Archive for category Musik

Date: March 5th, 2010
Cate: Events, Musik
1 msg

der Jan, der Michel, der Jarre…

Muss ich erwähnen, dass der Auftritt akkustisch perfekt war? – Nein!

Muss ich erwähnen, dass es auch visuell ein wahrer Hochgenuss war? – Nein!

Aber ich darf erwähnen, dass mir an diesem Abend mehr als nur ein Mal ein fettes Grinsen aus dem Gesicht gewachsen war…

Nummer eins – bei der Ankunft in der VW-Halle: Am Eingang fanden sich eine Vielzahl von “Warn”schildern, dass “Lasertechnik eingesetzt werde”. Also hat er die Laserharp im Gepäck :D

Nummer zwei – kurz nachdem das Licht aus- und ein Spot quer durch die Halle anging. Ich hatte das zunächst überhaupt nicht mitbekommen, aber als sich plötzlich das ganze Publikum umdrehte wagte ich auch einen Blick nach hinten, erkannte Herrn Jarre, umringt von Security nach vorne hastend. Sein Weg führte ihn direkt an mir vorbei. Kein halber Meter… :D

Nummer drei – als dann tatsächlich die Laserharp angefeuert wurde, und ich diese gesamte Darbietung als Videoclip festhalten konnte. (Die Securityschnecke hatte zwar etwas dagegen, und zuppelte mir anfangs wild am Arm herum. Ich jagte sie von dannen! Ich behauptete einfach, ich würde Serienbilder schießen, was sie wohl glaubte. Ernsthaft – welches Problem haben die Leute, wenn ich mit einer popeligen kleinen Digicam mal fünf Minuten aufzeichne? Hätte ich ein Highendobjektiv drauf, mit dem ich Jarres Nasenhaare filmen könnte, dann würde ich das ja noch verstehen. Aber so…?!)

Nummer vier – als ich mich während der Zugabe einfach kackfrech nach vorne mogelte, jedoch zunächst anständig hinter den VIP-Foto-Ticket-Menschen Platz behaltend. :D

Nummer fünf – als sich die VIP-Foto-Ticket-Menschen nach der (ersten) Zugabe plötzlich alle verdrückten und ich – völlig ohne eigenes Zutun – in der ersten Reihe stand, und von dort die zweite Zugabe erleben durfte :D

Tja, und der Gipfel war dann Grinsen Nummer sechs, welches just in diesem Moment, da ich diese Zeilen schreibe, zurückkehrt: der Shakehands mir Jean-Michel Jarre… :D

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Now playing: Jean Michel Jarre – Second Rendez-Vous (Part III)
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Date: February 28th, 2010
Cate: Musik
4 msgs

…but if you’ve made your peace, then the devils are really angels…

If you’re frightened of dying, and your holding on, you’ll see devils tearing your life away. But if you’ve made your peace, then the devils are really angels,… Freeing you from the earth…

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(Ungern poste ich hier youtube-Krams, dafür ist eigentlich der tumblr da. Verschwendete gerade anderthalb Stunden meines Lebens an den Film Jacob’s Ladder, welchem VNV Nation das oben genannte Zitat für Forsaken entliehen hatten. Gruseliger Film, und das meine ich nicht im positiv gruselnden Sinne!)

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Now playing: VNV Nation – Forsaken
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Date: February 6th, 2010
Cate: Musik

333333

Nargh, 333.333 verpasst… :x

Rubicon war es, ein wirklich würdiger Kandidat für die Schnapszahl:

Ein Song von meinem ersten VNV-Album, das mich begleitete in einer Zeit, in der ich mit meinem Leben noch nicht so arg viel anzufangen wusste, in der viel schief ging, in der ich zweifelte, in der ich Menschen kennen lerrnen musste, auf die ich im Nachhinein besser verzichtet hätte, in der ich aber auch Menschen kennen lernen durfte, die mir heute noch Kraft geben, Tag für Tag.

