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Date: August 14th, 2010
Cate: Internet

Hallo Paul,

seit etwa 10 Tagen umwirbst du mich nun täglich, bietest mir Anziehsachen, die rocken, Duftwässerchen zu verführerischen Preisen und Sportartikel spottgünstig…

In der vorvergangenen Woche konnte ich nämlich deiner allgegenwärtigen Reklame nicht widerstehen, echte Converse Chucks für 39,90 Euro, ein echter Schnapper, wenn man bedenkt dass diese im Laden für 70,00 Euro gehandelt werden.

Und natürlich suggerierte die Werbung Eile, so dass mit dem Kauf auch nicht bis zur Heimkehr am späten Nachmittag gewartet werden konnte, man musste die Bestellung von unterwegs durchs Handy-Internetz beamen… Aber dafür ist es ja schließlich auch da.

Die euphorisch nach oben zeigenden Mundwinkel sackten aber mit jeder Phase im Bestellprozess weiter nach unten:

39,90 Euro

:)

plus 5,90 Versandkosten,

:neutral:

drei Bezahloptionen, wobei zwei ausschieden, weil ich regelmäßig keinen TAN-Generator mit mir zu führen pflege, also blieb nur die Nachnahme (im 21. Jahrhundert!!!) für 5,00 EUR,

:???:

und schließlich noch der Hinweis, dass die Deutsche Post für eben diese noch weitere 2,00 Euro berechnen werden wird,

:mad:

unterm Strich als 52,80 Euro.

:evil:

Mir bleibt zwar von einer angepriesenen Ersparnis von 43 % immer noch eine fast 25%ige, aber einen etwas faden Beigeschmack hat die Nummer schon…

Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der erste google-shopping-Treffer eben diese Schuhe für gerade 35,30 Euro inklusive Versand feilbietet… :roll:

Du siehst, lieber Paul, wir beide werden in Zukunft wohl eher getrennte Wege gehen, und ich werde mich im Falle eines akuten Kaufrausches ruhigen Gewissens an die derzeit wenig populäre Datenkrake halten!

Date: August 8th, 2009
Cate: Blogparade, g1, Internet
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Blogparade: Mobiles Internet

Angi’s Blog startete kürzlich eine Blogparade zum Thema Mobiles Internet.

Ich nutze mobiles Internet tatsächlich schon seit 2001:

Damals sah das in etwa so aus:

Die Infrarotschnittstellen des Palm m105 und des Nokia-Handys wurde gegenüber gelegt, eine Verbindung über WAP (?) hergestellt, schnell die Emails abgerufen und Verbindung schleunigst wieder getrennt. Der Spaß kostete pro Abruf immer rund einen Euro.

Auch die nächste Stufe – das Nokia 6820 – hatte ich mir extra der mobilen Emailtauglichkeit wegen zugelegt, genutzt hatte ich selbige allerdings ebenfalls fast nie. WAP… wait and pay…

Richtig mobile wurde mein Internet dann mit dem T-Mobile MDA, mit diesem Gerät hatte ich erstmals einen Browser in der Hosentasche, und dank Datentarif mit 5 MB pro Monat inklusive konnte man den sogar nutzen.

Das jedoch ist aber kein Vergleich zu den Möglichkeiten die mir mein aktuelles Handyfon, das Google G1 bietet (welche ich auch ausführlichst nutze). Hier kann man – je nach Region – wirklich von Hochgeschwindigkeitsinternet reden, und auch wenn ich selbst keine Datenflatrate habe sondern “nur” den 300 MB Tarif bin ich mit dem Gerät (gezwungenermaßen) immer online.

Was nutze ich damit? Email. Twitter. Diverse social networks. Ich lese und schreibe in diversen Internetforen. Nutze Wapedia, die wiki-Suche für unterwegs. Und natürlich die vielen kleinen und großen Spielzeuge: Shazam, ein tool, das ein Lied anhand eines zwanzigsekündigen Ausschnitts erkennen kann. RadAlert, der Blitzerwarner. Nav4All, das Navigationsgerät.

