Archive for category Events

Date: March 6th, 2010
Cate: Events, Internet
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CeBIT 2010

Back from CeBIT 2010. Zunächst nochmals Dank an getdigital.de für die Eintrittskarten und für das T-Shirt, und auch Dank an getdigital.de für die gefühlten zehntausend Blicke und Sprüche, die ich geerntet hatte für mein Outfit:

Ich hatte anfangs die Befürchtung, niemals wirklich Verwendung für dieses Shirt zu finden, aber heute hatte es echt gepasst!

Wirklich viel mitgenommen hab ich nicht. Ein wenig am HTC stand geguckt, welches wohl mein nächstes Handy werden könnte, aber da es ja noch ein Jahr dauert stellt sich diese Frage noch nicht so wirklich. Ein wenig Ausschau nach einer neuen Maus gehalten. Die Thematik “Beamer” mal wieder in Erinnerung gerufen. Aber erwartungsgemäß war die CeBIT eher weniger auf End-User eingestellt…

Alles in Allem hätte ich gern doch mehr Zeit mitgebracht, mehr Zeit für die webciety, mehr Zeit für Internet & Mobile Solutions… Nächstes Jahr – versprochen! – gehe ich das mal richtig geplant an, suche mir im Vorfeld alle für mich interessanten Stände, sehe zu, dass ich die Leute vorab kontaktiere… Nächstes Jahr… CU 2011!

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Now playing: Moby – Love Should
via FoxyTunes

Date: March 5th, 2010
Cate: Events, Musik
1 msg

der Jan, der Michel, der Jarre…

Muss ich erwähnen, dass der Auftritt akkustisch perfekt war? – Nein!

Muss ich erwähnen, dass es auch visuell ein wahrer Hochgenuss war? – Nein!

Aber ich darf erwähnen, dass mir an diesem Abend mehr als nur ein Mal ein fettes Grinsen aus dem Gesicht gewachsen war…

Nummer eins – bei der Ankunft in der VW-Halle: Am Eingang fanden sich eine Vielzahl von “Warn”schildern, dass “Lasertechnik eingesetzt werde”. Also hat er die Laserharp im Gepäck :D

Nummer zwei – kurz nachdem das Licht aus- und ein Spot quer durch die Halle anging. Ich hatte das zunächst überhaupt nicht mitbekommen, aber als sich plötzlich das ganze Publikum umdrehte wagte ich auch einen Blick nach hinten, erkannte Herrn Jarre, umringt von Security nach vorne hastend. Sein Weg führte ihn direkt an mir vorbei. Kein halber Meter… :D

Nummer drei – als dann tatsächlich die Laserharp angefeuert wurde, und ich diese gesamte Darbietung als Videoclip festhalten konnte. (Die Securityschnecke hatte zwar etwas dagegen, und zuppelte mir anfangs wild am Arm herum. Ich jagte sie von dannen! Ich behauptete einfach, ich würde Serienbilder schießen, was sie wohl glaubte. Ernsthaft – welches Problem haben die Leute, wenn ich mit einer popeligen kleinen Digicam mal fünf Minuten aufzeichne? Hätte ich ein Highendobjektiv drauf, mit dem ich Jarres Nasenhaare filmen könnte, dann würde ich das ja noch verstehen. Aber so…?!)

Nummer vier – als ich mich während der Zugabe einfach kackfrech nach vorne mogelte, jedoch zunächst anständig hinter den VIP-Foto-Ticket-Menschen Platz behaltend. :D

Nummer fünf – als sich die VIP-Foto-Ticket-Menschen nach der (ersten) Zugabe plötzlich alle verdrückten und ich – völlig ohne eigenes Zutun – in der ersten Reihe stand, und von dort die zweite Zugabe erleben durfte :D

Tja, und der Gipfel war dann Grinsen Nummer sechs, welches just in diesem Moment, da ich diese Zeilen schreibe, zurückkehrt: der Shakehands mir Jean-Michel Jarre… :D

