Date: April 16th, 2011
Cate: Lebensweisheiten

Lebensweisheit X – Umgang mit Tiefkühlsüßspeisen

Tiefkühlsüßspeisen, die mit Hagelzucker dekoriert sind, welcher beim Aufbacken flüssig (!) wird sollten nicht, ich wiederhole NICHT mit der Hand aus dem Backofen entnommen werden. Der flüssige Zucker pflegt nämlich fest am Finger kleben zu bleiben, während er sich ins Fleisch brennt…

Date: April 16th, 2011
Cate: Alltagsstress, Internet
3 msgs

Swiss Money Report

Mitnichten gehöre ich zur Zielgruppe für fragwürdige, spekulative Anlagestrategien. Einerseits weil ich nicht über entsprechendes Spielgeld verfüge. Andererseits weil ich nicht dumm bin. Und dennoch wird ein kleines Kasperunternehmen nicht müde, mir regelmäßig, in guten Zeiten fast täglich Spam-Faxe mit dem Titel “Swiss Money Report” zu schicken. Natürlich ohne Nummernkennung und ohne vernünftigen Absender.

Hätte ich ein analoges Fax, so mit Papier und Toner, ich hätte es wohl zwischenzeitlich längst abgeschafft. Tatsächlich nutze ich aber  die Faxfunktion der Fritzbox, wodurch das Problem schon auf ein Minimum begrenzt wird, nämlich ein kurzes Klingeln des Telefons, und wenige Augenblicke später eine Emailbenachrichtigung auf dem Handy über die ins Mailpostfach gepushte Faxnachricht, die dann noch gelöscht werden muss.

Trotzdem wurmt es mich, dass dieser Abschaum schalten und walten und mir ungefragt Mist schicken kann. Aber ich bin soweit Realist, als dass mir klar ist, dass jede Gegenmaßnahme, sei es das “Abbestellen” des Newsletters oder eben auch drastischere Schritte – Anzeige (gegen Unbekannt) – ohne Resultat bleiben würde. Außerdem brächte mir das nicht die gewünschte Genugtuung, diesem Pack gehören körperliche Schmerzen zugefügt.

Ich steigere mich schon wieder rein…

Nachdem ich nun vergangene Nacht wieder penetriert worden war von einem vermeintlichen Anruf, um kurz nach halb eins, der mich mit Gewalt aus meiner Einschlafphase riss begab ich mich nun heute morgen erneut auf die Suche nach einem wirksamen Gegenmittel. Und siehe da – ich fand sie!!

fritz.box -> Telefonie -> Rufumleitung -> neue Rufumleitung

Dort wähle man dann Alle Anrufe ohne Rufnummer an [Deine Faxnummer] und Anrufe umleiten an Zielrufnummer [0000]. OK, Übernehmen, fertig!

Auch wenn ich damit jetzt erlöst sein sollte von dem Gespamme, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dem Verursacher irgendwann mal Auge in Auge gegenüber zu stehen und ihm dann – mit kleinen, metallischen, spitzen, rostigen Gegenständen – noch mal meine Meinung zu seinem Verhalten zu verdeutlichen…

Date: April 11th, 2011
Cate: Alltagsstress, Medienwahnsinn
1 msg

Achtung, Achtung! Gratis, kostenlos, umsonst dazu!!*

*) für eine geringe Versandkostenpauschale.

Ja, so oder so ähnlich tönen sie, die penetranten Homeshopping-Drücker. Ob es jetzt das Hightechmesserset ist, der Zauberlackkratzerwegmachstift, oder ganz aktuell – der Salatchef Junior. (Btw: eine Salatschleuder / -schüssel für hundertzwanzig Mark… :roll: )

Sie erhalten nicht nur die große Schüssel samt Deckel und die kleine Schüssel samt Deckel. Nein, Sie erhalten den Schleudereinsatz, den großen Schneideeinsatz, den kleinen Schneideeinsatz, das Rezeptbuch, die Daniela-Katzenberger-Fitness-DVD – gratis dazu!! Und wenn Sie sofort bestellen, dann erhalten Sie das ganze Set gleich doppelt (weil wir den Scheiß nämlich dringend loswerden müssen…) Aber warten Sie, Sie bekommen noch mehr: Diese tolle Reibe, aus Weltraumplaste in modisch schickem neongrün, die erhalten Sie gegen eine geringe Versandkostenpauschale von nur 9,95 EUR vollkommen gratis dazu…

Moooment… Warum zum Geier soll ich denn noch mal Versandkosten für dieses absolut tolle Gratisprodukt zahlen?

alpha666.de – investigativ:

Von: frank [mailto:crossingalien@googlemail.com]
Gesendet: Sonntag, 10. April 2011 14:28
An: versand
Betreff: Anfrage

Hallo.

