Archive for Mai, 2010

Date: Mai 30th, 2010
Cate: Alltagsstress
1 msg

Kein Humor, die Sachsen…

Zu meiner Entlastung möchte ich erwähnen, dass ich mich direkt im Anschluss an diesen tweet auch noch über schwäbische Mitbürger und kurz zuvor über Kinder beschwert hatte. Multimisanthropisch, sozusagen.

Btw.: Mein Versuch, die sächsische Aussprache des Wortes November (so wie gestern gehört) irgendwie in Lautschrift darzustellen. Es müsste in etwa so aussehen:

Nöööfämmbor, wobei das “Nööö” mit extrem heruntergezogenen Mundwinkel in einem Laut zwischen “o” und “ö”, das “fämm” sehr schnell mit einem kräftigen “f” und das “bor” mit einem fast stummen “o” ausgesprochen werden muss.

Date: Mai 30th, 2010
Cate: Internet
2 msgs

Google Reader – Empfehlungen

(…Nachmacher, Nachmacher! … Quatsch, sowas nennt man Inspiration!)

“Inspiriert” von gregel-dot-com fordere ich daher an dieser Stelle zum Hinzufügen meines google-Profiles in Eurem google-reader auf.

Sodann könnt Ihr teilhaben an den vielen spannenden Artikeln, die ich Tag für Tag zu lesen bekomme und welche ich dann wiederum als Empfehlungen an meine Stalker weitergebe.

Date: Mai 30th, 2010
Cate: termine

Termine, Termine, Termine 06/10

Nach einem – im Hinblick auf “größere” Veranstaltungen – eher dünnen Mai folgt der Juni, mit bislang nur zwei Events, die es aber in sich haben werden:

04.06.2010 – stars@ndr2 – Expo-Plaza, Hannover und

26.06.2010 – Etropolis-Festiaval – Columbiagelände, Berlin

Am 05.06.2010 ist dann Jónsi noch in Berlin zu Gast, aber das wäre mir zu extrem…

Date: Mai 24th, 2010
Cate: Internet, Medienwahnsinn

Lost – Das Finale

Sorry, gibts hier nicht! Und auch wenn ich nicht eine einzige Episode davon gesehen habe maße ich mir an, es als “Käse” abzutun und hoffe, dass ab morgen dann die nervigen Lost-tweets endlich wieder abklingen…

Date: Mai 24th, 2010
Cate: Alltagsstress, Goslar

Weltuntergang in Goslar

Und der Beitrag ist noch nicht ganz hochgeschossen, da hat es auch schon wieder aufgehört…

Date: Mai 19th, 2010
Cate: blogging
2 msgs

sonic grape Projekt – pflanzenbringer.de

Ich tue es meinem Nachbarn nicht übel nehmen, wenn er mich ab heute für einen Kiffer oder Schlimmeres hält, ich selbst wäre wohl auch skeptisch, hätte ich unvorbereitet ein riesiges Paket mit der der Aufschrift pflanzenbringer.de und Vorsicht! Pflanzen! angenommen. Doch kein Grund zur Sorge, und auch der karrieregeile Kripo-Praktikant, der gerade mein blog filzt muss kein Sondereinsatzkommando auf meinen Balkon beordern, es ist alles ganz harmlos, wenngleich auch recht außergewöhnlich.

Sonic grape lud mich kürzlich ein zur Aktion pflanzenbringer.de, der “Hoffnung für deinen Balkon”.