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Now playing: Jean Michel Jarre – Second Rendez-Vous (Part III)
via FoxyTunes

Date: February 17th, 2010
Cate: Events, Internet, blogging
1 msg

getDigital.de organisiert Bloggertreffen auf der CeBIT

Ich hadere zwar noch mit mir, aber falls ich hinfahre (wahrscheinlich Samstag, 6.3.2010) werde ich natürlich dem Geek Stuff Supplier getDigital.de einen Besuch abstatten. Halle 14 auf Stand L04. Merken!

Date: February 10th, 2010
Cate: Alltagsstress, Events, Politik

KettenreAktion: Atomkraft abschalten!

KettenreAktion: Atomkraft abschalten!
Aktions- & Menschenkette
24. April 2010
Brunsbüttel – Hamburg – Krümmel


Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird
darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel
vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer
abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und
Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße
Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf
Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare
Energien umgestiegen.

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Zeichen an Bundesregierung
und Stromkonzerne zu richten:
Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns!
Mit Zigtausenden Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große
Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und
Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl.

Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes
Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und
Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um
die Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des
Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst.

Manche von uns fordern die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke,
denn jeder Tag Weiterbetrieb kann einer zu viel sein. Andere wollen, dass
zumindest die Laufzeiten nicht verlängert werden. Die Pannen-Reaktoren
Krümmel und Brunsbüttel dürfen nicht wieder ans Netz, sondern müssen
endgültig stillgelegt werden.


Die Alternativen sind längst da,
man muss sie nur durchsetzen. Die
Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien,
Energiesparen und Energieeffizienz!

infos hier und hier!

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Now playing: Depeche Mode – Precious
via FoxyTunes

Date: December 28th, 2009
Cate: Events, Musik
2 msgs

Im Rhythmus bleiben!

Im letzten Moment, quasi auf der Zielgeraden muss ich nun – nicht ganz unerwartet – doch noch meine persönlichen Jahrescharts Konzerthighlights 2009 korrigieren. Und das obwohl der gestrige Christmas Ball in Hannover anfangs nicht wirklich Begeisterungsstürme in mir auslöste! Der Reihe nach:

Destroid

Man versuchte zwar, mir den Haujobb-Nachfolger schmackhaft zu reden, vom Hocker riss es mich gestern dennoch nicht. Es ist gute, solide Electro-Musik, schön zum “nebenbei hören”, aber mehr auch nicht. (Wobei ich auch an dieser Stelle noch mal betonen möchte, dass ich auch einige Zeit brauchte, um mit Haujobb grün zu werden.)

Suicide Commando

Blöd, wenn man mit einer negativen Erwartungshaltung zu einem Konzert geht, aber gestern ist diese eben doch bestätigt worden. Ich bleib bei meiner Meinung, Suicide Commando haben es so lange ich sie kenne nicht geschafft, ihre Musik auch nur einen Millimeter weiter zu entwickeln. Es hört sich wirklich alles so gleich an. Mr. van Roy könnte spielend den Text von Dein Herz, Meine Gier auf die Musik von Comatose Deliusion singen. Oder umgekehrt. Würde bestimmt niemand merken.

Welle:Erdball

Eigentlich sollte es der Wendepunkt werden, aber auch hier gab es nichts Herausragendes, abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass es Herrn A.L.F. wohl aus den Latschen gehauen hat und dieser sich dann gestern von … ich hab den Namen wieder vergessen … vertreten ließ. Trotzdem wurde wieder “nur” das gewohnte Programm mit den bekannten Showeinlagen geboten. Spaß gemacht hat es aber allemal.

