Archive for Juli, 2010

Date: Juli 31st, 2010
Cate: Alltagsstress, Leckeres
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Projekt vegetarische Marshmallows – Megafail!!

Verblüffend wenige Zutaten, auch wenn es zwei Reformhäuser brauchte um alles zu bekommen:

(Man beachte bitte meine hochanspruchsvolle Dreisatzberechnung der benötigten zweikommadreiperiode Teelöffel Agaragar!)

Auch die Zubereitung stellt sich erstaunlich einfach dar:

Schrittweise sieht das dann in echt so aus:

So weit so gut. Nach der Abkühlung hat sich dann aber eine gummiartige, optisch an Schuhsohlen erinnernde Schicht Zuckerwackelpudding unten, und eine fast marshmallowartige Eischneeschicht oben ergeben. Geschmacklich kaum einzuordnen, aber es erinnert nicht mal im entferntesten an klassischen Mäusespeck.

Zusammengefasst: Es fehlt also eine Art Emulgator, der das Trennen der Komponenten verhindert. Weiterhin fehlt ein vernünftiger Geschmack,schlichtes Vanillearoma ist bei weitem nicht stark genug. Letztlich bleibt auch der Gedanke, dass man quasi rohes Ei isst, was – gerade im Hochsommer – nicht so ganz unbedenklich ist.

Frei nach Otto schütten wir das ganze schließlich unter ständigem Rühren in den Ausguss…

Alternativen? Gibt es andere Rezepte? Vielleicht doch einen Veggie-Versandhandel, der die Dinger im Sortiment hat? Oder soll ich mir doch mal einen kleinen Vorrat übern Teich einfliegen lassen?

Date: Juli 28th, 2010
Cate: Alltagsstress

How to handle a coffee machine right!

Richtig:

Falsch:

Besonderer Dank gilt Kollegin IJ, die heute während des morgendlichen Küchenmeetings mit einer falsch herum platzierten Kaffeetasse für einen kräftigen Lacher sorgte.

Ihr sei dieses Liedlein gewidmet:

C-A-F-F-E-E, trink nicht so viel Kaffee!
Nicht für Kinder ist der Türkentrank,
Schwächt die Nerven, macht dich blaß und krank,
Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann.

Date: Juli 23rd, 2010
Cate: Alltagsstress
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Verletzungsupdate: Jetzt ist alles kaputt!

So angenehm, so lindernd eine Behandlung mit dem Körnerkissen auch ist, so unerträglich ist dann aber auch das Gefühl, wenn man das Kissen wieder runternimmt, die wohlige Wärme nicht mehr auf die angeschlagene Stelle strahlt.

Aber was solls, der Mensch muss ja müssen…

Vor dem Abort stehend, quasi mit heruntergelassenen Shorts durchzuckte mich dann ein Schmerz, der mich in die Knie zwang. Ausgehend von der verletzten Schulter, einmal quer über den ganzen Rücken. Ich taumelte. Verlor den Halt. Und fiel rückwärts in die Badewanne. Muss witzig ausgesehen haben…

So lag ich da einige Minuten, wunderte mich ein wenig, warum meine Therme im Hochsommer arbeitete, stellte schließlich fest, dass das rauschende Geräusch mitnichten in der Therme sondern in meinem Ohr entstand und freute mich dann letztlich auch, dass mein Badezimmer aufhörte sich zu bewegen…

Mit Aspirin gedoped krabbelte ich dann ins Bett, aber an Schlaf war nicht wirklich zu denken.

Mittlerweile habe ich eine schmerzarme, wenn auch recht dumm aussehende Körperhaltung – sitzend – gefunden. Ich hoffe, dass ich damit den letzten Arbeitstag rumkriege und freue mich auf ein Wochenende auf der Couch. NICHT!

Date: Juli 22nd, 2010
Cate: Fitness
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Musculus trapezius kaputtus.

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Schulter- und Beintrainingstag endet abrupt schon nach der zweiten Übung mit einem fiesen, ziehenden Schmerz in der linken unteren Schulter. Pack ich also – im Hochsommer! – mein Körnerkissen wieder aus und hoffe, dass sich die Schulter übers Wochenende wieder entspannt…

Date: Juli 10th, 2010
Cate: Musik
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Johhny Cash – Hurt

Blogposts, die einfach nur aus einem youtube-clip bestehen saugen!

Aber weil das Video bei mir derzeit mal wieder in Dauerrotation läuft (zumindest bis meine heutige jpc-Bestellung bei mir eintrudelt) und weil es ein Song ist, der einem jedes Mal aufs neue einen eiskalten Schauer über den Rücken jagt gibts jetzt hier mal wieder was für Augen und Ohren:

Date: Juli 8th, 2010
Cate: Alltagsstress, Goslar

Sie war dunkelgelb!

Und das schon seit etwa ein bis zwei Sekunden, als ich sie passierte. Die Ampel. Man hats ja schließlich eilig…

Das blausilberne Gefährt hinter mir dann scheinbar auch, das hektisch die Lichthupe zeigte, begleitet von einem fetten, roten “Stop!” auf dem Dach…

Rechts ran, hastig nach den Papieren gefingert (die ich heute ausnahmsweise dabei hatte), und im Geiste schon mal die coole Begrüßung durchgegangen: ‘Es waren doch nur anderthalb Sekunden… *liebguck*’

“Guten Tag, Führerschein und Fahrzeugschein, bitte” hörte ich die verdächtig bekannte Stimme sagen…

Schon als ich meinen Kopf gen Fenster drehte dämmerte es mir, und ich musste grinsen. Und umso leichter ging mir auch mein geplanter Spruch über die Lippen, als ich erkannte, dass sich eine ehemalige Klassenkameradin hier in ihrer Rolle als Freund und Helfer anschickte, mich meiner gerechten Strafe zuzuführen.

