Archive for September, 2010

Date: September 27th, 2010
Cate: Emmi
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Shaved Pussy

Ich weiß jetzt schon, dass ich den Titel bereuen werde. Er wird mich zwar kurzzeitig an die Spitze der Blogcharts katapultieren, aber genauso schnell wird dann wohl auch die Anzahl meiner Abonnenten ins Bodenlose fallen…

Die hervortretenden Kulleraugen der Miez waren unmißverständlich, als sie die Schermaschine in Richtung ihres Intimbereichs wandern sah: ‘DAS meint Ihr jetzt aber nicht ernst?!’ Krallen, die sich in Fleisch bohrten…

Doch, Emmi, jetzt wird blank gezogen. Damit Frau Doktor begutachten kann, warum du dir seit einiger Zeit ständig zwischen den Schenkeln leckst (=Formulierung, die ebenfalls gewählt wurde, um mehr Besucher auf die Seite zu locken…)

Viel Spaß steht uns beiden nun in dieser Woche bevor, bin ich doch angewiesen, die entzündeten Stellen zwei mal täglich mit einer entzündungshemmenden Salbe einzucremen und dich anschließend mindestens eine viertel Stunde lang zu bespaßen, so dass du das Zeugs nicht direkt wieder ableckst.

Hoffentlich hilfts, hoffentlich ist es nicht ernstes. Ungern würde ich ihr wieder den Kragen zumuten… :|

Date: September 25th, 2010
Cate: Events, Musik
1 msg

Peter Heppner

Kann ich nun endlich auch einen (halben) Haken neben Wolfsheim machen…

Das Schicksal machte mir im Bezug auf Heppner ja gleich mehrere Striche durch die Rechnung: mein plötzlicher Führerscheinverlust Anfang des Jahres, zusätzlich Heppners Erkrankung, und nun schließlich die dumme Terminüberschneidung mit der Antiatomdemo vergangene Woche. Begeisterung machte sich also breit, als ich vom Auftritt im Meier in Braunschweig erfuhr.

Vorband Melotron. Einige wenige Stichworte sollten reichen: peinlich, Schlager, Unhei(m)lig für Arme, tiefe Dankbarkeit (dafür, dass sie nur ein halbes Dutzend Songs gebracht hatten).

Heppner selbst war dann gut. Nicht überragend, einfach nur gut. Er bot eine gelungene Mischung aus seinen Solo-Stücken, Wolfsheim-Klassikern und seinen Charts-Erfolgen Wir sind Wir (Paul van Dyk), Die Flut (Joachim Witt) und Dream of You (Schiller).  Entsprechend bunt war auch das Publikum, nicht wenige der Umherstehenden hatten ihren Disko-Zenit wohl schon damals überschritten, als The Sparrows and the Nightingales erstmals die Clubs gerockt hatte.

Eigentlich war der Auftritt gestern ein Dreiviertel-Pitchfork-Gig: Achim Färber an den Drums, Carsten Klatte an der Gitarre, Jürgen Jansen am Mischpult, (Kai Lotze sowieso immer irgendwo im Hintergrund) – man hätte jetzt quasi nur noch Peter gegen Peter tauschen müssen, und … aber das hielte die Meier Music Hall wohl nicht aus.

Date: September 19th, 2010
Cate: Musik
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Zeitvertreibung mit iTunes

Ubuntu-User, folglich kein iTunes sondern Songbird – ich hoffe, ich darf trotzdem mitspielen?

“Die folgenden Wörter in der iTunes-Library suchen und den ersten Song aufschreiben, der auftaucht.”