Und nebenbei auch ein schweinegeiler Song von einem schweinegeilen Album einer schweinegeilen Band! :)

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Now playing: VNV Nation – Arclight
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Date: December 28th, 2009
Cate: Events, Musik
2 msgs

Im Rhythmus bleiben!

Im letzten Moment, quasi auf der Zielgeraden muss ich nun – nicht ganz unerwartet – doch noch meine persönlichen Jahrescharts Konzerthighlights 2009 korrigieren. Und das obwohl der gestrige Christmas Ball in Hannover anfangs nicht wirklich Begeisterungsstürme in mir auslöste! Der Reihe nach:

Destroid

Man versuchte zwar, mir den Haujobb-Nachfolger schmackhaft zu reden, vom Hocker riss es mich gestern dennoch nicht. Es ist gute, solide Electro-Musik, schön zum “nebenbei hören”, aber mehr auch nicht. (Wobei ich auch an dieser Stelle noch mal betonen möchte, dass ich auch einige Zeit brauchte, um mit Haujobb grün zu werden.)

Suicide Commando

Blöd, wenn man mit einer negativen Erwartungshaltung zu einem Konzert geht, aber gestern ist diese eben doch bestätigt worden. Ich bleib bei meiner Meinung, Suicide Commando haben es so lange ich sie kenne nicht geschafft, ihre Musik auch nur einen Millimeter weiter zu entwickeln. Es hört sich wirklich alles so gleich an. Mr. van Roy könnte spielend den Text von Dein Herz, Meine Gier auf die Musik von Comatose Deliusion singen. Oder umgekehrt. Würde bestimmt niemand merken.

Welle:Erdball

Eigentlich sollte es der Wendepunkt werden, aber auch hier gab es nichts Herausragendes, abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass es Herrn A.L.F. wohl aus den Latschen gehauen hat und dieser sich dann gestern von … ich hab den Namen wieder vergessen … vertreten ließ. Trotzdem wurde wieder “nur” das gewohnte Programm mit den bekannten Showeinlagen geboten. Spaß gemacht hat es aber allemal.

Covenant

Auch so eine Sache. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Diese Unsitte, bei verschiedenen Festivals immer wieder und wieder und wieder dieselbe Show zu bieten nervt. Wer sagt denn, dass hier nicht auch mal die weniger oft gespielten Songs dargeboten werden dürfen? (Bei dem doofen merkwürdigen Publikum im Capitol macht es doch wohl sowieso keinen Unterschied, kennen die Leute dort scheinbar nur die Extreme völliges Desinteresse oder ausartende Aggression. ) Diese Einfallslosigkeit, die mehr als langweilige “Performance” (abgesehen vom Myerschen Schlagzeugsolo – aber auch das kennt man ja nun schon zur Genüge) und nicht zuletzt der recht breiige Sound führen zu gehörigem Punkteabzug.

Tja, und irgendwie bin ich dann während der Covenant-Zugabe nach vorne gekommen…

Front 242

… umklammerte anfangs noch die Absperrgitter und ließ mir meinen Platz in der ersten Reihe nicht mehr streitig machen. (Um ehrlich zu sein war es da vorne eigentlich erschreckend ruhig. Vielleicht hätte mal jemand dem doofen merkwürdigen Publikum sagen sollen WER dort auf der Bühne stand…)

Wie oft hatte ich schon eine Gänsehaut bei der Live-Version von Im Rhythmus bleiben. Die Vorstellung einer riesigen, stockdunklen Halle, Strobos pulsieren aggressiv  zum Beat und aus den Boxen dröhnt in einer Ohren betäubenden Lautstärke wieder und wieder und wieder das “Im-Rhythmus-Bleiben”-Sample. Einatmen, ausatmen, einatmen…

Ich hab kein Zeitgefühl, wie lange der Gig wohl gedauert hat, wenn ich mich grob an meinen tweets orientiere müssen sie etwa um Mitternacht losgelegt haben, Headhunter als eines der letzten kam dann um kurz nach 1. Ich hätte noch bleiben gemocht…

Ich hoffe, dass hier mal Neues auf dem Plan steht, und dann auch eine richtige Tour, so dass einem das Festival-Drumherum erspart bleibt.

