Archive for Februar, 2009

Date: Februar 28th, 2009
Cate: Alltagsstress
4 msgs

R.I.P. – Vergiftet an selbstgekochtem Essen

So oder so ähnlich wird wohl die Inschrift auf meinem Grabstein lauten. Und wenn ich so weitermache, dann dauerts auch nicht mehr so arg lange…

Kaum 5 Wochen nach meiner Crunchy-Erbsensuppe hab ich heute wieder eine Mahlzeit produziert, die meinen Kreislauf derart durcheinander gebracht hat, dass ich glaubte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen.

Chili con Carne, natürlich die vegetarische Variante mit kleingeschnittenen Soja-Hack-Klopsen. Und Peperonie. Drei Stück, aber eine muss es in sich gehabt haben… Natürlich ignoriert man den Warnhinweis auf der Packung, dass man bei der Zubereitung am besten Handschuhe tragen, nach der Verarbeitung gründlichst die Hände waschen und um Gottes Willen nicht in die Nähe des Gesichts kommen sollte. Die Tränchen kullerten…

Schon beim Abschmecken (es bedurfte weder Pfeffer, noch Salz noch irgendwelcher anderer Zusätze) ward mir klar, dass mir ein Meisterstück gelungen war.

Mutig tat ich mir also eine Portion auf, und legte reichlich Baguette bei. Doch weder das Brot noch das kühle Flensburger konnten den Schmerz wirklich lindern, ich musste bei der ersten Portion zwei  Pausen einlegen.

Level 2 gab es dann zum Abendbrot. Man sagt ja, dass sich Aroma bzw. Schärfe durch das Aufwärmen erst richtig entwickeln. Das kann ich bestätigen. Fast könnte man meinen, es grenzte an Masochismus, denn dieses zweite Schüsselchen fand seinen Weg in einem Rutsch – sprich ohne Pause – in meinen Wanst. Und tat dort sein Übriges: es rotierte, lies mir den Schweiß auf die Stirne steigen, sich alles in meinem Kopf drehen – aber es blieb drin.

Jetzt könnte ich eigentlich irgendeinen fiesen, süßen Likör – Baileys oder sowas – vertragen. Leider gibt das meine Hausbar nicht her.

Zwei Fragen, die mich jetzt noch beunruhigen:

1. Was rein kommt muss auch wieder raus…

2. Was mache ich mit den beiden verbliebenen Portionen?

Date: Februar 26th, 2009
Cate: blogging, g1

Mein Blog – wherever you are…

ohne Frage – Internet in der Hemd-, Westen- oder Hosentaschen ist heute allgegenwärtig. Namhaften Webseitenbetreiber haben dies erkannt, und Ihre Auftritte dahingehend angepasst.
 
Ich stehe dem nicht nach, seit heute können User, die via G1, iPhone etc. durchs www stöbern auch meinen blog in schicker, minidisplaytauglicher Form betrachten.
 
Das WordPress-Plugin WPtouch machts möglich.

Date: Februar 21st, 2009
Cate: Lebensweisheiten

Lebensweisheit II – Medikamente

Merke:

Vor (jawohl, VOR!) der Einnahme eines Medikamentes informiere dich über Dosierung und Einnahmeintervall (und nicht erst, wenn dir schwummerig wird). Selbst wenn es sich um so etwas banales wie Lutschtabletten gegen Halsschmerzen handelt.

(Maximale Tagesdosis Dolo-Dobendan bei einem Erwachsenen: 8 Stück. Alle 2 Stunden eine. Meine 8. hatte ich kurz nach dem Mittag schon im Mund, als ich den Beipackzettel gelesen hab. Ich hab sie dann mal vorsorglich ausgespuckt…)

Date: Februar 20th, 2009
Cate: Allgemein, Alltagsstress
3 msgs

Kränk

Es ist mal wieder so weit… Während Deutschland die Killergrippe zwischentlich fast überstanden hat greif ich mal wieder zu:

Hals dick, Hals zu, Hals schmerzt, Hals schleimt.

Und in erschreckender Weise bestätigt sich die Regel: Februar.

So wie schon im Jahr davor, und davor, und davor… Immer nach dem gleichen Schema: Abends nur ein leichtes Kratzen – am nächsten Morgen dann das Gefühl, man hätte Säure getrunken.

Und auch der Heilungsprozeß wird – so wie ich mich kenne – nach dem üblichen Schema laufen: 8 bis 10 Tage werde ich mit Hausmittelchen, Inhalationen, Gurgeln, Kräuterkrams versuchen, diese Mist loszuwerden. Ich werde immer mal eine Besserung verspüren, aber leider auch immer wieder Verschlechterungen. Und irgendwann in 2 Wochen sitze ich dann beim Doc., lasse mir Hammer-Antibiotika verschreiben, eine Tablette so dick und fast so lang wie mein kleiner Finger und werde ich dann fragen, wie ich dies Geräte wohl durch den ohnehin schon geschundenen Hals würgen soll.

