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Date: September 25th, 2010
Cate: Events, Musik
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Peter Heppner

Kann ich nun endlich auch einen (halben) Haken neben Wolfsheim machen…

Das Schicksal machte mir im Bezug auf Heppner ja gleich mehrere Striche durch die Rechnung: mein plötzlicher Führerscheinverlust Anfang des Jahres, zusätzlich Heppners Erkrankung, und nun schließlich die dumme Terminüberschneidung mit der Antiatomdemo vergangene Woche. Begeisterung machte sich also breit, als ich vom Auftritt im Meier in Braunschweig erfuhr.

Vorband Melotron. Einige wenige Stichworte sollten reichen: peinlich, Schlager, Unhei(m)lig für Arme, tiefe Dankbarkeit (dafür, dass sie nur ein halbes Dutzend Songs gebracht hatten).

Heppner selbst war dann gut. Nicht überragend, einfach nur gut. Er bot eine gelungene Mischung aus seinen Solo-Stücken, Wolfsheim-Klassikern und seinen Charts-Erfolgen Wir sind Wir (Paul van Dyk), Die Flut (Joachim Witt) und Dream of You (Schiller).  Entsprechend bunt war auch das Publikum, nicht wenige der Umherstehenden hatten ihren Disko-Zenit wohl schon damals überschritten, als The Sparrows and the Nightingales erstmals die Clubs gerockt hatte.

Eigentlich war der Auftritt gestern ein Dreiviertel-Pitchfork-Gig: Achim Färber an den Drums, Carsten Klatte an der Gitarre, Jürgen Jansen am Mischpult, (Kai Lotze sowieso immer irgendwo im Hintergrund) – man hätte jetzt quasi nur noch Peter gegen Peter tauschen müssen, und … aber das hielte die Meier Music Hall wohl nicht aus.

Date: März 14th, 2010
Cate: Events
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VNV-Nation (Meier Music Hall) // Rabia Sorda (Tor III)

… geschlaucht ist er. Freitag abend gabs VNV Nation, im zum Bersten überfüllten Meier. Ein Vögelein zwitscherte, dass die Konzertkapazität (800 Menschenwesen) aufgrund eines Fehlers im Onlineticketverkaufssystem weit überschritten worden war.

Dass der Laden kochte versteht sich von selbst! Angekündigt als “the most emotional concert we have done for a long time” knallten Mr. Jackson und Mr. Harris einen Klassiker nach dem anderen ins Publikum, und während ich beim letzten Konzert noch feststellen musste, dass die damaligen Zuschauer die “alten Sachen” überhaupt nicht zu kennen schienen dankte das Publikum diesmal für jeden einzelnen Song mit nicht enden wollendem Applaus. Rubicon stand scheinbar schon so lange Zeit nicht mehr auf dem Programm, dass Ronan den Text vergessen hatte… :D

Forsaken. Ich war scheinbar nicht der Einzige, der Hoffnung hatte, diesen Song ein mal live performed zu erleben. Kurz und schmerzlos erklärte Ronan, dass es dazu niemals wieder kommen werde, der Song verarbeite den schmerzhaften Verlust eines Menschen, dieses Thema sei nun für ihn erledigt, und er wolle diese alten Wunden nicht wieder aufreissen. Deutlich. Schade. Aber verständlich.

Schließlich wurde mir dann aber die Freude zuteil, den Electronauten endlich mal wieder zu erleben. In der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts war dies immer der krönende Abschluss eines jeden Auftritts. Bei Konzerten der jüngeren Vergangenheit wurde auf diesen Song mit erschreckender Regelmäßigkeit verzichtet. Aber Freitag ging endlich mal wieder die Post ab!

Wermutstropfen zum Schluss: man warf die Ankündigung, nur Songs der Advance and Follow, Praise the Fallen, Empires und Futureperfect zu spielen über Bord und beendete den Abend mit dem – meiner Meinung nach – nervigsten Livesong überhaupt: Perpetual… Dieses dödödödödödödöööö (ab 1:30) kann einem langsam aber sicher so unglaublich auf den Zeiger gehen.

Samstag. Premiere: Ich ging zum ersten Mal ins neue Tor III, eine kleine Location mit Jugendclubflair, aber keine fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt. Die Tatsache, dass ich mir über Anfahrt, Parkplatz etc. so überhaupt keine Gedanken machen muss führte dazu, dass ich verhältnismäßig spät, quasi schon in die Zugabe von Battle Scream reinplatzte. War aber nicht schlimm, erstens fand ich die schon beim letzten Mal (als Vorband von Pitchfork in Weissenfels) recht belanglos, und zweitens war ich eigentlich ausschließlich wegen Rabia Sorda da. Leider gelang es aber auch dem hohen Besuch aus Mexico nicht, den Saal richtig zum Kochen zu bringen (obwohl es aufgrund fehlender Belüftung und / oder Klimaanlage eigentlich ein Leichtes gewesen wäre). Zu gerne würde ich mir einreden, dass der Baustellenlook im Tor III nur deshalb herrscht, weil es sich eben um eine solche handelt. Aber ich fürchte, dass man sich mit dieser unfertigen Optik, mit der fiesen dicken Betonsäule direkt vor der Bühne, mit dem Putz, der von Wänden und Decke bröckelt abgefunden hat. Schade. Hätte bestimmt durchaus Potential…

Ansich war der Abend auch nach Rabia Sorda für mich gelaufen. Gegenüber Terminal Choice – dem offiziellen Headliner :roll: – hege ich seit eh und je eine tiefe Abneigung. Hätte ich insofern gleich meine sieben Sachen gepackt und mich nach Hause verdrückt wäre es mir wohl erspart geblieben, dass mir die hackenbreite Gothic-Trulla zwei mal direkt vor die Füße und ein weiteres mal auf die Treppe nach draussen gespiehen hatte. Schön, dass sie nach der Entleerung nicht etwa nach draussen verbracht worden war, sondern sich taumelnd wieder direkt neben mir hinsetzte / -legte. Schön auch, dass das Tor-III-Personal statt Mopp schwingend oder Sägespähne streuend lieber schulterzuckend darauf wartete, dass die Suppe im ganzen Saal breitgetreten wurde. :roll:

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Now playing: Synaesthesia – new horizions
via FoxyTunes

Date: März 5th, 2010
Cate: Events, Musik
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der Jan, der Michel, der Jarre…

Muss ich erwähnen, dass der Auftritt akkustisch perfekt war? – Nein!