Warum muss ich denn eine extra versandkostenpauschale zahlen, wenn ich die \”gratis\”-reibe dazubestelle. wird die auch in einem extra paket geliefert?

gruß,
frank

Und siehe da, die Antwort klingt logisch. Irgendwie. Naja, vielleicht nicht für dich und mich, aber Frau Kossak scheint davon überzeugt zu sein:

Am Montag, den 11.04.2011, 13:46 +0200 schrieb versand:

Sehr geehrter Herr Frank,

die Doppelreibe wird als Bonusartikel anstatt regulär Euro 19,95 für

einen Verpackungszuschlag (da der Salatchef bereits fertig gepackt ist

und für die Reibe wieder geöffnet werden muss) von Euro 9,95 zusätzlich

angeboten. Sie sparen Euro 10,00.

Ein kostenlose Lieferung der Reibe ist nicht korrekt.

Besuchen Sie uns im Internet: www.genius-shop.de

Jetzt N E U – Melden Sie sich für unseren Newsletter an und verpassen Sie

nie mehr unsere aktuellen Monats- und Sonderangebote.

Mit freundlichen Grüßen

Eva-Maria Kossak
- Serviceabteilung -

Tel.: +49 (0) 1805 – 01 02 02

Fax: +49 (0) 1805 – 01 02 55

service@genius-germany.de

Das Öffnen und erneute Verschließen (so es denn tatsächlich passiert…) kann einem Kunden ja schon mal 20 Mark wert sein, oder? Vielleicht mach ich mich als professioneller Öffner-und-Verschließer selbstständig? :roll:

Date: April 10th, 2011
Cate: geocaching, Goslar

Schnitzeljagd 2.0

Ich weiß, ich renne den Trends immer hinterher. Eigentlich ward mein Interesse schon vor 2 Jahren geweckt worden, wirklich aufraffen konnte ich mich bislang allerdings nicht. Den kleinen Cache vor der Haustür hatte ich im Spätsommer vergangenen Jahres geloggt, allerdings nur, weil ich zwei andere Cacher “erwischt” hatte, und mich dann einfach mit eintrug.

An diesem herrlich sommerlichen Aprilwochenende sollte der Funke nun aber endlich überspringen – ich bin Geo-Cacher!

Gleich beim ersten Versuch gab es allerdings einen derben Rückschlag: Während ich wie blind wieder und wieder um die Eisenbahn herumirrte zog Muttern plötzlich die Dose aus ihrem Versteck. Aber schon der nächste – der alte FLAK-Bunker – sollte dann mein erster richtiger, selbstgefundener Schatz sein.

Nachdem ich twitternd über meine Erfolge berichtete gab mir @a_saipa den Tipp, mir doch mal die Riechenberger Gegend in Goslar anzuschauen. Dort gibt es nämlich unter anderem eine siebenteilige Cache-Runde, trotz Bombenwetter relativ wenig Muggel-frequentiert und an einem Nachmittag mit dem Fahrrad gut zu schaffen. Der siebte ist mir leider irgendwie durchgerutsch, aber auf dem Heimweg hab ich noch drei, vier andere mitgenommen, die gerade auf dem Weg lagen.

Ach ja, ausgestattet habe ich mein Handyphone mit c:geo in Verbindung mit Locus free. Hilfreich wäre eventuell noch eine Fahrradhalterung fürs smartphone (wobei ich andererseits nicht weiß, ob ich wirklich ein knapp 500 Steine teures Gerät am Fahrrad befestigen mag…)

Date: März 6th, 2011
Cate: Events, Internet

CeBIT 2011

Tja, sie ist und bleibt eben doch eine Business-Messe, aller Ankündigungen, sich wieder mehr in Richtung des Endkunden zu orientieren zum Trotz.

Wie von allen Seiten im Vorfeld angekündigt drehte sich alles um “die Cloud“.  Für mich als User war dieser Schwerpunkt aber leider völlig bedeutungslos. Und offensichtlich war ich nicht der einzige, der sich davon nicht wirklich angesprochen fühlte – die Vorträge, bei denen ich kurz stehen blieb waren mehr als dünn besetzt, und die Stände erwartungsgemäß sehr abstrakt gestaltet. Zur Ehrenrettung: das Messepublikum war am Wochenende aber sicherlich auch etwas anders strukturiert als unter der Woche…

Auch beim zweiten Großen Thema folgte – aus Usersicht – Ernüchterung. Mobile Lösungen, Tablets, Smartphones wohin man sieht? Fehlanzeige. Ein einziger HTC Flyer war angestöpselt. Kein Incredible S. Dafür aber das Desire HD. Es ist ein tolles Gerät, ohne Frage, aber auf einer Messe möchte ich eigentlich die künftigen Geräte sehen.