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Now playing: Front 242 – Happiness
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Date: December 26th, 2009
Cate: Musik

2009 – Top 40 – Musiker – weltweit

last.fm schränkt es noch ein, auf  “New Music”, also alles, was zwischen Oktober 2008 und November 2009 veröffentlicht worden ist.

Heraus kommt diese Liste:

  • 40 – Little Boots – unbekannt
  • 39 – Florence + The Machine – unbekannt
  • 38 – Kasabian – unbekannt
  • 37 – Regina Spektor – unbekannt
  • 36 – The Fray – unbekannt
  • 35 – Metric – unbekannt
  • 34 – The XX – unbekannt
  • 33 – EMINEM – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 32 – Fever Ray – unbekannt
  • 31 – Depeche Mode – 426 Tracks
  • 30 – U2 – 225 tracks
  • 29 – Guns N’ Roses – 6 Tracks
  • 28 – Nickelback – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 27 – The All-American Rejects – unbekannt
  • 26 – Bat for Lashes – unbekannt
  • 25 – Passion Pit – unbekannt
  • 24 – Röyksopp – 86 Tracks ABER: dieser Song (What else is there) ist der meistgespielte in meiner Library! (iPod nicht mal mitgezählt!)
  • 23 – A Day to Remember – unbekannt
  • 22 – Arctic Monkeys – Name schon mal gehört, Musik unbekannt
  • 21 – Grizzly Bear – unbekannt
  • 20 – La Roux – durchaus ein Act, den man vielleicht mal im Auge behalten sollte, Bulletproof fetzt, aber (leider) (noch) nicht in meiner Library
  • 19 – Placebo – abgesehen von 2, 3 einzelnen Songs nicht wirklich mein Geschmack, daher auch nicht in meiner Library
  • 18 – Kelly Clarkson – unbekannt
  • 17 – Paramore – unbekannt
  • 16 – Phoenix – unbekannt
  • 15 – Black Eyed Peas – durchaus vereinzelte Songs, die ins Ohr gehen, grundsätzlich aber nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 14 – Muse – Name schon mal gehört, Musik unbekannt
  • 13 – Taylor Swift – unbekannt
  • 12 – Fall Out Boy – unbekannt
  • 11 – Britney Spears – no comment
  • 10 – Kanye West – unbekannt
  • 09 – Yeah Yeah Yeahs – Name schon mal gehört, Musik unbekannt
  • 08 – Green Day – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 07 – Animal Collective – unbekannt
  • 06 – Beyoncé – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 05 – Franz Ferdinand – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 04 – The Prodigy – leider nicht live erlebt – 109 tracks
  • 03 – Lilly Allen – nicht mein Geschmack, nicht in meiner Library
  • 02 – The Killers – Human fand ich schick (sogar ein mal gescrobbelt?!) – (Leider) sonst nix in meiner Library
  • 01 – Lady Gaga – no comment!!

Ziemlich Indie-lastig; andererseits – wie repräsentativ ist wohl die “scrobbelnde” Jury?

Meine persönliche Top 15? (gescrobbelt wird ausschließlich am heimischen Rechner; der kleine iPod shuffle schließt sich leider nicht mit last.fm kurz, und im Büro kann ich kein last.fm installieren…)

Bei den Künstlern unangefochten Pitchfork ganz oben. Klar. Aber Old Blue Eyes dieses Jahr auf Platz 2. Und dabei finden sich gerade mal zwei Best-Of-Zusammenstellungen in meiner Library!! Abgesehen von ihm, Clueso, Rosenstolz und Sigur Rós sind meine Charts erwartungsgemäß recht elektronisch.

artists

Zu den Top-Titeln bedarf es wohl noch ein, zwei erklärender Worte:

Sigur Rós – Untitled Track ist so hoch gewertet, weil auf dem Album “()” jeder Song “Untitled Track” heißt bzw. keinen Namen hat. Synaesthesia ist Badewannen-, Putz-, Lese-, Blog- und konzentriert-Arbeiten-Musik gleichermaßen (abgesehen davon, dass es einfach schweinegeil ist…). Warum gerade Ruthless so hoch gewertet ist kann ich mir nicht erklären, bewusst gehört habe ich es bestimmt nicht so oft…

tracks

Und auch zum Jahresende hin läuft es weiter:

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Now playing: Röyksopp – What Else Is There?
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Date: December 5th, 2009
Cate: Musik

Neue Maxi Rocket Heart von Peter Pohl

Quatsch, Chris Spilles meinte ich! Genauer gesagt, des Nebenprojektes Santa hates your Terminal Choice.

rocket heart

(Für alle, die hier den tieferen Sinn nicht zu erkennen vermögen: Die Maxi stammt selbstverständlich aus der Feder von Project-Pitchfork-Mastermind Peter Spilles, veröffentlich unter dessen Nebenprojekt “Santa hates you” und ist seit gestern available in stores. Und selbstverständlich hat dieses Werk absolut nichts zu tun mit dem Dieter Bohlen der schwarzen Szene Chris Pohl bzw. dessen Projekt Terminal Choice. Der Kasper, der die Tracklist bei iTunes eingestellt hat sollte sich dringend einem Drogentest unterziehen…)

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Now playing: Combichrist – Get Your Body Beat
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Date: November 29th, 2009
Cate: Events, Musik

Wenn zwei Nullen aufeinandertreffen…

Null Nummer eins: Der Beleuchter beim Pitchfork-Konzert in Weissenfels am Freitag.

Null Nummer zwei: ein Stümperfotograf, mit ohne Ahnung von EV-Verschiebung, Weißabgleich und ISO, dafür aber mit einer bekanntlich für Konzertfotografien ungeeigneten CASIO Exilim, kurz – ICH!

Das Ergebnis: kaum 40 halbwegs brauchbare, überwiegend viel zu dunkle Bilder, die fast ausschließlich Peters Silhoutte und / oder Arme des Publikums zeigen:

Fazit zum Konzert selbst: OK.

Location – OK, Publikum – OK, Songauswahl – OK, Stimmung – OK, Band – OK. Leider nix herausragendes, die gewohnte Club-Attack-Setlist, und abgesehen von Peters Aufforderung an einen “Fan” (!), sich doch bitte einen Bleistift ins Auge zu stecken und zu gehen – dieser muss wohl einen mehr als dämlichen Spruch zur Landminenthematik vor Mine / Beast of Prey gelassen haben – gab es auch kaum Kommunikation zwischen Band und Publikum. Klitschnass war ich trotzdem, Spass gemacht hats auch, und ich freue mich schon aufs nächste – Pitchfork in Hildesheim.

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Now playing: Delerium_Spheres2 – Morphology
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Date: October 3rd, 2009
Cate: Alltagsstress, Musik

Scheiss Wetter

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Now playing: Kirlian Camera – ascension
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Date: September 27th, 2009
Cate: Events, Musik
1 msg

Von Glaube, Kraft und Ruhm

Um ein Haar wäre das Konzert gestern bzw. meine Anteilnahme in die Hose gegangen, erreichte mich doch im Laufe der Woche die Mitteilung, dass “VNV Nation ausverkauft!” sei… Und ich war richtig angepisst, als ich das gehört hatte.

Aber da das Glück bekanntlich mit die Dummen ist konnte ich schließlich doch noch ein Ticket ergattern und durfte dem enorm kräftezehrenden Event in der modernisierten Factory zu Magdeburg beiwohnen…

(Modernisierung = neue Toiletten inklusive robuster Urinale statt der uralten Pissrinne sowie eine Umgestaltung in der Halle selbst – die kleine Bar ist in die Halle vorgezogen worden, und auf der gegenüberliegende Seite ist eine neue DJ-Empore aufgestellt worden. Dumme Idee, erstens siehts provisorisch aus, und zweitens kostet es enorm Platz.)