Muss ich erwähnen, dass es auch visuell ein wahrer Hochgenuss war? – Nein!

Aber ich darf erwähnen, dass mir an diesem Abend mehr als nur ein Mal ein fettes Grinsen aus dem Gesicht gewachsen war…

Nummer eins – bei der Ankunft in der VW-Halle: Am Eingang fanden sich eine Vielzahl von “Warn”schildern, dass “Lasertechnik eingesetzt werde”. Also hat er die Laserharp im Gepäck :D

Nummer zwei – kurz nachdem das Licht aus- und ein Spot quer durch die Halle anging. Ich hatte das zunächst überhaupt nicht mitbekommen, aber als sich plötzlich das ganze Publikum umdrehte wagte ich auch einen Blick nach hinten, erkannte Herrn Jarre, umringt von Security nach vorne hastend. Sein Weg führte ihn direkt an mir vorbei. Kein halber Meter… :D

Nummer drei – als dann tatsächlich die Laserharp angefeuert wurde, und ich diese gesamte Darbietung als Videoclip festhalten konnte. (Die Securityschnecke hatte zwar etwas dagegen, und zuppelte mir anfangs wild am Arm herum. Ich jagte sie von dannen! Ich behauptete einfach, ich würde Serienbilder schießen, was sie wohl glaubte. Ernsthaft – welches Problem haben die Leute, wenn ich mit einer popeligen kleinen Digicam mal fünf Minuten aufzeichne? Hätte ich ein Highendobjektiv drauf, mit dem ich Jarres Nasenhaare filmen könnte, dann würde ich das ja noch verstehen. Aber so…?!)

Nummer vier – als ich mich während der Zugabe einfach kackfrech nach vorne mogelte, jedoch zunächst anständig hinter den VIP-Foto-Ticket-Menschen Platz behaltend. :D

Nummer fünf – als sich die VIP-Foto-Ticket-Menschen nach der (ersten) Zugabe plötzlich alle verdrückten und ich – völlig ohne eigenes Zutun – in der ersten Reihe stand, und von dort die zweite Zugabe erleben durfte :D

Tja, und der Gipfel war dann Grinsen Nummer sechs, welches just in diesem Moment, da ich diese Zeilen schreibe, zurückkehrt: der Shakehands mir Jean-Michel Jarre… :D

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Now playing: Jean Michel Jarre – Second Rendez-Vous (Part III)
via FoxyTunes

Date: März 16th, 2009
Cate: Events, Musik

Get Your Body Beat

Jaaa, ein bisschen geschummelt, ich gebs ja zu… Aber Tonaufnahmen bei Konzerten sind mit der Exilim bekanntermaßen einfach unbrauchbar…

Date: März 16th, 2009
Cate: Events, Musik
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Er hat einem keine 2 Minuten Pause gegönnt…

…der Sausack.

Ein Konzert, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt hatte, und im Meier hätte ich SOWAS erst recht nicht erwartet. Atem(be)raubend, schweißtreibend, spannungsgeladen. Und dröhnend laut.

Ich denke, man wird es mir verzeihen, wenn ich jetzt nicht versuche, den Gig haarklein zu analysieren oder meine tiefsten Empfindungen bei This S*It Will Fcuk You Up zu offenbaren. Nich bei Combichrist…

Ich lass einfach mal (schlechte) Bilder sprechen:

combichrist-2009-1122

combichrist-2009-150

combichrist-2009-167

combichrist-2009-171

combichrist-2009-180

combichrist-2009-253

Und mich hats auch mal wieder erwischt:

:roll:

cc

(Das war übrigens vorher…)

Date: März 15th, 2009
Cate: Events, Musik
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Andy is in (Nachbar-)Town

Hab ichs etwa noch nicht geblogt getut getan? Wie frech! Zugegeben, jetzt ist es auch schon fast zu spät für einen Entertainment-Tip für heute abend, aber:

Monsieur LaPlegua gibt sich die Ehre -  in der Meier Music Hall zu Braunschweig!

combichrist

Denkbar blöd, sowas auf einen Sonntag zu legen, aber andererseits ist das Meier nicht gerade für tausende Besucher ausgelegt, so dass heute wohl überwiegend Hardcorefans dort auflaufen werden. Ob das wiederrum so gut für meine ohnehin schon angeschlagene Schulter ist? Zerrissene Klamotten, zerdrückte Handydisplays bei Project Pitchfork oder ein eingestampfter Zeh und eine blutige Lippe bei VNV Nation  – sowas ist man ja schon fast gewohnt… Aber Combichrist spielen in dieser Hinsicht in einer ganz anderen Liga.

Wollte ich mich in die erste Reihe vorkämpfen wäre wohl ein solches Outfit angesagt:

ccoutfit

Wenn ich ohne gebrochene Knochen, ohne Hörsturz und mit allen 32 31 Beisserchen wieder aus dem Laden rauskommen kann ich wohl zufrieden sein. Wünscht mir Glück…