Happy: Dias felizes (Yes, I’m happy Mix) – Calva Y Nada

Love: Lay all your Love on me – ABBA (is mir schon ein bissel peinlich…)

Hate: I Hate myself and I want to die – Beavis & Butt-Head (feat. Nirvana)

Light: Forever (Knowledge Remix by Lights of Euphoria) – Bruderschaft

Dark: Our Darkness (12” Remix) – Anne Clark

Good: That it would be good – Alanis Morisette

Bad: The Bad Touch – Bloodhound Gang

Smile: Remind me to smile – Gary Numan

Cry: The damned don’t cry – Apoptygma Berzerk

Boy: Evil Boys – And One

Sad: December Sadness – Antisisters

Lost: Lost in translation – Apoptygma Berzerk

(via endgueltig)

Date: September 11th, 2010
Cate: Leckeres
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Mein Mangold-Problem ist gelöst!

Sie verursachten Kopfzerbrechen, diese großen, grünen Blätter. Vor Jahren hatte ich mal eine Tütensuppe mit Mangold gegessen, abgesehen davon – wenn das überhaupt zählt – ist dieses Gemüse völlig an mir vorbei gegangen. Hand aufs Herz – wer von euch weiß, wie Mangold aussieht bzw. schmeckt?

Aber heute musste ich mir zwangsläufig etwas damit einfallen lassen. Und ein Auflauf geht schließlich immer!

Kartoffel-Mangold-Auflauf

Kartoffel schälen, in mäßig dicke Scheiben schneiden und zehn Minuten vorgaren.

Mangold putzen und nicht zu klein schneiden. In einer Pfanne mit einer kleingehackten Zwiebel und einigen zerdrückten Knoblauchzehen kurz andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zusammen mit den Kartoffelscheiben in eine Auflaufform, mit Béchamelsauce übergießen und mit Raspelkäse fünfzehn bis zwanzig Minuten überbacken!

Date: September 10th, 2010
Cate: blogging

Weapon of choice

Eine Glasschüssel, aus der ich gerade eine Portion Nudelmix mit Fertigpesto aß. Und eine Gabel. Ich rechne mir durchaus Chancen aus!

(via Bastardmagazine)

Date: September 10th, 2010
Cate: Goslar, Leckeres

I can haz veggies?!

Er hatte mich ja doch arg auf die Folter gespannt, aber soeben brachte mir der freundlich Biobauer nun endlich zum ersten Mal eine seiner Gemüsetüten vorbei.

Prall gefüllt, mit knapp 3 Kilo frischem, leckerem, und garantiert biologisch angebautem Gemüse.

Und mehr steckt eigentlich auch nicht dahinter. In der Sommersaison wird man wöchentlich, im Winter vierzehntägig mit einer Überraschungsauswahl beliefert, was eben gerade reif ist. Kostenpunkt rund fünf Euro. Und jedes Mal aufs neue die Herausforderung, etwas schmackhaftes aus der Lieferung zu zaubern (was zur Hölle mach ich denn nun mit dem Mangold?!?). Von Vorteil, dass ich in seiner Freitagstour gelandet bin. Unter der Woche komme ich kaum zum Kochen.

Man darf aber nicht denken, dass es leicht war, auf die Liste der Auserwählten zu kommen. Von mehreren Seiten habe ich nun schon gehört, dass sich die Bioland Gemüsekorb GbR aus Liebenburg vor Anfragen kaum retten kann. Vitamin B hats schon gebraucht.

Aber generell ist es natürlich schön zu wissen, dass diese Branche hier boomt.

Mahlzeit!

Date: September 5th, 2010
Cate: Blogparade

Blogparade: Meine Lieblings-Zimmerpflanze

Und Blogparade Nummer 2: Meine Lieblings-Zimmerpflanze von Namensvetter Bernd Schmidt.

Meine Lieblingszimmerpflanze war ein Geburtstagsgeschenk vor 3 oder 4 Jahren. Eine Porzellan- oder Wachsblume.

