Archive for category Alltagsstress

Date: Oktober 23rd, 2010
Cate: Alltagsstress

Miezekatzensandwich und Kuhfleckeneis

… und das in einem vegetarischen Haushalt….

Date: Oktober 10th, 2010
Cate: Alltagsstress, Internet, Meinereiner
1 msg

Probierpionierprojekt – Wilkinson HYDRO 5

Endlich war es mir mal wieder vergönnt, ein Produkt vor Markteinführung zu testen.

Ein innovativer Naßrasierer soll es dieses Mal sein, der Wilkinson HYDRO 5.

Was macht das Teil so besonders? -

Ein Gelreservoir, das während der Rasur einen Conditioner freisetzt, fünf Klingen mit Skin Guards, die für besonders sanftes Gleiten sorgen sollen und der Flip Trimmer.

Ich – als überzeugter Gillette-Mach3-User – gab dem Gerät also gleich mal eine Chance:

Das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen, es geht – dank 5 Klingen – recht flott von der Hand. Das Gel-Reservoir braucht zwei, drei Züge, ehe es aktiviert ist, aber  dann gibt es das Gel in ausreichender Menge frei. Der Flip Trimmer? Dem geb ich eine 3 Minus. Er funktioniert zwar, aber man muss hierfür zunächst das Gel-Reservoir zurückklappen, und diese Konstruktion macht keinen wirklich stabilen Eindruck. Das hat die Konkurrenz meines Erachtens besser gelöst.

Im Großen und Ganzen ein solides Gerät mit netten features. Es bleibt nun natürlich abzuwarten, wie Wilkinson die Preise für die Ersatzklingen gestaltet.

Date: August 28th, 2010
Cate: Alltagsstress
2 msgs

Es ist an der Zeit, das laut auszusprechen:

WIE MÄNNER DUSCHEN


1.Auf die Bettkante setzen, ausziehen.
2.Nackt in das Badezimmer laufen. Wenn die Frau vorbeikommt, mit dem Pimmel wackeln.
3.Im Spiegel den Pimmel anschauen, Arsch und Eier kratzen.
4.In die Dusche steigen.
5.Gesicht mit Seife waschen.
6.Achselhöhlen waschen.
7.Nase mit der Hand schnäuzen. Dusche wäscht alles weg.
8.Furz Geräusche machen und darüber lachen, wie laut sie in der Dusche klingen.
9.Die meiste Zeit dafür verwenden, Pimmelchen zu waschen.
10.Haare shampoonieren.
11.Mit dem Shampoo einen Irokesen Schnitt probieren.
12.Pissen.
13.Abduschen, aus der Dusche raus.
14 Leicht abtrocknen.
15.Nochmals den Pimmel im Spiegel betrachten.
16.Zum Schlafzimmer zurück.Wenn die Frau vorbeikommt, wieder mit dem Pimmel wackeln.
17.Nasses Badetuch aufs Bett schmeissen.
18.Noch halb nass ins Bett springen und ausgiebig mit dem Pimmel winken.

Date: August 21st, 2010
Cate: Alltagsstress, Inkasso

Männer sind Schweine?! – Pah!

Diese Züchtungen – gestern im Rahmen einer allgemeinen Aufräumwut ausm Bürokühlschrank entfernt – stammen allesamt von diversen Kolleginnen!

Im Übrigen bei uns ein sich wiederholendes Phänomen, leider finde ich die Bilder des Pilzes nicht mehr, der damals im alten Kaffeevollautomaten wuchs…

Mir fallen nun an dieser Stelle viele, viele (Schimpf)Worte ein, um diese Situation zu beschreiben, aber da ich ja weiß, dass einige Kolleginnen hier hin und wieder mal einen Blick reinwerfen zügele ich mich und geh einfach nur brechen…

Date: Juli 31st, 2010
Cate: Alltagsstress, Leckeres
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Projekt vegetarische Marshmallows – Megafail!!

Verblüffend wenige Zutaten, auch wenn es zwei Reformhäuser brauchte um alles zu bekommen:

(Man beachte bitte meine hochanspruchsvolle Dreisatzberechnung der benötigten zweikommadreiperiode Teelöffel Agaragar!)

Auch die Zubereitung stellt sich erstaunlich einfach dar:

Schrittweise sieht das dann in echt so aus:

So weit so gut. Nach der Abkühlung hat sich dann aber eine gummiartige, optisch an Schuhsohlen erinnernde Schicht Zuckerwackelpudding unten, und eine fast marshmallowartige Eischneeschicht oben ergeben. Geschmacklich kaum einzuordnen, aber es erinnert nicht mal im entferntesten an klassischen Mäusespeck.

Zusammengefasst: Es fehlt also eine Art Emulgator, der das Trennen der Komponenten verhindert. Weiterhin fehlt ein vernünftiger Geschmack,schlichtes Vanillearoma ist bei weitem nicht stark genug. Letztlich bleibt auch der Gedanke, dass man quasi rohes Ei isst, was – gerade im Hochsommer – nicht so ganz unbedenklich ist.

Frei nach Otto schütten wir das ganze schließlich unter ständigem Rühren in den Ausguss…

Alternativen? Gibt es andere Rezepte? Vielleicht doch einen Veggie-Versandhandel, der die Dinger im Sortiment hat? Oder soll ich mir doch mal einen kleinen Vorrat übern Teich einfliegen lassen?

Date: Juli 28th, 2010
Cate: Alltagsstress

How to handle a coffee machine right!

