The Christmas Ball 2008
Zeit für einen kleinen Konzertbericht, wohl der letzte für dieses musikalisch interessante Jahr.
The Christmas Ball 2008 // Capitol Hannover
Lineup S.P.O.C.K, Absolute Body Control, Funker Vogt, Covenant.
Bemerkenswert war der frühe Beginn der Veranstaltung: Einlass 18:30, Show 19:30. (Ich hatte es ja nach dem Amphi schon festgestellt, die Leute werden eben alle älter :p)
Pünktlich legten Android und Co. los, nahmens mit Humor, dass sie, trotz 20jährigem Bühnenjubiläum hier den undankbaren Opener geben mussten, und waren doch oder gerade deswegen für viele (mich inbegriffen) das Highlight an diesem Abend.
Jaja, leben Sie lange und in Frieden… Und lassen Se uns bitte nicht wieder ein halbes Jahrzehnt warten!
Combo Nummer 2 – Absolute Body Control, oder kurz ABC: ich kannte sie nicht, erhoffte mir einiges von so hochgreifenden Ankündigungen:
Ein echtes Highlight für Old-School Freunde erwartet Euch mit ABSOLUTE BODY CONTROL! Dirk Ivens’ (The Klinik, Dive, Sonar) legendäres Kultprojekt steht wieder live auf der Bühne, mit dem rohen, ungeschliffenen Sound der 80er, als Synthesizer noch echte Kästen waren und analoger Pioniergeist regierte.
Quelle: Capitol
… und wurde enttäuscht. Nichts herausragendes, nichts bemerkenswertes. Es lief so nebenbei, wurde kaum beachtet, als Bier- und Dönerpause missbraucht. (Anmerkung an dieser Stelle: es sollte für jeden Club, für jede Disko zur Auflage gemacht werden, in unmittelbarer Nähe einen Dönerimbiss anzusiedeln!)
Weiter im Text, weiter im öden Programm: Funker Vogt.
Vor 10 Jahren mochte ich sie. Heute nicht mehr so. Eigentlich überhaupt nicht mehr. Möglicherweise war das der Grund, warum ich den Auftritt gestern nicht mal ansatzweise geniessen konnte, ja sogar nach wenigen Lieder schon richtig genervt war und mich wieder nach hinten an die Bar verdrückt hatte.
Vielleicht liegt der Grund auch darin, das Funker Vogt seit Jahr und Tag ein und dasselbe Programm fahren. Dass sich ein Song wie der andere anhört, absolut keine Entwicklung in der Musik, in der Show zu bemerken ist… Vielleicht hat man es in der Vergangenheit auch einfach nur zu oft gehört. Wer weiss… Ich war gestern jedenfalls froh als es vorbei war und die Bühne freigemacht wurde für den Headliner
Covenant
Lange nicht mehr gesehen, und doch wieder erkannt.
Eine gelungene Auswahl an (ganz) alten und (brand)neuen Stücken, ein verdächtig fröhlich gestimmter Eskil, ein trommelwütiger Daniel Myer (eine wirkliche Bereicherung – ist der jetzt eigentlich festes Bandmitglied oder nur als Live-Unterstüzung immer mal dabei?) und nicht zuletzt endlich mal eine richtig aufgedrehte Anlage, vernünftiger Bumms – so muss das sein, an einem so besinnlichen Abend! Gelungener (Jahres)Abschluss! Danke!
An dieser Stelle möchte ich mir den Hinweis an das Paar schräg vor mir erlauben: Bitte verlagert euer Vorspiel (ich nehme an, dass dieser merkwürdige Balztanz ein solches war…) demnächst doch in das heimische Schlafzimmer.
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schöner bericht
ich mochte übrigens abc. aber das mit funker vogt sehe ich genauso.
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Japp, Spock waren sehr kurzweilig. Michel aus Lönneberga mit der Bierpulle
Funker Vogt und ABC unterschrieb ich so. Die Auftritte waren echt nur noch was für Die-Hard-Fans. Aber auch Covenant konnten mich nimmer aus dem Jammertal reissen. Waren das überhaupt Covenant? Oder doch die Sisters of Mercy hinter dem Nebel? Immerhin war die Stimmung im Saal am Ende noch ziemlich ausgelassen. Ich wollte nur noch nach Hause. Alles nicht meine Musik…
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naja ich lag krank im bett das ist auch was schönes… sonst hätte ich mich jetzt nur geärgert das verpasst zu haben
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[...] Eigentlich bin ich recht behutsam mit Bildern von mir, aber da iTunes gerade eine gute Wahl getroffen hat gibts eine Ausnahme und einen Nachtrag zum Christmas Ball 2008… [...]