Der Düsseldorfer Onlineshop bietet neben einem beachtlichen Sortiment an Blüh- und Grünpflanzen auch eine Vielzahl von Kräutern, die man so wohl in keinem Supermarkt oder Gartencenter finden wird. Selbstverständlich ist das Standardprogramm – Petersillie, Schnittlauch und Basilikum auch dort erhältlich, auf meinem persönlichen Wunschzettel fanden sich aber – abgesehen von Lavendel und Rosmarin – ausschließlich Exoten, die ich bislang noch nicht einmal dem Namen nach kannte:

1. Aztekisches Süßkraut – duftend nach Honigmelone und Minze, Verwendung für Teemischungen.

2. Ananasminze – fruchtige Ergänzung von Teemischungen und Cocktails, soll gegen Magen-Darm-Beschwerden helfen…

3. Jiaogulan – die chinesische Pflanze der Unsterblichkeit, auch teetauglich, oder die Blätter einfach so kauen.

4. Stevia – oder Süßkraut, 300 Mal süßer als Zucker, aber kalorienfrei, Anwendung als Zuckerersatz oder für die Teemischung.

last not least

5. Zitronenstrauch – wie sollte es auch anders sein, Teepflanze, aber auch als Badezusatz empfehlenswert.

An dieser Stelle danke ich dann mal dem Wettergott für den kräftigen Regenschauer, der gerade darnieder prasselt. Damit können sich die Pflänzchen auch gleich richtig wohl fühlen:

Pflanzenbringer vertreibt übrigens keine im Gewächshaus gepushten Pflanzen. Durch die Aussenzucht sollen die Pflanzen robuster sein, und haben damit wohl auch eine reelle Chancen, bei einem Menschen ohne grünen Daumen ;) ein langes und erfülltes Leben genießen zu können. (Wenn sie nicht vorher gefressen werden! hrhrhr!)

Schließlich kann man bei pflanzenbringer.de auch allerlei Pflanzgefäße und anderes Balkonzubehör erstehen, schaut einfach mal vorbei! Der Sommer kommt (bestimmt) vielleicht, und ein bepflanzter Balkon macht schon was her!

Date: Mai 14th, 2010
Cate: Emmi

Das macht die Miez also tagsüber, wenn ich normalerweise nicht zu Hause bin…

Sie baut sich eine Höhle aus meiner Sofadecke und pennt…

Date: Mai 2nd, 2010
Cate: Lebensweisheiten
2 msgs

Lebensweisheit VII – Wie man ein kleines, teures Hightechspielzeug schrottet

Simply click here:

Damit habe ich dann wohl einen iPod shuffle gehabt… Ein winziger Strohhalm in Form einer sauberen iTunes-Installation auf einem Windows-Laptop bleibt mir noch, um vielleicht die iPod-Struktur wieder herzustellen… Ansonsten bin ich dann wohl im Besitz eines besonders schicken 1-Gigabyte-Speichermediums und kann mich auf die Suche machen nach einem zeitgemäßen Nachfolger… :evil:

Date: Mai 1st, 2010
Cate: Computer
1 msg

Eine Woche Ubuntu…

Neugier hatte mich getrieben, und außerdem die Tatsache, dass der Rechner über kurz oder lang sowieso mal wieder plattgemacht werden musste. Zu viele Dateileichen hatten sich angesammelt, hie und da nervige Fehlermeldungen, und schließlich ein generelles Lahmen, wie man es nunmal gewöhnt ist, von einem Windowsrechner, nach ein – anderthalb Jahren.

Anderthalb Jahre?! – Jawohl, so lange… Ich hatte natürlich Panik, liegen doch Gigabytes von *.jpegs, *.mpegs, *.movs und *.mp3s auf der Platte rum, deren Verlust dem Ende Meinerselbst gleichkäme (Der Autor neigt zur Übertreibung…). Nicht zu vergessen die zahlreichen, teils … semilegal „erworbenen“ Anwendungen, für die man nach einer Neuinstallation erst einmal wieder Ersatz finden müsste. Und schließlich die Kleinigkeiten, die man bei einer solchen Aktion immer zu vergessen pflegt: Emailkontoeinstellungen, bookmarks, Dokumentvorlagen.