Back to Topic.

Solar Fake: Hab ich zwischenzeitlich schon wieder erfolgreich verdrängen können, hat mich absolut nicht angesprochen.

Rotersand: Erstmalig im vergangenen Jahr beim Gothic Aid in Hamburg gesehen, damals fand ich sie trotz der enorm ausladenden Bewegungen Rascals eher als ausdruckslos, absolut nicht live-tauglich. Auch der Gedanke Kasperltheater war mir gekommen… Den Gig gestern hingegen fand ich gelungen, durchaus abwechslungsreich.

VNV Nation: Mit einer gehörigen Portion Skepsis bin ich dort gestern angekommen. Rissen mich die VNV-Veröffentlichungen bisher immer direkt vom Hocker so muss ich bei der Of Faith, Power and Glory einfach sagen, dass sich die Herren Harris und Jackson dieses Mal nicht mit dem im Betreff genannten Ruhm bekleckert haben. Es ist ein solides, kraftvolles Album, ohne Frage. Eine gewohnt gelungene Mixtur aus Balladen, schnellen, treibenden Stücken und Mitteldingern. Aber irgendwie nichts herausragendes. Keine Hymne à la Solitary oder Darkangel. Aber vielleicht findet man den Zugang wie so oft erst mit der Zeit.

Mit der Live-Umsetzung hingegen hat man sich im Hause VNV tatsächlich einmal mehr selbst übertroffen. Nicht nur Ronans Hemd glänzte schon nach dem Opener vor Nässe, auch ich war sofort kochledergar. Der twitter-Aufruf an die Facce, doch bitte mal die Klimaanlage anzuwerfen blieb leider ungehört…

Knapp über zwei Stunden wurde ein Potpourri quer durch die Banddiskografie präsentiert. Erstaunlich fand ich, dass das Publikum fast ausschließlich bei den neuen Sachen aufdrehte, und Klassiker wie Solitary oder Joy überhaupt nicht zu kennen schien. Auch konnte ich keine Hau-Drauf-Pogo-Ecke ausmachen. (Nicht, dass man auf diese Fraktion nicht verzichten könnte, aber irgendwie gehört das zu VNV eigentlich dazu…)

Einen kleinen Fast-Ausraster hatte ich im Übrigen auch mal wieder, war doch so ein selbsternannter Aufpasser-Fan schräg hinter mir, der meinte, er müsse mir während einer kurzen Videoaufzeichnung am Arm rumzuppeln mit den Worten “Lass das mal besser sein, das ist nicht erlaubt…” Viel hätte nicht gefehlt, aber er war dann plötzlich weg… :roll:

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Now playing: VNV Nation – Perpetual
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Date: September 16th, 2009
Cate: Musik

booohm-booohm, booohm-boohm ….

booohm-booohm, booohm-boohm booohm-booohm, booohm-boohm tingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingting

booohm-booohm, booohm-boohm booohm-booohm, booohm-boohm tingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingtingting

So saß ich grad mal wieder vor Rechner, immer wieder diese Melodie im Geiste summend und wühlte mich durch iTunes 9.0 (so, jetzt habe ich das auch erwähnt…) auf der Suche nach diesem Sample, dass immer mal wieder bei diversen Reportagen verwurstet worden ist. Potentielle Kandidaten waren neben Faithless und Moby auch Massive Attack – sowohl bei Five man army als auch bei Blue Lines sah ich mich schon jeweils kurzzeitig am Ende meiner Suche.

Gut, dass ich dieses Mal nach Alben sortiert hatte, so wurde ich nämlich schon bei H wie Hybrid Theory fündig. Treffer! Linkin Park – Cure for the Itch

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Now playing: Linkin Park – Cure for the Itch
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