Covenant

Auch so eine Sache. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Diese Unsitte, bei verschiedenen Festivals immer wieder und wieder und wieder dieselbe Show zu bieten nervt. Wer sagt denn, dass hier nicht auch mal die weniger oft gespielten Songs dargeboten werden dürfen? (Bei dem doofen merkwürdigen Publikum im Capitol macht es doch wohl sowieso keinen Unterschied, kennen die Leute dort scheinbar nur die Extreme völliges Desinteresse oder ausartende Aggression. ) Diese Einfallslosigkeit, die mehr als langweilige “Performance” (abgesehen vom Myerschen Schlagzeugsolo – aber auch das kennt man ja nun schon zur Genüge) und nicht zuletzt der recht breiige Sound führen zu gehörigem Punkteabzug.

Tja, und irgendwie bin ich dann während der Covenant-Zugabe nach vorne gekommen…

Front 242

… umklammerte anfangs noch die Absperrgitter und ließ mir meinen Platz in der ersten Reihe nicht mehr streitig machen. (Um ehrlich zu sein war es da vorne eigentlich erschreckend ruhig. Vielleicht hätte mal jemand dem doofen merkwürdigen Publikum sagen sollen WER dort auf der Bühne stand…)

Wie oft hatte ich schon eine Gänsehaut bei der Live-Version von Im Rhythmus bleiben. Die Vorstellung einer riesigen, stockdunklen Halle, Strobos pulsieren aggressiv  zum Beat und aus den Boxen dröhnt in einer Ohren betäubenden Lautstärke wieder und wieder und wieder das “Im-Rhythmus-Bleiben”-Sample. Einatmen, ausatmen, einatmen…

Ich hab kein Zeitgefühl, wie lange der Gig wohl gedauert hat, wenn ich mich grob an meinen tweets orientiere müssen sie etwa um Mitternacht losgelegt haben, Headhunter als eines der letzten kam dann um kurz nach 1. Ich hätte noch bleiben gemocht…

Ich hoffe, dass hier mal Neues auf dem Plan steht, und dann auch eine richtige Tour, so dass einem das Festival-Drumherum erspart bleibt.

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Now playing: Front 242 – Happiness
via FoxyTunes

Date: November 29th, 2009
Cate: Events, Musik

Wenn zwei Nullen aufeinandertreffen…

Null Nummer eins: Der Beleuchter beim Pitchfork-Konzert in Weissenfels am Freitag.

Null Nummer zwei: ein Stümperfotograf, mit ohne Ahnung von EV-Verschiebung, Weißabgleich und ISO, dafür aber mit einer bekanntlich für Konzertfotografien ungeeigneten CASIO Exilim, kurz – ICH!

Das Ergebnis: kaum 40 halbwegs brauchbare, überwiegend viel zu dunkle Bilder, die fast ausschließlich Peters Silhoutte und / oder Arme des Publikums zeigen:

Fazit zum Konzert selbst: OK.

Location – OK, Publikum – OK, Songauswahl – OK, Stimmung – OK, Band – OK. Leider nix herausragendes, die gewohnte Club-Attack-Setlist, und abgesehen von Peters Aufforderung an einen “Fan” (!), sich doch bitte einen Bleistift ins Auge zu stecken und zu gehen – dieser muss wohl einen mehr als dämlichen Spruch zur Landminenthematik vor Mine / Beast of Prey gelassen haben – gab es auch kaum Kommunikation zwischen Band und Publikum. Klitschnass war ich trotzdem, Spass gemacht hats auch, und ich freue mich schon aufs nächste – Pitchfork in Hildesheim.

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Now playing: Delerium_Spheres2 – Morphology
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Date: November 7th, 2009
Cate: Events, Internet

Hier bin ich!

Hab grad festgestellt, dass für die kommenden zwölf Monate schon einige fetzige Musikveranstaltungen feststehen:

Project Pitchfork – ganz bald

Christmas Ball – zu Weihnachten

Jean Michel Jarre – März 2010

dann zwei mal Project Pitchfork in unmittelbarer Nähe – Hildesheim und Northeim

und so ein klein bissi spiele ich auch mit dem Gedanken, mir mal U2 zu geben.