Einen Moment zögerte sie, … es ratterte …, der verdiente Anschiss folgte, aber jetzt musste sie auch schon grinsen. Sie beließ es für heute bei einer Verwarnung!

Ich nahm es mir zu Herzen, und fuhr dann die ganze Zeit Strich 50 durch Oker, und an einer Ampel blieb ich dann SOGAR schon bei gelb (!) stehen.

Danach folgten sie mir dann glücklicherweise nicht mehr, und ich konnte zur üblichen Reisegeschwindigkeit übergehen.

@Mrs Officer: Das mit dem Kaffeetrinken machen wir aber mal! :)

Date: Juli 4th, 2010
Cate: Events, Musik

Bericht vom E-Tropolis 2010

Eine Woche hats gedauert, mich zu akklimatisieren, Fotos zu sichten und zu sortieren

( https://twitter.com/alpha666/status/17429304196 ;)  ), und schließlich Zeit und Muße zu finden, ein paar Worte zu diesem grandiosen Festival zu schreiben.

Ein wirklich großartiges Lineup hat der Veranstalter zusammengewürfelt, so groß, dass in der Vorbereitung die Location gleich zwei mal geändert werden musste – von Ferropolis nach Berlin / Zitadelle nach Berlin / Columbia-Gelände. Dort war es dann schließlich für 13 Bands auf 2 Bühnen möglich, die Hallen richtig zum Kochen zu bringen. Die Außentemperaturen von knapp 30° C taten ihr übriges…

Fiese Überschneidungen sind zwar bei sowas immer vorprogrammiert, mich traf es dieses Mal glücklicherweise nicht so dramatisch, spielten doch die von mir mit Spannung erwarteten Acts allesamt in der C-Halle:

Patenbrigade: Wolff: mir war es aufgrund “leicht” verspäteter Ankunft nur vergönnt, die beiden letzten Stücke von ganz hinten zu hören. Jaja, die Blankenburger Reisetruppe;)

KMFDM: Somit quasi der Opener, und ein wirklich kraftvoller noch dazu. Außerdem Live-Premiere für mich.

Leæther Strip: Ebenfalls persönliche Premiere auf der Bühne, leider teile ich die Meinung anderer Berichterstatter nicht, dass es sich um eine besonders kraftvolle, ausdrucksstarke Show handelte. Klar, wenn ein Zweimeter-mal-Zweimeter-Mann lospowert, dann sieht das schon eindrucksvoll aus. Aber sonst war es eben für mich nichts herausragendes. Musikalisch wars natürlich einwandfrei!

D.A.F. – nur kurz zwei, drei Songs angeschaut und dann eine recht ausgedehnte Picknick-Pause, welcher dann auch Feindflug noch zum Opfer fiel.

Pünktlich zu Combichrist stand ich dann aber wieder in der vierten, fünften Reihe. Diese Position konnte ich allerdings nur wenige Augenblicke halten. Kaum war Herr LaPlegua auf der Bühne setzte sich die Masse um mich herum derart in Bewegung, als würde es kein Morgen mehr geben. Und so zog ich es vor, mich ein paar Meter nach hinten zu verkrümeln. Frage: Läßt sich “nass bis auf die Knochen” steigern? – Antwort: JA!!

Nach Combichrist gabs dann zwei Halbliterflaschen Wasser, die erste fast auf Ex. Eine dritte hätte ich mir gerne über die Füße gegossen.

Den Covenant-Auftritt erlebte ich dann an die Bar angelehnt, mit Herrn Larsen über die Frisur von Eskil lästernd. Ich selbst habe übrigens nicht mitbekommen, dass Joakim irgendwelche Ausfallerscheinungen zeigte. Aber wer kanns ihm schon verdenken, bei den Temperaturen und lecker… was tranken wir eigentlich? Berliner Kindl? :?:

Hocico, man verzeihe es mir, empfand ich schließlich nur noch als Krach. Wahrscheinlich war ich einfach nur zu kaputt, um ihnen an dieser Stelle noch etwas abgewinnen zu können. Füße und Rücken schmerzten, Rachen kratzte, Augen brannten, Ohren summten. Und die wurden und wurden nicht fertig…

Aftershow blieb mir glücklicherweise auch erspart. Danke @team-blabu! :D

Date: Juli 3rd, 2010
Cate: Alltagsstress, Emmi

mir ist so waaaaaaaarm…..

Ja, Miez, mir auch… Präventiv alle Zimmer weitestgehend abgedunkelt, noch bevor die Sonne überhaupt durch die Fenster scheinen kann. Nicht kalt, sondern nur lauwarm geduscht. Auch keine eiskalten Getränke, sondern knapp unter Zimmertemperatur (naja, ausser mein Margarita gestern abend…) Bekleidung aufs Nötigste beschränkt und bewegen tue ich mich heute sowieso nicht. Also habe ich alle Tipps, die man so in Funk und Fernsehen hört befolgt. Und dennoch: jetzt schon 24,5 °C im Wohnzimmer, und ich fühle mich, als hätte man mich mit Pattex eingeschmiert.

Vielleicht sorgt ja die Ladung frisch gewaschener Handtücher nachher kurzzeitig für etwas Abkühlung.

Sonst noch Vorschläge, die ich nicht berücksichtigt habe?