Ich besaß früher schon mal eine, die Muttern seinerzeit fast in den Wahnsinn trieb, weil sie kräftig in, um und durch die Gardinen rankte. Irgendwelche Äste abzuschneiden war natürlich tabu, und so konnte diese Gardine eben nicht gewaschen werden. Punkt. Irgendwann war die Pflanze dann aber plötzlich weg. :|

Dieses kleine, dreiblättrige Pflänzchen ward mir dann wie gesagt zum Geburtstag überreicht:

Dank meines berühmt berüchtigten grünen Daumens (auf gut Deutsch: sie hatte schweinemäßiges Glück!) hat sich daraus dieser Oschi entwickelt:

An die Gardine reicht sie übrigens (noch) nicht heran, aber an ihrem Stammplatz wächst sie durchs Bücherregal und um eine Kerze herum.

Normalerweise blüht diese Pflanze mit schneeweißen, länglichen Blüten, aber danach stand ihr bislang wohl noch nicht so der Sinn…

Betrachtet man die Bedingungen, unter der die Pflanze hier lebt, kann man behaupten, dass sie wohl eine der anspruchslosesten Pflanzen der Welt sein muss: sie wird unregelmäßig gegossen, sie wird unregelmäßig gedüngt, und erfährt auch sonst so gut wie keine Zuwendung. Und trotzdem wuchert sie wie Unkraut.

Date: September 5th, 2010
Cate: Blogparade
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Blogparade: So stehe ich morgens auf!

Audena ruft zu einer Blogparade auf und verlost unter den Teilnehmern ein Massivholzbett.
Meinen Morgenablauf zu schildern fällt mir leicht, variiert dieser doch lediglich in der Aufstehzeit:
Je nach Wochentag wird die Schlummern-Taste ein bis sieben mal gedrückt. Absolute Deadline fürs Aufstehen ist 6:55, sonst komme ich in Schwierigkeiten.
Ein Auge bleibt in der Regel bis zur Ankunft im Badezimmer fest geschlossen, Zähneputzen, ggf. Rasur und Dusche nehmen dann etwa zehn bis fünfzehn Minuten in Anspruch.
Nur mit Handtuch bekleidet gehts dann zurück ins Schlafzimmer, im Vorbeigehen der obligatorische Druck auf den An/Aus-Schalter des Rechners.
Nach dem Anziehen und Bett machen begibt man sich in die Küche, bestückt die Kaffeemaschine (die Menge des Kaffeepulvers nimmt übrigens auch direkt proportional zum Wochentag zu…), und während das schwarze Gold durch läuft ist die Katze dran: Katzenklo reinigen und Futter- und Wassernapf neu befüllen. Je nach Lust und Laune bereite ich dann eventuell noch einen Obst-/Gemüsesnack fürs Büro vor oder begebe mich direkt mit einem großen Pott Guten-Morgen-Kaffees zum Rechner, wo ich dann noch eine knappe halbe Stunde mit dem Checken von Mails, RSS, Twitter, Facebook und Foren zubringe. Unterbrochen wird diese “Sitzung” dann noch mal für ein paar Minuten von einer anderen, resultierend aus der typischen Reaktion des menschlichen Körpers auf die ersten Schlucke heißen Kaffees…
War ich früher überzeugter Langschläfer, so hat sich dieser Ablauf in den vergangenen Jahren so fest eingeprägt, dass ich selbst am Wochenende nicht damit breche und auch dann spätestens um acht auf der Matte stehe…
Date: September 1st, 2010
Cate: Leckeres
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Ganz in Weiß!

Ich könnte den Beitrag noch bis zu Roy Blacks Todestag zurückhalten oder Thilo Sarrazins rassistischen Schund als Aufhänger nutzen.

Ich entscheide mich aber dafür, einfach nur zu schreiben, dass ich mich sehr, sehr, sehr freue, dass sie nun tatsächlich gibt:

Die ganz und gar weisse Schokocreme!

Oft musste ich erkennen, dass es ein sinnloses Unterfangen ist, beim MilkyWay-Brotaufstrich nur die helle Komponente aus den Glas zu fischen. Ein bisschen Braun war einfach immer dabei.

Doch diese Zeiten sind nun vorbei, es erwartet mich ein gar köstliches, weisses Frühstück. Und hundertprozentig politisch korrekt!