Lange Rede – kurzer Sinn: wer diesen Festivitätet ebenfalls beiwohnen möchte, eventuell auch um mir den ein oder anderen güldenen Gerstensaft zu offerieren kann sich über die Details gerne auf meinem last.fm-Profil informieren.

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Now playing: In strict confidence – stern
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Date: September 27th, 2009
Cate: Events, Musik
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Von Glaube, Kraft und Ruhm

Um ein Haar wäre das Konzert gestern bzw. meine Anteilnahme in die Hose gegangen, erreichte mich doch im Laufe der Woche die Mitteilung, dass “VNV Nation ausverkauft!” sei… Und ich war richtig angepisst, als ich das gehört hatte.

Aber da das Glück bekanntlich mit die Dummen ist konnte ich schließlich doch noch ein Ticket ergattern und durfte dem enorm kräftezehrenden Event in der modernisierten Factory zu Magdeburg beiwohnen…

(Modernisierung = neue Toiletten inklusive robuster Urinale statt der uralten Pissrinne sowie eine Umgestaltung in der Halle selbst – die kleine Bar ist in die Halle vorgezogen worden, und auf der gegenüberliegende Seite ist eine neue DJ-Empore aufgestellt worden. Dumme Idee, erstens siehts provisorisch aus, und zweitens kostet es enorm Platz.)

Back to Topic.

Solar Fake: Hab ich zwischenzeitlich schon wieder erfolgreich verdrängen können, hat mich absolut nicht angesprochen.

Rotersand: Erstmalig im vergangenen Jahr beim Gothic Aid in Hamburg gesehen, damals fand ich sie trotz der enorm ausladenden Bewegungen Rascals eher als ausdruckslos, absolut nicht live-tauglich. Auch der Gedanke Kasperltheater war mir gekommen… Den Gig gestern hingegen fand ich gelungen, durchaus abwechslungsreich.

VNV Nation: Mit einer gehörigen Portion Skepsis bin ich dort gestern angekommen. Rissen mich die VNV-Veröffentlichungen bisher immer direkt vom Hocker so muss ich bei der Of Faith, Power and Glory einfach sagen, dass sich die Herren Harris und Jackson dieses Mal nicht mit dem im Betreff genannten Ruhm bekleckert haben. Es ist ein solides, kraftvolles Album, ohne Frage. Eine gewohnt gelungene Mixtur aus Balladen, schnellen, treibenden Stücken und Mitteldingern. Aber irgendwie nichts herausragendes. Keine Hymne à la Solitary oder Darkangel. Aber vielleicht findet man den Zugang wie so oft erst mit der Zeit.

Mit der Live-Umsetzung hingegen hat man sich im Hause VNV tatsächlich einmal mehr selbst übertroffen. Nicht nur Ronans Hemd glänzte schon nach dem Opener vor Nässe, auch ich war sofort kochledergar. Der twitter-Aufruf an die Facce, doch bitte mal die Klimaanlage anzuwerfen blieb leider ungehört…

Knapp über zwei Stunden wurde ein Potpourri quer durch die Banddiskografie präsentiert. Erstaunlich fand ich, dass das Publikum fast ausschließlich bei den neuen Sachen aufdrehte, und Klassiker wie Solitary oder Joy überhaupt nicht zu kennen schien. Auch konnte ich keine Hau-Drauf-Pogo-Ecke ausmachen. (Nicht, dass man auf diese Fraktion nicht verzichten könnte, aber irgendwie gehört das zu VNV eigentlich dazu…)

Einen kleinen Fast-Ausraster hatte ich im Übrigen auch mal wieder, war doch so ein selbsternannter Aufpasser-Fan schräg hinter mir, der meinte, er müsse mir während einer kurzen Videoaufzeichnung am Arm rumzuppeln mit den Worten “Lass das mal besser sein, das ist nicht erlaubt…” Viel hätte nicht gefehlt, aber er war dann plötzlich weg… :roll:

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Now playing: VNV Nation – Perpetual
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Date: September 14th, 2009
Cate: Events, Musik

Es gibt so Menschen, die ziehen scheinbar immer eine schwarze Regenwolke hinter sich her…

…und dann gibts Menschen, denen scheinen Sommer und Sonne auf Schritt und Tritt zu folgen.