Und warum Linux? Stabilität und Sicherheit sind natürlich Beweggründe, ebenso wie das Verlangen des Nerds in mir, sich in alternativen Gefilden zur üblichen XP-Bubblegum-Umgebung zu bewegen. Aber wichtiger war eigentlich das, was gegen Windows sprach. Mit welchen ausschließlich-Windowsanwendungen arbeitete ich schon großartig noch? Photoimpact? Hin und wieder. Cooledit? Kaum noch. Das Officepaket? Hier mal ein Brief, dort mal ne schnelle Präsentation. Und Outlook eben. Ansonsten läuft heutzutage das Meiste doch über Webanwendungen, bei denen das heimische Betriebssystem in der Regel Wurscht ist.

Mein letzter Linux-Versuch liegt etwa zehn Jahre zurück, damals noch mit SUSE 6.?. Frustriert hatte ich seinerzeit dieses Projekt wieder begraben müssen, weil ich einfach nicht in der Lage war, meine hardware damit zum Laufen zu bringen. Grafikkarte?! – Pfff, 64 Farben, und die Bildschirmränder schneide ich dir auch noch weg! Soundkarte?! – Ein pööööp aus dem internen Lautsprecher, das muss reichen! Maus?! – Sind wir hier bei Windows oder was?? Drucker?! NEC Silentwriter??? Hahaha….

Das alles gehört aber der Vergangenheit an. Das Ubuntu-Installationsprogramm bietet auch direkt die Möglichkeit, das System mit einer simulierten Installation zu testen. Es hatte mich dann auch gleich fast vom Stuhl gehauen, als ich – in der Simulation, wohl gemerkt! – auf den Firefox-Button klickte und … sofort online war. An die Fritzbox hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gedacht. Aber hier gilt – wie auch bei jeglicher anderer hardware – es geht. Einfach. Ohne eigenes Zutun.

Diese Überraschung sollte ich kurz darauf noch einige Male erleben.

Evolution. Das Outlook-Pendant, das der Officevariante in NICHTS nachsteht. Im Gegenteil, die Koppelung mit den Google-Kontakten und dem Google-Kalender ist hier ohne jegliche Plugins möglich!

Software-Center. Ein Sammelsurium kostenfreier Anwendungen für jeden Anlass. Mediaplayer? Da. Ripper? Da. Gimp? Da. Twitterclients? Da. Also um es mal auf den Punkt zu bringen: Bislang ist mir noch keine Anwendung eingefallen, die nicht „DA“ wäre.

Bei der ersten „richtigen“ Ubuntu-Installation wählte ich die Option „Windows behalten, Ubuntu parallel draufspielen und beim Start dann aussuchen, welches OS genutzt werden soll“. Die Hosenscheisservariante also, mit Netz und doppeltem Boden. Ganze drei Tage sollte diese Situation andauern. Danach war Windows endgültig Geschichte. :)

Kleinere Probleme habe ich jetzt noch mit der Medienwiedergabe und -verwaltung, weder Amarok noch Banshee stellen mich hundertprozentig zufrieden. Das iTunes-feature Genius vermisse ich etwas, eine wirkliche Alternative habe ich noch nicht finden können. Und die gelegentlichen Passwortabfragen nerven doch bisweilen schon sehr. Aber da ich jetzt im absoluten Geschwindigkeitsrausch bin kann ich über diese Kleinigkeiten durchaus hinwegsehen, zumal es bestimmt nur eine Frage der Zeit ist, bis ich diese Fehler dank beeindruckend kompetenter community gelöst habe.

Realtime-Blogging: Gerade entdeckt, dass es im Software-Center eine WordPress-Anwendung gibt, welche just in diesem Moment installiert wird und – da bin ich sicher – über welche gleich dieser Beitrag, ganz einfach und ohne großes Tammtamm ins www katapultiert wird.

Edit: Jawoll, das ist Echtzeitbloggen – ganz ohne Haare raufen geht’s wohl doch nicht, ich lese da schon wieder von MySQL und Co., Krams also, von dem ich wirklich keine Ahnung habe.

Ich bring es dann an dieser Stelle noch mal auf den Punkt: Ubuntu ist geil! Es ist einfach, superschnell, bietet alles, ALLES was man auf dem heimischen Rechner braucht. Versuch es, und du wirst begeistert sein. Ich bin es jedenfalls!