Bericht vom E-Tropolis 2010

Eine Woche hats gedauert, mich zu akklimatisieren, Fotos zu sichten und zu sortieren

( https://twitter.com/alpha666/status/17429304196 ;)  ), und schließlich Zeit und Muße zu finden, ein paar Worte zu diesem grandiosen Festival zu schreiben.

Ein wirklich großartiges Lineup hat der Veranstalter zusammengewürfelt, so groß, dass in der Vorbereitung die Location gleich zwei mal geändert werden musste – von Ferropolis nach Berlin / Zitadelle nach Berlin / Columbia-Gelände. Dort war es dann schließlich für 13 Bands auf 2 Bühnen möglich, die Hallen richtig zum Kochen zu bringen. Die Außentemperaturen von knapp 30° C taten ihr übriges…

Fiese Überschneidungen sind zwar bei sowas immer vorprogrammiert, mich traf es dieses Mal glücklicherweise nicht so dramatisch, spielten doch die von mir mit Spannung erwarteten Acts allesamt in der C-Halle:

Patenbrigade: Wolff: mir war es aufgrund “leicht” verspäteter Ankunft nur vergönnt, die beiden letzten Stücke von ganz hinten zu hören. Jaja, die Blankenburger Reisetruppe;)

KMFDM: Somit quasi der Opener, und ein wirklich kraftvoller noch dazu. Außerdem Live-Premiere für mich.

Leæther Strip: Ebenfalls persönliche Premiere auf der Bühne, leider teile ich die Meinung anderer Berichterstatter nicht, dass es sich um eine besonders kraftvolle, ausdrucksstarke Show handelte. Klar, wenn ein Zweimeter-mal-Zweimeter-Mann lospowert, dann sieht das schon eindrucksvoll aus. Aber sonst war es eben für mich nichts herausragendes. Musikalisch wars natürlich einwandfrei!

D.A.F. – nur kurz zwei, drei Songs angeschaut und dann eine recht ausgedehnte Picknick-Pause, welcher dann auch Feindflug noch zum Opfer fiel.

Pünktlich zu Combichrist stand ich dann aber wieder in der vierten, fünften Reihe. Diese Position konnte ich allerdings nur wenige Augenblicke halten. Kaum war Herr LaPlegua auf der Bühne setzte sich die Masse um mich herum derart in Bewegung, als würde es kein Morgen mehr geben. Und so zog ich es vor, mich ein paar Meter nach hinten zu verkrümeln. Frage: Läßt sich “nass bis auf die Knochen” steigern? – Antwort: JA!!

Nach Combichrist gabs dann zwei Halbliterflaschen Wasser, die erste fast auf Ex. Eine dritte hätte ich mir gerne über die Füße gegossen.

Den Covenant-Auftritt erlebte ich dann an die Bar angelehnt, mit Herrn Larsen über die Frisur von Eskil lästernd. Ich selbst habe übrigens nicht mitbekommen, dass Joakim irgendwelche Ausfallerscheinungen zeigte. Aber wer kanns ihm schon verdenken, bei den Temperaturen und lecker… was tranken wir eigentlich? Berliner Kindl? :?:

Hocico, man verzeihe es mir, empfand ich schließlich nur noch als Krach. Wahrscheinlich war ich einfach nur zu kaputt, um ihnen an dieser Stelle noch etwas abgewinnen zu können. Füße und Rücken schmerzten, Rachen kratzte, Augen brannten, Ohren summten. Und die wurden und wurden nicht fertig…

Aftershow blieb mir glücklicherweise auch erspart. Danke @team-blabu! :D

Leave a Reply

 Name

 Mail

 Home

[Name and Mail is required. Mail won't be published.]