Dick pullovert und bewestet startete man vergangenen Freitag nach Hannover um dann dort festzustellen, dass es doch recht warm werden kann, wenn man zu Konzerten schon um 17 Uhr erscheint, und der Planet um diese Zeit doch noch recht kräftig knallt… Ein kühles Pils (auch wenns nur Pfui-Gilde gab) war auch (noch) nicht drin – das Rahmenprogramm war zu sehr auf die Zielgruppe U14 eingestellt, so dass Bier erst “nach 18 Uhr” ausgeschenkt werden durfte. Aber wir waren ja der Musike wegen da…

Selbst dem Vor-Act Dennis Lisk konnte ich teilweise etwas abgewinnen, auch wenn dies nun wahrlich nicht zu meinen bevorzugten Genres zu zählen ist. Irgendwie scheinen die ollen Hopper mittlerweile von ihrem yo-man-check-this-out-cooler-shice-bling-bling-Gebrabbel wegzukommen und durchaus auch Songs mit einem gewissen Tiefgang und Gefühl zu produzieren.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem man sich vor Konzerten normalerweise noch mal  aufs Sofa wirft um ein wenig Augenpflege zu betreiben – neunzehnhundert – war dann das Vor-Gedöns überstanden, und das So-Sehr-Dabei(Live)-Intro “Pause” jagte eine erste gemeinschaftliche Gänsehaut durchs Publikum. Tatsächlich scheint sich diese Tracklist wirklich bewährt zu haben, Partysong und Kalter-Schauern-Übern-Rücken-Garant wechselten sich ab, er ließ natürlich keinen der großen Hits aus und schaffte es mit seiner wahnsinnig gefühlvollen Stimme, den Sommer – das guude Gefühl – noch für zwei letzte Stunden festzuhalten.

Ein wahrhafter perfektes Konzerterlebnis wäre es geworden, wenn nicht so viele kreischende Vierzehnjährige dort rumgesprungen wären. Ernsthaft – es macht nicht wirklich einen Unterschied, ob sich jetzt zwei von der Sorte direkt neben dir die Lungen rausbrüllen oder zwanzig oder zweihundert.  (Da lob ich mir doch ein anständiges Gruft-Konzert, bei dem die starr dreinblickenden, wandelnden Schminkkästen eher zu Staub zerfallen würden ehe sie die Contenance verlieren und einen unkontrollierten Ton von sich geben… :D )

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Now playing: Clueso – Gewinner
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Date: September 6th, 2009
Cate: Events, Politik

.ausgestrahlt

- 55 Jahre zivile Atomenergienutzung

- in dieser Zeit 31 Ereignisse die anhand der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse als “Unfälle” bezeichnet werden müssen, darunter so große Namen wie Sellafield, Three Mile Island und Tschernobyl

- derzeit 440 AKW weltweit in Betrieb, 42 befinden sich im Bau

- 17 AKW in Deutschland (offiziell noch kein neues geplant…) und die tickenden Zeitbomben Asse und Gorleben,

all dies hat gestern Massen nach Berlin mobilisiert. Medien sprechen von 40- bis 50.000 Menschen. Fünfzigtausend Menschen, die gestern stellvertretend für zwei Drittel der Bundesbürger lautstark ihr Statement in der Hauptstadt setzten:

Mal RICHTIG abschalten!

.ausgestrahlt

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Now playing: Paul van Dyk – Time of Our Lives
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