Richtig:

Falsch:

Besonderer Dank gilt Kollegin IJ, die heute während des morgendlichen Küchenmeetings mit einer falsch herum platzierten Kaffeetasse für einen kräftigen Lacher sorgte.

Ihr sei dieses Liedlein gewidmet:

C-A-F-F-E-E, trink nicht so viel Kaffee!
Nicht für Kinder ist der Türkentrank,
Schwächt die Nerven, macht dich blaß und krank,
Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann.

Date: Juli 23rd, 2010
Cate: Alltagsstress
3 msgs

Verletzungsupdate: Jetzt ist alles kaputt!

So angenehm, so lindernd eine Behandlung mit dem Körnerkissen auch ist, so unerträglich ist dann aber auch das Gefühl, wenn man das Kissen wieder runternimmt, die wohlige Wärme nicht mehr auf die angeschlagene Stelle strahlt.

Aber was solls, der Mensch muss ja müssen…

Vor dem Abort stehend, quasi mit heruntergelassenen Shorts durchzuckte mich dann ein Schmerz, der mich in die Knie zwang. Ausgehend von der verletzten Schulter, einmal quer über den ganzen Rücken. Ich taumelte. Verlor den Halt. Und fiel rückwärts in die Badewanne. Muss witzig ausgesehen haben…

So lag ich da einige Minuten, wunderte mich ein wenig, warum meine Therme im Hochsommer arbeitete, stellte schließlich fest, dass das rauschende Geräusch mitnichten in der Therme sondern in meinem Ohr entstand und freute mich dann letztlich auch, dass mein Badezimmer aufhörte sich zu bewegen…

Mit Aspirin gedoped krabbelte ich dann ins Bett, aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken.

Mittlerweile habe ich eine schmerzarme, wenn auch recht dumm aussehende Körperhaltung – sitzend – gefunden. Ich hoffe, dass ich damit den letzten Arbeitstag rumkriege und freue mich auf ein Wochenende auf der Couch. NICHT!

Date: Juli 8th, 2010
Cate: Alltagsstress, Goslar

Sie war dunkelgelb!

Und das schon seit etwa ein bis zwei Sekunden, als ich sie passierte. Die Ampel. Man hats ja schließlich eilig…

Das blausilberne Gefährt hinter mir dann scheinbar auch, das hektisch die Lichthupe zeigte, begleitet von einem fetten, roten “Stop!” auf dem Dach…

Rechts ran, hastig nach den Papieren gefingert (die ich heute ausnahmsweise dabei hatte), und im Geiste schon mal die coole Begrüßung durchgegangen: ‘Es waren doch nur anderthalb Sekunden… *liebguck*’

“Guten Tag, Führerschein und Fahrzeugschein, bitte” hörte ich die verdächtig bekannte Stimme sagen…

Schon als ich meinen Kopf gen Fenster drehte dämmerte es mir, und ich musste grinsen. Und umso leichter ging mir auch mein geplanter Spruch über die Lippen, als ich erkannte, dass sich eine ehemalige Klassenkameradin hier in ihrer Rolle als Freund und Helfer anschickte, mich meiner gerechten Strafe zuzuführen.

Einen Moment zögerte sie, … es ratterte …, der verdiente Anschiss folgte, aber jetzt musste sie auch schon grinsen. Sie beließ es für heute bei einer Verwarnung!

Ich nahm es mir zu Herzen, und fuhr dann die ganze Zeit Strich 50 durch Oker, und an einer Ampel blieb ich dann SOGAR schon bei gelb (!) stehen.

Danach folgten sie mir dann glücklicherweise nicht mehr, und ich konnte zur üblichen Reisegeschwindigkeit übergehen.

@Mrs Officer: Das mit dem Kaffeetrinken machen wir aber mal! :)

Date: Juli 3rd, 2010
Cate: Alltagsstress, Emmi

mir ist so waaaaaaaarm…..

Ja, Miez, mir auch… Präventiv alle Zimmer weitestgehend abgedunkelt, noch bevor die Sonne überhaupt durch die Fenster scheinen kann. Nicht kalt, sondern nur lauwarm geduscht. Auch keine eiskalten Getränke, sondern knapp unter Zimmertemperatur (naja, ausser mein Margarita gestern abend…) Bekleidung aufs Nötigste beschränkt und bewegen tue ich mich heute sowieso nicht. Also habe ich alle Tipps, die man so in Funk und Fernsehen hört befolgt. Und dennoch: jetzt schon 24,5 °C im Wohnzimmer, und ich fühle mich, als hätte man mich mit Pattex eingeschmiert.

Vielleicht sorgt ja die Ladung frisch gewaschener Handtücher nachher kurzzeitig für etwas Abkühlung.

Sonst noch Vorschläge, die ich nicht berücksichtigt habe?

Date: Mai 30th, 2010
Cate: Alltagsstress
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Kein Humor, die Sachsen…

Zu meiner Entlastung möchte ich erwähnen, dass ich mich direkt im Anschluss an diesen tweet auch noch über schwäbische Mitbürger und kurz zuvor über Kinder beschwert hatte. Multimisanthropisch, sozusagen.

Btw.: Mein Versuch, die sächsische Aussprache des Wortes November (so wie gestern gehört) irgendwie in Lautschrift darzustellen. Es müsste in etwa so aussehen:

Nöööfämmbor, wobei das “Nööö” mit extrem heruntergezogenen Mundwinkel in einem Laut zwischen “o” und “ö”, das “fämm” sehr schnell mit einem kräftigen “f” und das “bor” mit einem fast stummen “o” ausgesprochen werden muss.