Auch die HTC-Wettbewerber waren recht spärlich ausgestattet. Ich hatte kurz Gelegenheit, mit dem Xperia Play rumzudaddeln. Und auch wenn es durchaus einen gewissen Reiz mit sich bringt, zulegen würde ich mir sowas vermutlich nicht: alle Smartphones haben mit der Akkuleistung zu kämpfen, und dieses Gerät saugt jetzt noch zusätzlich Strom durch fette Grafikleistung?

Ein kleines Fazit konnte ich an dieser Stelle für mich persönlich aber doch schon mal ziehen: Im Tablet bzw. Touchbereich darf man wohl auf keinen Fall, niemals nimmer auf zweitklassige Geräte zurückgreifen. Die als Einsteigermodelle angepriesenen Billigteile machen einfach keinen Spaß. Zugegeben, fünf Messetage auf dem Buckel – pardon, Touchscreen – hinterlassen sicher Spuren, frisch aus dem Karton reagiert vielleicht auch Pearls X2G schon auf eine sanfte Geste, ohne das man sich das Blut aus dem Finger drücken muss. Dennoch liegen hier Welten zwischen diesem Device und beispielsweisen einem Samsung Galaxy Tab. Hier gilt wie so oft: wer billig kauft, kauft doppelt!

Nach einem verhältnismäßig drögen, aber unverhältnismäßig teuren Mittagessen – CeBIT eben – ging es dann in die zweite Halbzeit. Hatte ich meine Messebesuche in den Vorjahren nach den Rundgängen immer direkt beendet folgte ich gestern der Einladung von MU:MOBILE USERS, AndroidPIT und Co. zur diesjährigen User Convention. An dieser Stelle noch mal ein dickes Lob für die wirklich tolle Organisation und die spannenden Vorträge.

Besonders hervorzuheben ist auf jeden Fall der unfreiwillig komische Vortrag aus dem Hause Microsoft. Microsoft ist ohne Frage in vielen Bereichen sicherlich zu Recht einer der ganz Großen. Im Hinblick auf die Smartphone-Geschichte hat MS aber auf ganzer Länge versagt. Man lobt hier die ach so innovativen features eines Produktes in den höchsten Tönen, die bei Android und iOS schon seit einer vorvorherigen Generation zum Standard gehören. Und nach wie vor bin ich der Meinung, dass Windows Phone 7 einfach unfertig, provisorisch und unsexy aussieht. Unterhaltsam war der Vortrag aber allemal.

Obwohl der Zeitplan überraschenderweise gnadenlos eingehalten worden war kam Fabien Röhlinger mit seinem Thema “Fragmentierung der Android Plattform” leider etwas zu kurz. Glücklicherweise kann ich mir als Desire-HD-Froyo-User derzeit einreden, dass ich persönlich derzeit von dieser Problematik recht wenig betroffen bin. Aber wir alle wissen ja, wie schnell sich die IT-Uhr dreht…

Kurzes Fazit zum Schluss: CeBIT war cool, interessant, spannend, informativ, anstrengend, und ist bereits heute wieder fest für 2012 eingeplant!

Date: Februar 17th, 2011
Cate: Musik

Patenbrigade: Wolff – Verbundstoff

Die Herren Brigadisten haben sich – wie gewohnt – mal wieder wahnsinnig viel Mühe gegeben mit dem Drumherum zur neuen Veröffentlichung Verbundstoff. Und damit meine ich nicht nur das eigentliche Cover, das – wie ich meine – tatsächlich nach Tape riecht! In der auf 199 Stück limitierten Collectors Box (ein schlichter Pappkarton mit Stempel :roll: ) befinden sich neben den textilen Beigaben noch eine 50-Meter-Tape-Rolle, ein zur Optik des Albums passendes Poster und ein Jahreskalender mit teilweise fragwürdigen Motiven.

Und da die Herren Wolff und Murdock das Päckchen mit mit so viel Liebe zusammengeschnürt hatte widme ich diesem einen unboxing-Beitrag:

Zu Kaufen gibts die Collectors Box nicht mehr, aber das Album – welches ganz nebenbei bemerkt extrem cremig geworden ist – gibts natürlich auf der Homepage der Band zu erwerben.