Letztlich ist das zwar alles nur Spielerei, natürlich muss ich nicht zwingend im Wartezimmer meines Hausarztes die neuesten feeds lesen. Aber ich KANN! Und das ist geil! :o )

Date: März 7th, 2009
Cate: Internet
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Und genau DAS ist der Grund, warum man die google SafeSearch NICHT deaktivieren sollte…

nicht mal, wenn man etwas sowas alltägliches wie einen Martini sucht…

martini

Date: Februar 4th, 2009
Cate: Internet
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Testbericht – Google G1 – Der erste Tag

Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren,

nachdem ich nun in den vergangenen Tagen immer mal andeutende Bruchstücke ins www geworfen hatte, war – wie schon getwittert – heute der große Tag, an dem ich mein neues Mobilfunkgerät erhalten sollte.

Schick ist es. Schlank und stylisch. Funktional. Modern. Schnell. Einfach. Und natürlich – googlisch.

Doch der Reihe nach.

Seinerzeit hatte ich mich aus einem einzigen Grund für den Vorgänger – den MDA Vario – entschieden, nämlich die QWERTZ-Tastatur. Simsen ist zwar damals durch die T9-Geschichte unwahrscheinlich erleichtert worden, aber spätestens seit man ein Handy auch zum mobilen e-mailen nutzen kann ist eine vollständige Tastatur meiner Meinung nach unerlässlich. Dennoch bieten nur wenige Geräte eine solche. Marktführer Blackberry sollte zwingend mal ein Studie in Auftrag geben, wie groß ein durchschnittlicher Finger ist. Und das Angeber- ääh – iPhone hat bekanntlich nur eine dusselige virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen. Fünf Minuten hatte ich im T-Punkt damit rumgespielt – bis mir endgültig klar wurde, dass ich damit langfristig nicht glücklich werden würde.

Am vergangenen Montag nervte NDR2 dann gleich ab 8:00 Uhr morgens damit rum: Google G1 – seit heute auf dem Markt. Ich wagte einen kurzen Blick auf die T-Mobile-Seite – auf den ersten Blick ganz annehmbar. Die Tarife – von 25,– bis 120,– – je nach Inklusiv-Minuten /-Volumen /-SMSn/MMSn – wobei für mich, als Sozial-Paranoiker, der sowieso nie telefoniert und wenig simst und das Dingel quasi nur als Terminplaner, Kontaktverwaltung und mobilen WordPress-Zugang nutzen wird, der 25-Euro-Tarif mit 200 MB Volumen erst mal ausreichen sollte.

Azubine war so nett, mir das Teil heute von der Post zu holen. In der Mittagspause hielt ich die Spannung dann nicht mehr aus. SIM-Karte rein, und anwerfen die Kiste (an dieser Stelle Dank an Herrn Google fürs teilweise Akku-Vorladen).

Haben Sie bereits einen google-account? – Ja, klar!

Bitte geben Sie Benutzernamen und Passwort ein. tick-tick-tick, tick-tick-tick…

Und siehe da, schon hab ich Zugriff auf mein Adressbuch, auf meinen Terminplan, auf meine Mails, auf das Internet sowieso, inklusive WordPress… Begeisterung! Und so augenanstrengend wie ich dachte ist es nicht mal – dank 3,2 Zoll Display mit Vollbildmodus kann man verhältnismäßig angenehm surfen. Der eingebaute Trackball macht hektisches Hin-und-Her-Klicken überflüssig, eine recht einfach zu bedienende Zoom-Funktion vereinfacht die Bedienung nochmals wesentlich.

