Berlin 2008 // Madonna // Sticky & Sweet
Steigerung hoch 10!
Durfte ich den 2006er Auftritt in Hannover noch aus gefühlten sechs Kilometern Entfernung zur Bühne miterleben, waren wir dieses Mal auf schätzungsweise zwanzig Meter ran. Stehplätze (noch mal Sitzplatz bei nem Madonna-Konzert?! – No way!), direkt an der rechten PA, und somit gabs auch eine Rücken schonende Anlehnmöglichkeit
Schweinemäßige Cateringpreise, 4,- EUR für nen halben Liter, Softdrinks wie auch Bier, keine vegetarischen Speisen außer Laugenbrezeln, und im Innenraum nur Dixi-Teile für die Notdurft. Aber die Stimmung konnte das alles nicht im Geringsten trüben, und nachdem auch die merkwürdige Vorband überstanden war gabs um kurz nach neun nur noch … Partyyyyy!!!
Bei der Confessions-Tour erschien Madonna bekanntermaßen in der riesigen Diskokugel auf der Bühne. Dieses Element wurde dann während des Intros ebenfalls genutzt – täuschend echte Videoprojektionen von derartigen Kugeln – man erwartete jeden Moment dass diese sich öffneten und die Queen endlich loslegt. Aber Fehlanzeige – es wurde einfach die mittlere Leinwand angehoben und … tja, da war sie dann
Auf ihrem aktuellen Album Hard Candy wird Madonna tatkräftig von zahlreichen Größen der “R’n'B”-Szene unterstützt – Pharrell Williams, Timbaland, Justin Timberlake (zugegeben, ich kann mit denen quasi nix anfangen, aber zwangsläufig muss man sich ja als Madonna-Fan auch damit auseinandersetzen…). Höchstselbst tauchten diese Leute zwar nicht auf, wurden aber gekonnt mittels Projektion in die Choreografie eingebaut:
War ich in Hannover vor 2 Jahren noch auf die Leinwände angewiesen – schließlich konnte ich vor der der Bühne gegenüberliegenden Tribüne höchstens erahnen, wer von winzig kleinen Punkten denn wohl Frau Ciccone sein mochte – so konnte ich gestern tatsächlich auch hin und wieder ihr Gesicht erkennen:
Und zum Abschluss noch ein besonders schicker Schnappschuss:
Eine Anmerkung doch noch:
Ich mache mir ewig und drei Tage Gedanken, wie ich meine popelige Digicam reinschmuggeln kann – schließlich befiehlt meine Eintrittskarte: “No Cameras!”
Und dann tauchen plötzlich Menschen auf mit Objektiven wie diesem:
Fazit: Jeder sagt es, ich wiederhole: Die Frau ist zwischenzeitlich 50 Jahre alt, aber man merkt es ihr nicht im geringsten an. Sie hats einfach drauf. Und ich lasse mich auch gerne bei der nächsten Tour erneut davon überzeugen!












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Cool, danke für’s Teilen!