Und auf Tour sind se auch! Nämlich als supporter von Covenant! In Magdeburg, zum Bleistift! Geht da hin!

Date: Februar 7th, 2011
Cate: Alltagsstress
7 msgs

Ösophagogastroduodenoskopie

1. ICH WILL DAS NICHT!

2. Falls die Symptome bis Freitag nicht abgeklungen seien sollten, und ich mich doch dieser Tortur unterziehen muss WILL ICH DAVON NICHTS MITKRIEGEN! Legt mich schlafen, pumpt mich voll mit allen möglichen Drogen, zieht mich nackig aus und malt mich bunt an, aber um Gottes Willen macht, dass ich von dieser Besichtigung nichts merke!!!

Die Gastroskopiegr. γαστήρ = Magen und σκοπεῖν = beobachten ) (umgangssprachlich Magenspiegelung), medizinisch auch Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD), ist eine medizinische Untersuchungsmethode des oberen Teils des Verdauungstrakts. Sie wurde von dem Chirurgen Johann Freiherr von Mikulicz-Radecki Ende des 19. Jahrhunderts begründet.

Mit Hilfe der Gastroskopie ist es möglich, das Innere der Speiseröhre (Ösophagus), des Magens (Gaster) und des Zwölffingerdarms(Duodenum) anzusehen. Dabei lassen sich kleine Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut für mikroskopische Untersuchungen entnehmen und zusätzlich Fremdkörper, größere Gewebebereiche oder Polypen per Schlinge entfernen. Liegt eine Verengung (Stenose) vor, kann sie mittels Argon-Laser- oder Elektrokoagulation eröffnet werden. Blutungen aus Magengeschwüren können durch Unterspritzung gestillt werden oder indem das blutende Gefäß mit einem Clip abgeklemmt wird. Blutungen aus Ösophagusvarizen stoppt oft eine Gummibandligatur.

Für die Untersuchung verwendet man ein spezielles Endoskop, das sog. Gastroskop, durch dessen beweglichen Schlauch der Arzt mit Hilfe einer Glasfaseroptik hindurchsehen kann. Während ältere Geräte mit einer Optik versehen waren, in die der Arzt direkt hineinschaute, ist der Standard heute eine Videooptik, die die Bilder auf einen Monitor überträgt.

Eine Gastroskopie empfiehlt sich bei anhaltenden Oberbauchbeschwerden, wiederkehrendem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, unklarenDurchfällen und bei Verdacht auf ein Magengeschwür oder Magenkarzinom. Je nach Befund können regelmäßige Kontrollgastroskopien erforderlich sein. Bei plötzlich auftretenden Blutungen aus MagenSpeiseröhre oder Zwölffingerdarm (Duodenum) ist eine Notfallgastroskopie zum Aufsuchen und Stillen der Blutungsquelle oft lebensrettend. Blutungsquellen sind meist Magengeschwüre, die durch Unterspritzen mit Medikamenten, Clip- oder Klebetechnik zum Stillstand gebracht werden. Besonders lebensbedrohlich sind Blutungen aus Ösophagusvarizen bei Patienten mit einer Leberzirrhose.

Etwa sechs Stunden vor der Untersuchung darf der zu Untersuchende nichts essen. Da viele Menschen die Gastroskopie als unangenehm empfinden, werden sie meist medikamentös vorbereitet. Sie erhalten vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel wie Midazolam und werden anschließend mit einem Medikament wie Propofol kurzzeitig narkotisiert. Nach einer solchen Sedierung müssen die Patienten zwei Stunden liegen bleiben. Noch Stunden danach dürfen sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Für die Untersuchung wird außerdem der Rachen örtlich betäubt, zum Beispiel mit Lidocain, um den Würgereiz zu mindern. Bis die Betäubung komplett abgeklungen ist, besteht das Risiko, beim Essen und Trinken Partikel in die Lunge einzuatmen (Aspiration).

Mittlerweile können solche Untersuchungen auch transnasal stattfinden. Hierbei wird ein sehr dünner Schlauch nicht durch den Mund, sondern durch die Nase geführt. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Untersuchten das angenehmer fanden als den Zugang durch den Mund. Allerdings ist mit dem dünnen Gerät die Passage durch den Magenpförtner (Pylorus) schwieriger, sodass sich der Zwölffingerdarm nicht so häufig darstellen lässt.