Skeptisch bin ich nach wie vor was den Touchscreen betrifft. Ich habe immer die Befürchtung, dass diese zu anfällig, zu kurzlebig wären. Aber andererseits – der MDA hat die zweieinhalb Jahre auch problemlos überstanden…

Das Innenleben des G1 – sprich die Software – läßt auch kaum einen Wunsch unerfüllt. Und meinen endgültigen Orgasmus inneren Reichsparteitag hatte ich, als ich die Anwendung “maps” startete und auf “Mein Standort” tippte… Wenige Augenblicke später blinkte der blaue Punkt auf “Abzuchtstraße”… Geil, ich hab n Navi!!! Jawohl, da ist ein GPS-Empfänger eingbaut (und der funzt sogar in der Wohnung?!)! Ob er jetzt richtig “routen” kann bezweifele ich zwar noch (wahrscheinlich überzeugt mich das Ding heute noch vom Gegenteil – abwarten), aber wenn ich mich an der Stelle mal daran erinnere, dass ich Anfang vergangenen Jahres in Berlin in der Friedrichstraße eine viertel Stunde in die falsche Richtung gelaufen bin – mit dem kleinen Helferlein wäre mir das nicht passiert! Naja, höchstwahrscheinlich nicht…

Weitere features: 3-Megapixel-Kamera, 2 Gigabyte-Speicherkarte gleich mit drinne (bis zu 8 GB kann es wohl verkraften), Zugriff auf youtube und Android-Market mit tausend und aber tausenden Applikationen zum (gratis) runterladen… (gerade lese ich da was von “free-sms” …. *smile”) – Oder ob ich mir mal schnell den Beer Counter installiere? *gg* Nein, für den Anfang bleibt das System sauber.

Joah, so im Großen und Ganzen – denke ich – war es das erst mal. Viel Schnickschnack, viel Spielerei, aber irgendwie auch zeitgemäß. Gute Kaufentscheidung *aufdieschulterklopf*

Auf die erste Rechnung bin ich dennoch gespannt. oh-oh…

Date: Februar 2nd, 2009
Cate: Allgemein, Internet

Mahlzeit

High Noon im Büro. 12 Uhr Mittags.

Bestellen? Pizza? Salat? Was vom China-Mann?

Ooch nö, der Schmidt bestellt sich lieber ein neues Handyphone. Den ganze Tag nervt es durchs Radio:  Das Guhgel Dschie-Wan…

Eigentlich wäre schon seit November ein neues Gerät fällig, aber bislang konnte mich keines (im preislichen Rahmen) wirklich überzeugen. Zugegeben, beim iPhone hat es in den Fingern gejuckt. Aber die Tatsache, dass dieses Dingel wirklich nur einen Touchscreen und eben keine vollwertige Tastatur wie mein MDA hat sprach dagegen. Gute Entscheidung. Denn eben diese ist ein wichtiges feature des G1.

Problemski an der ganzen Sache: es war ein wirklich extremer Spontankauf, ohne das Gerät gesehen oder in Händen gehalten zu haben. Naja, zur Not gibts ja noch das Widerrufsrecht. Übermorgen soll es schon eintrudeln. Ich bin gespannt.

Date: März 6th, 2008
Cate: Internet
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Google ist tot… Wikio lebt!

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, denn diese Schlagzeile hast du heute mit Sicherheit schon ein paar dutzend Male gelesen. Egal welches Portal man besucht – eine headline war seit dem späten Nachmittag wirklich überall zu finden: der Ausfall der Seiten google.com und google.de . Und sowas passiert nur vier Tage nach meiner ultimativen Lobhudelei auf google und seine vielen netten features…

Bezüglich der Ursache hält sich google laut Mitteilung von heise-online bedeckt, zwischenzeitlich sind die Probleme auch überwiegend wieder behoben. (Mit outlook kann ich aber nach wie vor nicht auf mein gmail-Postfach zugreifen; also falls jemand auf dringende Antwort wartet – es ist nicht meine Schuld! ;)

Des einen Leid, des anderen Freud. Nicht ganz stimmig, die Überleitung, aber während die eine Suchmaschine schwächelt erfährt eine andere Aufwind: Wikio.

