Archive for category Musik

Date: Februar 17th, 2011
Cate: Musik

Patenbrigade: Wolff – Verbundstoff

Die Herren Brigadisten haben sich – wie gewohnt – mal wieder wahnsinnig viel Mühe gegeben mit dem Drumherum zur neuen Veröffentlichung Verbundstoff. Und damit meine ich nicht nur das eigentliche Cover, das – wie ich meine – tatsächlich nach Tape riecht! In der auf 199 Stück limitierten Collectors Box (ein schlichter Pappkarton mit Stempel :roll: ) befinden sich neben den textilen Beigaben noch eine 50-Meter-Tape-Rolle, ein zur Optik des Albums passendes Poster und ein Jahreskalender mit teilweise fragwürdigen Motiven.

Und da die Herren Wolff und Murdock das Päckchen mit mit so viel Liebe zusammengeschnürt hatte widme ich diesem einen unboxing-Beitrag:

Zu Kaufen gibts die Collectors Box nicht mehr, aber das Album – welches ganz nebenbei bemerkt extrem cremig geworden ist – gibts natürlich auf der Homepage der Band zu erwerben.

Und auf Tour sind se auch! Nämlich als supporter von Covenant! In Magdeburg, zum Bleistift! Geht da hin!

Date: Dezember 15th, 2010
Cate: blogging, Musik
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Mixtapewichteln Vol. 2.0 – Kontinente

Ich moserte schon kräftig bei Herrn endgueltig, dass das Thema seiner zweiten Mixtapewichtel-Aktion verdammt schwer geraten war. Kontinente. Pfff… Da kann man ja quasi alles und nix reinpacken. Letzlich sollte das Tape ja dann auch irgendwie noch den Geschmack des Wichtelpartners treffen.

Ich danke den Zwölfen, dass sich mein Wichtelpartner auf seiner homepage und auch bei twitter als Rollenspielfan outete. Meine DSA-Zeit liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, die seinerzeit dafür angefertigten CDs existieren aber selbstverständlich noch. Angelehnt an diese habe ich daher als Kontinent “Aventurien” ausgewählt, mein Mixtape mit 3W20ern zusammengewürfelt und herausgekommen ist dieses gute Stück:

Ich hoffe, es gefällt!

Date: Oktober 17th, 2010
Cate: Events, Goslar, Musik
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Welle: Erdball im Tor III

Ich mag den Laden von mal zu mal mehr. Es hat schon was, wenn man eine solche Location quasi vor der Nase hat und man sich keine Gedanken um An- und Abfahrt, Parkplatzsituation, Alkoholkonsum etc. machen muss. Und ein bisschen beeindruckt bin ich schon, welch hochkarätigen Acts die Macher des Tor-III in den letzten Monaten nach Goslar gelockt hatten. Wir erinnern uns: Rabia Sorda, Das Ich, und gestern nun Welle: Erdball!

Ich schätze, damit war dieser Veranstaltungsort aber auch an der Grenze seiner Kapazität, wahrscheinlich schon ein Hauch drüber. Es war voll. Richtig voll! Glücklicherweise gabs keine Vorband und auch kein Operation Zeitsturm – geboten bekam man dennoch reichlich für sein Geld. Die Herren sind ja bekannt für sehr lange Konzerte, und auch gestern hatten sie die Zweistundenmarke weit überschritten. Die pyrotechnische Einlage in Form von einer Vielzahl von Wunderkerzen hätte man sich durchaus verkneifen können, war doch der Sauerstoffgehalt der Menschenmenge wegen ohnehin schon recht begrenzt. In diesem Zusammenhang ein dickes, fettes Lob an das Tor-III-Team für das konsequente Durchsetzen der Nichtraucherschutzbestimmungen. NICHT! Im Gegenteil, selbst das Personal quarzt drinnen, was das Zeug hält. Aber diesbezügliche Kritik möchte man ja nicht hören… :roll:

Date: Oktober 3rd, 2010
Cate: Events, Musik

Man verspürt eigentlich immer sofort das Verlangen, auf die Bühne zu steigen und ihm ein Wurschtbrot in die Hand zu drücken…

Date: September 25th, 2010
Cate: Events, Musik
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Peter Heppner

Kann ich nun endlich auch einen (halben) Haken neben Wolfsheim machen…

Das Schicksal machte mir im Bezug auf Heppner ja gleich mehrere Striche durch die Rechnung: mein plötzlicher Führerscheinverlust Anfang des Jahres, zusätzlich Heppners Erkrankung, und nun schließlich die dumme Terminüberschneidung mit der Antiatomdemo vergangene Woche. Begeisterung machte sich also breit, als ich vom Auftritt im Meier in Braunschweig erfuhr.

