Date: August 12th, 2009
Cate: Alltagsstress
Tags: beraterbank, dresdner bank, servicewüste 

Die Frau G. von der Beraterbank

Mein heutiges Ansinnen während der Mittagspause: einen geringen dreistelligen Betrag von Bank A (“Beraterbank”) zur Hausbank transferieren. Bank A bietet hierzu keine Online-Option… Also händeln wir das ganz klassisch, per pedes in die Filiale.

Mit einem freundlichen Lächeln betrete ich die Bank, und warte kurz, bis sich Frau G. meiner annimmt (diesmal hat sie glücklicherweise nicht telefoniert, denn wenn Frau G. telefoniert ist es ihr relativ Wurscht, ob Kunden am Tresen warten…).

Ich gestehe ihr sofort, dass ich gerne ein wenig Bargeld bekommen würde, meine Kontonummer mir jedoch leider nicht erinnerlich ist. In diesem Moment fallen die sowieso schon herniederhängenden Mundwinkel ins Bodenlose.

Ich fühle mich schlecht. Frau G. muss nun tatsächlich ihren Luxuskörper zurück vom Tresen an ihren Arbeitsplatz bewegen (von welchem sie gerade extra meinetwegen nach vorne gestampft kam, und welcher sich lediglich geschätzte 4 Schritte hinter ihr befindet…)

Sie ließ mich ihre Verachtung spüren, als sie mich nach meinem Namen und meiner Anschrift fragte. Während einer kurzen lustlosen Suche, begleitet von nicht zu überhörendem heftigen Ausatmen fragte sie mich dann – ohne mich eines Blickes zu würdigen – forsch: “Und wieviel?!”, zählte mir dann die Scheinchen vor und jagte mich mit einem deftigen “Tschüss!! :evil: ” von dannen.

Fast hätte ich mich untertänigst entschuldigt, ihr so viel Mühe bereitet zu haben…

—————-
Now playing: Jean Michel Jarre – Second Rendez-Vous (Part III)
via FoxyTunes

1 Comment

  1. August 12th, 2009
    REPLY))

  2. oha, na da fällt zusammen reißen bestimmt wirklich schwer.

    1F

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