Was ist Wikio?

Wikio ist ein Informationsportal, auf dem aktuelle Meldungen aus Medien und Blogs für Sie zusammengestellt werden.

Mit Wikio können Sie Ihre eigene Newsseiten schaffen, um Nachrichten oder für Sie interessante Themen zu verfolgen. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Sie können auch für Ihrer Meinung nach interessante Artikel (oder Artikelgruppen) Ihre Stimme abgeben (voten), um deren Sichtbarkeit auf Wikio zu erhöhen.

Eigene Artikel können auf Wikio veröffentlicht und bereits bestehende Artikel kommentiert werden.

Um immer informiert zu bleiben, können Wikio-Benutzer die RSS-Feeds, die zu jeder Seite / jeder Kategorie angeboten werden, zu einem RSS-Reader ihrer Wahl hinzufügen.

Zum Glück hatte ich bei der betatest-Anmeldung meine alternative email-Adresse angegeben, sonst hätte ich Seite wohl nicht entdeckt, bzw. nicht so ausgiebig begutachten können. Die Seite ist angenehm übersichtlich, sehr komfortabel zu bedienen – und ich bin auch hier hochgradig begeistert von der Möglichkeit, die Ansicht zu personalisieren (das scheint grad im Trend zu liegen).

Date: März 2nd, 2008
Cate: Internet
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Ob das so eine gute Idee war??

Google hat mir im Zusammenhang mit meinem Blog eine Menge wertvolle Dienste geboten. Angefangen bei der Suche nach einem vernünftigem Hoster, Google Analytics um hier den Überblick zu behalten wer was wann liest, Google Reader um andere blogs zu lesen, Picasa für die Bilder, Google Video für … naja, klar, oder?

Spätestens seit der iGoogle-Funktion ist es ganz klar mehr als nur eine öde Suchmaschine. Die Möglichkeit, die Seite weitestgehend auf meine Bedürfnisse anzupassen hat es sogar geschafft, dass iGoogle das Pitchfork-Forum als Startseite abgelöst hat.

Einem Dienst stand ich allerdings äußerst skeptisch gegenüber: Google Desktop.

Heute bin ich jedoch über meinen Schatten gesprungen, und hab das Teil mal installiert.

Auch wenn die Sidebar optisch noch nicht so hundertprozentig meinem Wunsch entspricht – in Sachen Funktionalität schlägt sie meine vorherige um Längen. (Frage an dieser Stelle: kennt jemand ein plugin, das meine Schnellstart-Elemente in der Google-Sidebar mit Icons anzeigt?)

Die Suche selbst ist unglaublich! Zwei mal “Strg” drücken, Suchbegriff und SOFORT (!) stehen die Ergebnisse da. Kein Vergleich zu diesem ätzenden rumgeklicke in der Windows-Suche. Ok, die Pinkelpause während des eigentlichen Suchprozesses gibts dann künftig wohl nicht mehr…

Tja, ein Haken muss die Sache wohl haben: die bösen bösen Datensammler!

Datenschützer warnen vor der Suchfunktion über mehrere Rechner, die schon Version 3 von Google Desktop anbot. Bei dieser Funktion wird der Suchindex über die Dokumente, die sich auf dem eigenen Rechner befinden, auf zentralen Servern von Google gespeichert. Damit könnten z.B. Ermittlungsbehörden oder Regierungen leicht Zugriff auf private Dokumente bekommen. Für Dateien auf einem Server gelten in den USA geringere Datenschutzbestimmungen als für den Zugriff auf einen PC.

Auch wenn diese Funktionen ausgeschaltet sind, sendet Google Desktop eine eindeutige ID an Google, mit der sich theoretisch alle Daten, wie getätigte Suchen, besuchte Webseiten (überGoogle Analytics) und mehr, miteinander verknüpfen lassen und umfangreiche Nutzerprofile angelegt werden können.

de.wikipedia.org

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