Gravierende Komplikationen treten bei einer Gastroskopie sehr selten auf. Am häufigsten sind Herz-Kreislaufprobleme als Reaktionen auf Sedativa und Analgetika, weiterhin können Lungenentzündungen durch AspirationPerforationen und Blutungen nach Biopsien oder Abtragung von Polypen auftreten. Bei dem Eingriff besteht das geringe Risiko einesMagendurchbruchs durch Verletzung der Magenwand. Durch die Sedierung kann es zu einer Ateminsuffizienz bis zum Atemstillstand kommen. Das macht die Gabe von Sauerstoff, antagonisierenden Medikamenten oder sehr selten auch eine kurzzeitige Beatmung erforderlich. Mit einer konsequenten Überwachung, mindestens durch Pulsoxymetrie, können ernsthafte Probleme jedoch praktisch vollständig vermieden werden.

(via wikipedia)

:shock:

Date: Februar 1st, 2011
Cate: Fitness

Spinning für Anfänger – Lektion 1.

Grundvoraussetzung ist zunächst, dass der potentielle Teilnehmer den Kalender beherrscht.

Nächste Woche dann also der zweite Versuch…

Hintergrund (falls du meinen tweets nicht folgen solltest): hier und hier.

Date: Januar 23rd, 2011
Cate: Allgemein
4 msgs

Ich bin unbesiegbar!

Kollegin @schmeli übereignete mir vor einigen Wochen einen Laptop. Nichts spektakuläres. Im Gegenteil: Intel Celeron, 3 Ghz, 1 Gig RAM – ATI Radeon GraKa, 40 Gig Platte. Technik von vor fünf Jahren eben. Und der Akkumulator hat auch schon das Zeitliche gesegnet.

Ein zeitgemäßer Umgang ist damit also keinesfalls mehr zu gewährleisten. Ist mir schleierhaft, was die Sippschaft der Kollegin mit dieser Butze überhaupt hat veranstalten können. DOS 6.0 und Windows 3.11 drauf und als besseren Taschenrechner missbraucht??

Aber dem geschenkten Gaul guckt man ja bekanntlich nirgendwo hin. Und wenn mir das Dingelchen letztlich nur als mobiler DVD-Player dient, mit dem ich im Winter in der Badewanne und im Sommer auf dem Balkon mal ein Film gucken kann, dann hats ja schon einen guten Zweck erfüllt…

Tjahaaa, WENN…

Gleich welches Betriebssystem ich versucht hatte – Ubuntu, Windows 7, Windows XP, Puppy und Damn Small Linux – Video-files abspielen endete immer in einer einzigen Ruckelorgie. Von DVDs ganz zu schweigen.

Fast wollte ich schon auf- und die Schlepptopkiste wieder zurückgeben.

Debian war nun mein letzter Strohhalm. Auch wenn mich Linux nach fast einjähriger Nutzung vollends überzeugt hat – von dem, was da im Hintergrund läuft und was die einzelnen Distribution voneinander unterscheidet habe ich nicht die leiseste Ahnung. Aber gerade was Ressourcengier betrifft scheint es wirklich erhebliche Unterschiebe zu geben, denn *Trommelwirbel* unter Debian läuft es! Sauber, ruckelfrei, der Bildschirm wird auch vollständig dargestellt (unter Windows sah ich merkwürdigerweise nur ein 75%iges Fenster…)

Und jetzt heben mal alle die Hand, die sich nachher Blade Runner in der Badewanne angucken werden!

*meld*

:)

(Btw: Wenn mir einer von euch Linux-Cracks gelegentlich erklären könnte, wie ich mit dem Gerät via WLAN auf meine Fritzbox komme wäre ich ausgesprochen dankbar!)

Date: Januar 19th, 2011
Cate: Alltagsstress
4 msgs

Ein Salat kann tödlich sein!

Mitnichten möchte ich aufspringen auf die Dioxindebatte, obwohl ich euch alle, die ihr das Zeug fresst seit Wochen innerlich auslache. ‘Mir doch egal, ob ich Kettenfett schlucke, mein Frühstücksei darf nicht mehr als zehn Cent kosten!’ Wohl bekomm’s! …

Mein heutiges Abendessen sollte biologisch unbedenklich sein: Öko-Salat, Öko-Gurke, Öko-Tomate, Öko-Paprika… Und beim Zerkleinern selbiger passierte es natürlich mal wieder – ganz langsam, fast wie in Zeitlupe – Fingerkuppe linker Daumen – weg:

Das Pflaster war binnen weniger Sekunden durchgesuppt, ein vernünftiger Verband mit nur einer Hand kaum anzulegen. Dem massiven Blutverlust werde ich gleich mal mit einem Hopfentee entgegenwirken. Und ob mir mein Salat noch schmecken wird – angesichts der Tatsache, dass ich die Fingerkuppe nicht wiedergefunden habe – mag ich zu bezweifeln…