Nein!, dieses Jahr wird es anders laufen. Dieses Jahr greifen meine Hausmittel, und ausserdem ist es dieses Mal auch kein Infekt, sondern nur eine leichte Reizung. *einred*

Verf§$%&/”)!!!!

:evil:

Date: Februar 14th, 2009
Cate: Events, Musik
4 msgs

Project Pitchfork – Record Release Party

steigt heute abend in Leipzigs Gruftischuppen No. 1.

Die Witterung spricht zwar eindeutig gegen den Trip, aber da man in Leipzig netterweise immer mal einen Schlafplatz und Coffee refill angeboten bekommt verschlägt es mich dann heute seit langem mal wieder in die große Stadt.

Und so werde ich dann neben diversen Lustigmachern – ich weiss schon gar nicht mehr, wie Caipi schmeckt – hoffentlich auch das ein oder andere Stück vom kommenden Album Dream, Tiresias! geniessen können.

[Tussimodus an]

Was zieh ich an?

  • Schick, elegant – Stoffhose, Hemd, Krawatte
  • bequem, Pitchfork-tauglich – Cargohose, T-Shirt, Team-Blabu-Jacke
  • extrem – Schnürjeans, Netz-Oberteil

?

[Tussimodus aus]

So, Kinder der Nacht, bis 16:00 schalte ich dann mal einen Gang zurück und lege mich ggf. noch ein, zwei Stündchen darnieder, damit ich dann morgen nicht wieder den “Rentner”-Stempel aufgedrückt bekomme.

Date: Februar 11th, 2009
Cate: g1, Musik
12 msgs

G1 – Shazam

Fix eine neue Katergorie eingerichtet, da es bestimmt nicht das letzte mal sein wird, dass ich in irgendeiner Form über das G1 berichten werde.

Ich habe soeben das ultimative Tool für Musikliebhaber entdeckt! Ohne Übertreibung!

Du erinnerst dich noch an die Al Bundy Folge, in der er verzweifelt in einem Musikladen stand, und dem Verkäufer eine “Melodie” vorsummte, in der Hoffnung, er würde so den Titel und den Interpreten erfahren?

Wie oft war ich schon in dieser Situation?? (Siehe Moby…)

Und jetzt, im Jahre 2009 A.C. ist es nun endlich soweit: Shazam ist da!

Unvorstellbar wie einfach das Tool ist. Einmal kurz auf “jetzt taggen” tippen, knapp 20 Sekunden in die Nähe der Box halten, und wenige Augenblicke später werden dir Titel, Interpret, Album und Label angezeigt, ebenso wie ein Link zur bösen Seite, deren Namen wir hier nicht mehr nennen wollen, wo du diese Musike dann käuflich erwerben könntest.

Glaubst du nicht? Guckst du hier:

Wie geil das einundzwanzigste Jahrhundert doch ist, oder? :D Love it!

Date: Februar 11th, 2009
Cate: Emmi
1 msg

Trinkt meine Katze genug?

Dieser Frage nimmt sich der Zooplus-Blog an, und schafft mir sofort wieder ein mordsmäßig schlechtes Gewissen.

200 Milliliter – also ein Trinkglas voll – soll eine normalgewichtige Miez täglich trinken. Tut Emmi nicht. Es ist ein wahrlich seltenes Bild, wenn sie sich dann mit beiden Vorderpfoten auf den Napfrand stellt, und durchaus geräuschvoll losschlabbert. Beim Wasserwechsel habe ich jedoch immer das Gefühl, dass sie fast nichts getrunken hat.

Gut, ein paar “Fehler” hat Zooplus direkt aufgedeckt, der Napf steht gleich neben dem Futter, und es gibt, bzw. gab (bis eben) nur diese eine Wasserstelle.

Das haben wir dann mal geändert. Bereits vor einiger Zeit hatte ich gepostet, dass Emilie sich kackfrech am Zimmerbrunnen bedient hatte. Witzig sieht es ja aus, und da das Wasser immer in Bewegung ist unterstelle ich eine gewisse Sauerstoffanreicherung und damit Frische. Aber eigentlich wird der Brunnen ja nur regelmäßig aufgefüllt und nicht wirklich gereinigt.