Vorband Melotron. Einige wenige Stichworte sollten reichen: peinlich, Schlager, Unhei(m)lig für Arme, tiefe Dankbarkeit (dafür, dass sie nur ein halbes Dutzend Songs gebracht hatten).

Heppner selbst war dann gut. Nicht überragend, einfach nur gut. Er bot eine gelungene Mischung aus seinen Solo-Stücken, Wolfsheim-Klassikern und seinen Charts-Erfolgen Wir sind Wir (Paul van Dyk), Die Flut (Joachim Witt) und Dream of You (Schiller).  Entsprechend bunt war auch das Publikum, nicht wenige der Umherstehenden hatten ihren Disko-Zenit wohl schon damals überschritten, als The Sparrows and the Nightingales erstmals die Clubs gerockt hatte.

Eigentlich war der Auftritt gestern ein Dreiviertel-Pitchfork-Gig: Achim Färber an den Drums, Carsten Klatte an der Gitarre, Jürgen Jansen am Mischpult, (Kai Lotze sowieso immer irgendwo im Hintergrund) – man hätte jetzt quasi nur noch Peter gegen Peter tauschen müssen, und … aber das hielte die Meier Music Hall wohl nicht aus.

Date: September 19th, 2010
Cate: Musik
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Zeitvertreibung mit iTunes

Ubuntu-User, folglich kein iTunes sondern Songbird – ich hoffe, ich darf trotzdem mitspielen?

“Die folgenden Wörter in der iTunes-Library suchen und den ersten Song aufschreiben, der auftaucht.”

Happy: Dias felizes (Yes, I’m happy Mix) – Calva Y Nada

Love: Lay all your Love on me – ABBA (is mir schon ein bissel peinlich…)

Hate: I Hate myself and I want to die – Beavis & Butt-Head (feat. Nirvana)

Light: Forever (Knowledge Remix by Lights of Euphoria) – Bruderschaft

Dark: Our Darkness (12” Remix) – Anne Clark

Good: That it would be good – Alanis Morisette

Bad: The Bad Touch – Bloodhound Gang

Smile: Remind me to smile – Gary Numan

Cry: The damned don’t cry – Apoptygma Berzerk

Boy: Evil Boys – And One

Sad: December Sadness – Antisisters

Lost: Lost in translation – Apoptygma Berzerk

(via endgueltig)

Date: August 29th, 2010
Cate: Events, Musik
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Ich war in Fernsehn!!!

Nur schade, dass der dicke Jim während meiner Don’t You-Performance immer vor mir durchs Bild zappeln musste…

Date: Juli 10th, 2010
Cate: Musik
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Johhny Cash – Hurt

Blogposts, die einfach nur aus einem youtube-clip bestehen saugen!

Aber weil das Video bei mir derzeit mal wieder in Dauerrotation läuft (zumindest bis meine heutige jpc-Bestellung bei mir eintrudelt) und weil es ein Song ist, der einem jedes Mal aufs neue einen eiskalten Schauer über den Rücken jagt gibts jetzt hier mal wieder was für Augen und Ohren:

Date: Juli 4th, 2010
Cate: Events, Musik

Bericht vom E-Tropolis 2010

Eine Woche hats gedauert, mich zu akklimatisieren, Fotos zu sichten und zu sortieren

( https://twitter.com/alpha666/status/17429304196 ;)  ), und schließlich Zeit und Muße zu finden, ein paar Worte zu diesem grandiosen Festival zu schreiben.

