KettenreAktion: Atomkraft abschalten!
KettenreAktion: Atomkraft abschalten!
Aktions- & Menschenkette
24. April 2010
Brunsbüttel – Hamburg – Krümmel

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird
darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel
vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer
abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und
Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße
Phase.
Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf
Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare
Energien umgestiegen.
Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Zeichen an Bundesregierung
und Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns!
Mit Zigtausenden Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große
Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und
Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl.
Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes
Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und
Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um
die Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des
Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst.
Manche von uns fordern die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke,
denn jeder Tag Weiterbetrieb kann einer zu viel sein. Andere wollen, dass
zumindest die Laufzeiten nicht verlängert werden. Die Pannen-Reaktoren
Krümmel und Brunsbüttel dürfen nicht wieder ans Netz, sondern müssen
endgültig stillgelegt werden.
Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur durchsetzen. Die
Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien,
Energiesparen und Energieeffizienz!
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