Weil ich nun aber ein lieber Katzenpapa bin, dem kein Aufwand für die Muschi zu groß ist werde ich die Apparatur wohl künftig zweimal pro Woche komplett abmontieren, gründlich reinigen, frisch befüllen und neu aufbauen… (Zum Glück ist das Gerät mit einer Fernbedienungssteckdose ausgestattet, sonst müsste ich sogar zum ein-/ ausschalten jedesmal unter die Heizung krabbeln…)

Ich hoffe, Else weiss zu würdigen, wie gut es ihr bei mir geht… :roll:

Date: Februar 9th, 2009
Cate: Internet, Musik
3 msgs

Irgendwo hier bin ich geboren worden…

und da bin ich gestorben. Für diesen Baum waren das alles nur Augenblicke…

Jep, als alter Hitchcock-Fan weiß man natürlich sofort – das, was uns’ Rudi im Song Vergib’ mir verwurstet war der unwahrscheinlich beklemmende Ausspruch von Kim Novak in der “Waldszene” aus dem Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten.

Dass sich Herr Ratzinger gerne Tonschnipseln aus Filmklassikern bedient – siehe Koslow (Schweigen der Lämmer), Soylent Green (2022: Die Überleben wollen) oder auch Christfuck (Fight Club) ist hinlänglich bekannt, schließlich lebt seine Musik von derartigen Samples.

Aber auch andere Künstler – vorwiegend aus der elektronischen Sparte klauen borgen mehr oder weniger offensichtlich. Keine Ahnung, wie es euch geht, wenn ihr einen solchen Zusammenhang erstmalig erkennt, ich finde es regelmäßig faszinierend. Klar, die einfachen Dinger, wie

Was wir tun, tun wir zur Rettung der gesamten Menschheit. Man wird es nicht verstehen, noch nicht. Aber der Weltuntergang wird kommen, und unseren Glauben rechtfertigen.

(In Strict Confidence – Weltuntergang) aus Contact oder

Thomas, was willst du mal werden, wenn du groß bist? – Ein Priester. – Warum? – Weil mein Engel Simon das gesagt hat. – Warum will Simon, dass du ein Priester wirst? – Weil ich ein Teil von etwas sein werde. – Und wovon? – Von etwas Gutem. – Und du glaubst deinem Engel, Thomas? …

(Blutengel – No God) aus God’s Army

erkennt man sofort, freut sich und das wars dann.

Aber dann gibt es da diese Nummern, die förmlich an einem zehren. Ich erinnere mich an den Song Brich’ es von E-Craft – damals zu meinen Anfangszeiten in der “schwarzen Szene” ein recht beliebter Song in den Clubs… Es beginnt mit einem diabolisch-verrücktem “Appetit”.

Irgendwann, Jahre später schaute ich dann “Im Sumpf des Verbrechens” mit Ed Harris, als fieser Psychopath, der eben dieses kranke “Appetit” Herrn Connery mehrfach ins Gesicht schrie… Und da war es, das ätzende Gefühl, diesen Ausspruch schon mal gehört zu haben, aber keine Ahnung wo… Ich kann heute auch nicht mal mehr genau sagen, wie ich die Lösung letztlich gefunden hatte, aber es war ein erhebendes Gefühl.

Bis vor einigen Jahren gab es eine Datenbank, die einem in einer solchen Situation hilfreich zur Seite stand: sloth.org/samples. Leider wurde dieser Dienst dann plötzlich abgeschaltet, und trotz diverser relaunch-Ankündigungen: 404… :(

Gestern wurde ich dann auf eine einfach und dennoch grandiose Idee gebracht:

archive.org

:) Dort hab ich mir dann kackfrech mal schnell die komplette Datenbank als Textfile runtergeladen – nur zur Sicherheit! E-Craft finde ich dort zwar auch nicht, aber ich bin sicher, dass diese Datei gute Dienste leisten wird.

Und vielleicht findet sich ja irgendwann mal wieder ein Jemand, der Zeit und Muse hat, eine solche Datenbank wieder aufzubauen.

Date: Februar 4th, 2009
Cate: Internet
2 msgs

Testbericht – Google G1 – Der erste Tag

Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren,

nachdem ich nun in den vergangenen Tagen immer mal andeutende Bruchstücke ins www geworfen hatte, war – wie schon getwittert – heute der große Tag, an dem ich mein neues Mobilfunkgerät erhalten sollte.

Schick ist es. Schlank und stylisch. Funktional. Modern. Schnell. Einfach. Und natürlich – googlisch.

Doch der Reihe nach.