Ein wirklich großartiges Lineup hat der Veranstalter zusammengewürfelt, so groß, dass in der Vorbereitung die Location gleich zwei mal geändert werden musste – von Ferropolis nach Berlin / Zitadelle nach Berlin / Columbia-Gelände. Dort war es dann schließlich für 13 Bands auf 2 Bühnen möglich, die Hallen richtig zum Kochen zu bringen. Die Außentemperaturen von knapp 30° C taten ihr übriges…

Fiese Überschneidungen sind zwar bei sowas immer vorprogrammiert, mich traf es dieses Mal glücklicherweise nicht so dramatisch, spielten doch die von mir mit Spannung erwarteten Acts allesamt in der C-Halle:

Patenbrigade: Wolff: mir war es aufgrund “leicht” verspäteter Ankunft nur vergönnt, die beiden letzten Stücke von ganz hinten zu hören. Jaja, die Blankenburger Reisetruppe;)

KMFDM: Somit quasi der Opener, und ein wirklich kraftvoller noch dazu. Außerdem Live-Premiere für mich.

Leæther Strip: Ebenfalls persönliche Premiere auf der Bühne, leider teile ich die Meinung anderer Berichterstatter nicht, dass es sich um eine besonders kraftvolle, ausdrucksstarke Show handelte. Klar, wenn ein Zweimeter-mal-Zweimeter-Mann lospowert, dann sieht das schon eindrucksvoll aus. Aber sonst war es eben für mich nichts herausragendes. Musikalisch wars natürlich einwandfrei!

D.A.F. – nur kurz zwei, drei Songs angeschaut und dann eine recht ausgedehnte Picknick-Pause, welcher dann auch Feindflug noch zum Opfer fiel.

Pünktlich zu Combichrist stand ich dann aber wieder in der vierten, fünften Reihe. Diese Position konnte ich allerdings nur wenige Augenblicke halten. Kaum war Herr LaPlegua auf der Bühne setzte sich die Masse um mich herum derart in Bewegung, als würde es kein Morgen mehr geben. Und so zog ich es vor, mich ein paar Meter nach hinten zu verkrümeln. Frage: Läßt sich “nass bis auf die Knochen” steigern? – Antwort: JA!!

Nach Combichrist gabs dann zwei Halbliterflaschen Wasser, die erste fast auf Ex. Eine dritte hätte ich mir gerne über die Füße gegossen.

Den Covenant-Auftritt erlebte ich dann an die Bar angelehnt, mit Herrn Larsen über die Frisur von Eskil lästernd. Ich selbst habe übrigens nicht mitbekommen, dass Joakim irgendwelche Ausfallerscheinungen zeigte. Aber wer kanns ihm schon verdenken, bei den Temperaturen und lecker… was tranken wir eigentlich? Berliner Kindl? :?:

Hocico, man verzeihe es mir, empfand ich schließlich nur noch als Krach. Wahrscheinlich war ich einfach nur zu kaputt, um ihnen an dieser Stelle noch etwas abgewinnen zu können. Füße und Rücken schmerzten, Rachen kratzte, Augen brannten, Ohren summten. Und die wurden und wurden nicht fertig…

Aftershow blieb mir glücklicherweise auch erspart. Danke @team-blabu! :D

Date: Juni 26th, 2010
Cate: Events, Musik

E-tropolis 2010

(grenzt ja schon an Sommerloch, diese Totenstille hier…)

‘s geht nach Berlin heute. Nachher. Also gleich, quasi. Wahrscheinlich das einzige Festival, dem ich in diesem Jahr beiwohnen werde. (Dank Herrn von der Lippe muss ich neuerdings immer innerlich kichern, wenn ich das Wort “beiwohnen” verwende.)

Patenbrigade: Wolff, einer der Acts, die mich am meisten interessieren legen schon um 15:00 Uhr (inoffiziell behauptet schon um 14:00 Uhr ) los, die Teilnahme an der Aftershowparty ist mir seitens der Blankenbürger auch schon angedroht worden, es wird also ein verdammt langer Tag werden.

Beim Blick auf das Programm tun mir jetzt schon alle Knochen weh, die Damen und Herren Veranstalter haben scheinbar die Pausen vergessen.

Vorteil: Da ich Mind.In.A.Box in diesem Jahr noch als supporter von Front Line Assembly sehen darf werde ich mir wohl den Wechsel zur zweiten Bühne schenken und den ganzen Tag in der Halle (jawoll, Halle, trotz des hammermäßigen Wetters hat man sich gegen ein Openair entschieden) verbringen.

Aufi gehts!