 EUR! ;)

Zum Wesentlichen: Musikalisch solide (wie schon gesagt, ich kenne mich mit dem Genre zu wenig aus, um hier wirklich ernsthafte Kritik üben zu können); die Stimmung hingegen war umwerfend. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

Date: Juli 6th, 2008
Cate: Alltagsstress

Schützen- und Volksfest in Goslar – Bald ist’s überstanden.

Jedes Jahr das gleiche Chaos: Ausnahmezustand in der Innenstadt, Touristen überall, und keine kaum Parkplätze. Warum sollte man auch das eigenes dafür eingerichtete kostenfreie (!) Park&Ride nutzen, wenn man doch die sowieso schon knappen Altstadtparkmöglichkeiten besetzen kann?! Unsere heißgeliebten Politessen – normalerweise blitzschnell zur Stelle, selbst, wenn der unbescholtene Anwohner nur mal seine Parkberechtigungskarte vergessen hat – haben natürlich schon längst Feierabend, wenn es hier richtig zur Sache geht. Aber das macht nichts: Die dadurch verlorenen “Einnahmen” holt sich die Stadt schon zurück – nämlich in dem sie kurzerhand einfach den Fußweg / Grünstreifen neben der Hauptstrasse zum Parkplatz erklärt und dann 3,00 Euro Gebühr verlangt. No comment.

Auch die Schausteller greifen den Leute mal wieder richtig tief ins Portemonnaie: meinte man im vergangenen Jahr noch, acht bis zehn Euro wären selbst für die Highlight-Attraktionen sehr teuer bemessen durfte man in diesem Jahr für den Flug mit der Kugel, die samt 2 Besuchern mittels Bungeeseilen in die Luft geschossen wird, unglaubliche fünfzehn Tacken berappen! Gähnende Leere. Hier war die Schmerzgrenze wohl deutlich überschritten.  Es änderte sich auch nicht wirklich, als zur Happy-Hour auf zwölf und am Familientag Mittwoch auf zehn Euro reduziert wurde.

Das Publikum wird scheinbar auch von Jahr zu Jahr extremer: 1. Fetter – kein Wunder bei den ganzen fetten, fritierten oder nur auf Zucker bestehenden Kalorienbomben. 2. Zahnloser – als zweite logische Konsequenz auf den ganzen Zucker. Und 3. Dümmer – man mag mir diese harten Worte vergeben, könnte ich sie doch auch einfach verantwortungslos nennen. Warum in Dreiteufelsnamen muss man zwingend seinen zwei Monate alten Nachwuchs im Kinderwagen über den Festplatz karren?? Unsereins musste noch mit sieben, acht Jahren pünktlich nach dem Sandmännchen (19:00 Uhr) ins Bett. Aber die dicke, fette Mami will natürlich wenige Wochen nach der Niederkunft schon wieder auf die Piste und Party machen, das wird dem kleinen Scheißerle schon nicht schaden…

Aber was reg ich mich auf, dafür sind die Jugendämter da. Ach, wie dumm von mir, die haben ja auch schon Feierabend…

However, ab morgen hat der Spuck ein Ende und ich wieder meine Ruhe, und einen Parkplatz. Bis zum Altstadtfest im September…