Seinerzeit hatte ich mich aus einem einzigen Grund für den Vorgänger – den MDA Vario – entschieden, nämlich die QWERTZ-Tastatur. Simsen ist zwar damals durch die T9-Geschichte unwahrscheinlich erleichtert worden, aber spätestens seit man ein Handy auch zum mobilen e-mailen nutzen kann ist eine vollständige Tastatur meiner Meinung nach unerlässlich. Dennoch bieten nur wenige Geräte eine solche. Marktführer Blackberry sollte zwingend mal ein Studie in Auftrag geben, wie groß ein durchschnittlicher Finger ist. Und das Angeber- ääh – iPhone hat bekanntlich nur eine dusselige virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen. Fünf Minuten hatte ich im T-Punkt damit rumgespielt – bis mir endgültig klar wurde, dass ich damit langfristig nicht glücklich werden würde.

Am vergangenen Montag nervte NDR2 dann gleich ab 8:00 Uhr morgens damit rum: Google G1 – seit heute auf dem Markt. Ich wagte einen kurzen Blick auf die T-Mobile-Seite – auf den ersten Blick ganz annehmbar. Die Tarife – von 25,– bis 120,– – je nach Inklusiv-Minuten /-Volumen /-SMSn/MMSn – wobei für mich, als Sozial-Paranoiker, der sowieso nie telefoniert und wenig simst und das Dingel quasi nur als Terminplaner, Kontaktverwaltung und mobilen WordPress-Zugang nutzen wird, der 25-Euro-Tarif mit 200 MB Volumen erst mal ausreichen sollte.

Azubine war so nett, mir das Teil heute von der Post zu holen. In der Mittagspause hielt ich die Spannung dann nicht mehr aus. SIM-Karte rein, und anwerfen die Kiste (an dieser Stelle Dank an Herrn Google fürs teilweise Akku-Vorladen).

Haben Sie bereits einen google-account? – Ja, klar!

Bitte geben Sie Benutzernamen und Passwort ein. tick-tick-tick, tick-tick-tick…

Und siehe da, schon hab ich Zugriff auf mein Adressbuch, auf meinen Terminplan, auf meine Mails, auf das Internet sowieso, inklusive WordPress… Begeisterung! Und so augenanstrengend wie ich dachte ist es nicht mal – dank 3,2 Zoll Display mit Vollbildmodus kann man verhältnismäßig angenehm surfen. Der eingebaute Trackball macht hektisches Hin-und-Her-Klicken überflüssig, eine recht einfach zu bedienende Zoom-Funktion vereinfacht die Bedienung nochmals wesentlich.

Skeptisch bin ich nach wie vor was den Touchscreen betrifft. Ich habe immer die Befürchtung, dass diese zu anfällig, zu kurzlebig wären. Aber andererseits – der MDA hat die zweieinhalb Jahre auch problemlos überstanden…

Das Innenleben des G1 – sprich die Software – läßt auch kaum einen Wunsch unerfüllt. Und meinen endgültigen Orgasmus inneren Reichsparteitag hatte ich, als ich die Anwendung “maps” startete und auf “Mein Standort” tippte… Wenige Augenblicke später blinkte der blaue Punkt auf “Abzuchtstraße”… Geil, ich hab n Navi!!! Jawohl, da ist ein GPS-Empfänger eingbaut (und der funzt sogar in der Wohnung?!)! Ob er jetzt richtig “routen” kann bezweifele ich zwar noch (wahrscheinlich überzeugt mich das Ding heute noch vom Gegenteil – abwarten), aber wenn ich mich an der Stelle mal daran erinnere, dass ich Anfang vergangenen Jahres in Berlin in der Friedrichstraße eine viertel Stunde in die falsche Richtung gelaufen bin – mit dem kleinen Helferlein wäre mir das nicht passiert! Naja, höchstwahrscheinlich nicht…

Weitere features: 3-Megapixel-Kamera, 2 Gigabyte-Speicherkarte gleich mit drinne (bis zu 8 GB kann es wohl verkraften), Zugriff auf youtube und Android-Market mit tausend und aber tausenden Applikationen zum (gratis) runterladen… (gerade lese ich da was von “free-sms” …. *smile”) – Oder ob ich mir mal schnell den Beer Counter installiere? *gg* Nein, für den Anfang bleibt das System sauber.

Joah, so im Großen und Ganzen – denke ich – war es das erst mal. Viel Schnickschnack, viel Spielerei, aber irgendwie auch zeitgemäß. Gute Kaufentscheidung *aufdieschulterklopf*

Auf die erste Rechnung bin ich dennoch gespannt. oh-oh…

Date: Februar 4th, 2009
Cate: Allgemein, Computer

quickpresspost: vom G1

So, nun halte ich es also in händen, und bin total begeistert! Einrichtung und Synchronisierung lief über den googlemail-account, innerhalb weniger minuten war ich “anschnur”, alle kontakte, termine usw. Sind drauf, internetnutzung funzt… und, und, und…

Was bin ich froh, dass ich heute nachmittag frei und damit viel zeit habe ×gg×