Archive for August, 2008

Date: August 30th, 2008
Cate: Events

Berlin 2008 // Sightseeing

Stammleser erinnern sich wohl an meinen ersten Berlinbesuch in diesem Jahr und den damaligen recht knappen Zeitplan. Diesmal sollte es zeitlich etwas entspannter laufen, Abfahrt pünktlich um 8:00 Uhr, geplante Ankunft am Hotel 11:00 Uhr (inklusive Raucher-, Kaffee- und P….-Pausen). Hätte auch super geklappt, wenn … nicht plötzlich ein Stückel Autobahn gefehlt hätte. Mit ohne Navi, nur mit einem ADAC-Routenplanausdruck ist man natürlich richtig angeschmiert, wenn man plötzlich auf eine andere Straße wechseln muss. Mit nur einer halben Stunde Verspätung erreichten wir das Hotel Bongard (ein ehemaliges Pflegeheim mit Psychatrie-Ambiente *gg*), Check-in, kurzes Durchatmen und auf ins Getümmel.

Leider kein Postkartentaugliches Wetter.

Kurze Kaffeepause in 207 Meter Höhe.

Vom Alex ging es dann weiter in Richtung Brandenburger Tor, vorbei an 

u. a. der Neuen Wache

und der Staatsbibliothek.

Zeit für ein leckeres Eis. Kein einfaches Unterfangen im Berliner Nobelviertel, wie ich feststellen musste. Sprachlos war ich, als ich aus dem Häagen-Dazs-Laden wieder rauskam, vier Euro fuffzig ärmer, mit dieser Waffel in der Hand:

4,50 Euro!!! Hier in Goslar diskutiert die Menschheit, ob 70 Cent pro Kugel zu teuer wären!!! (Ja, es sind tatsächlich nur 2 Kugeln, und es hat nicht mal besonders gut geschmeckt…)

Weiter im Programm.

Brandenburger Tor,

Holocaust-Mahnmal,

Reichstag,

Kanzleramt,und dieses interessante Dingel - 

der Carillon-Turm.

Zeitlich leider nicht machbar waren Pergamonmuseum und Aqua-Dom, die hebe ich mir dann für den nächsten Berlintrip auf, vielleicht in Verbindung mit der BlueManGroup?

Date: August 29th, 2008
Cate: Events, Musik
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Berlin 2008 // Madonna // Sticky & Sweet

Steigerung hoch 10!

Durfte ich den 2006er Auftritt in Hannover noch aus gefühlten sechs Kilometern Entfernung zur Bühne miterleben, waren wir dieses Mal auf schätzungsweise zwanzig Meter ran. Stehplätze (noch mal Sitzplatz bei nem Madonna-Konzert?! – No way!), direkt an der rechten PA, und somit gabs auch eine Rücken schonende Anlehnmöglichkeit ;)

Schweinemäßige Cateringpreise, 4,- EUR für nen halben Liter, Softdrinks wie auch Bier, keine vegetarischen Speisen außer Laugenbrezeln, und im Innenraum nur Dixi-Teile für die Notdurft. Aber die Stimmung konnte das alles nicht im Geringsten trüben, und nachdem auch die merkwürdige Vorband überstanden war gabs um kurz nach neun nur noch … Partyyyyy!!!

Bei der Confessions-Tour erschien Madonna bekanntermaßen in der riesigen Diskokugel auf der Bühne. Dieses Element wurde dann während des Intros ebenfalls genutzt – täuschend echte Videoprojektionen von derartigen Kugeln – man erwartete jeden Moment dass diese sich öffneten und die Queen endlich loslegt. Aber Fehlanzeige – es wurde einfach die mittlere Leinwand angehoben und … tja, da war sie dann :)

Auf ihrem aktuellen Album Hard Candy wird Madonna tatkräftig von zahlreichen Größen der “R’n'B”-Szene unterstützt – Pharrell Williams, Timbaland, Justin Timberlake (zugegeben, ich kann mit denen quasi nix anfangen, aber zwangsläufig muss man sich ja als Madonna-Fan auch damit auseinandersetzen…). Höchstselbst tauchten diese Leute zwar nicht auf, wurden aber gekonnt mittels Projektion in die Choreografie eingebaut:

War ich in Hannover vor 2 Jahren noch auf die Leinwände angewiesen – schließlich konnte ich vor der der Bühne gegenüberliegenden Tribüne höchstens erahnen, wer von winzig kleinen Punkten denn wohl Frau Ciccone sein mochte – so konnte ich gestern tatsächlich auch hin und wieder ihr Gesicht erkennen:

Und zum Abschluss noch ein besonders schicker Schnappschuss:

Eine Anmerkung doch noch:

Ich mache mir ewig und drei Tage Gedanken, wie ich meine popelige Digicam reinschmuggeln kann – schließlich befiehlt meine Eintrittskarte: “No Cameras!”

Und dann tauchen plötzlich Menschen auf mit Objektiven wie diesem:

:shock:

Fazit: Jeder sagt es, ich wiederhole: Die Frau ist zwischenzeitlich 50 Jahre alt, aber man merkt es ihr nicht im geringsten an. Sie hats einfach drauf. Und ich lasse mich auch gerne bei der nächsten Tour erneut davon überzeugen! :)

Date: August 17th, 2008
Cate: Events, Musik

Die Könige der Spielleute in Goslar

Nach längerer Ruhepause mal wieder ein Beitrag in Form eines Konzertberichts.
Gestern abend hatte ich mal wieder das Vergnügen, ein Konzert in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung, nämlich im Garten der Kaiserpfalz zu geniessen.

Elane:

Wenn du nichts Nettes sagen kannst, so sag besser überhaupt nichts. (PSALM 12:5; SPRÜCHE 11:22)

Ach was, ein bißchen Kritik muss sein: Öde, nichts markantes, charakterlos dahingeorgelt, selbst das als “feurig” angekündigte Stück war zum Sterben langweilig. Und dann haben die auch ernsthaft noch eine ganze Stunde gespielt!!!

Qntal:

Mein Highlight an diesem Abend.

Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle nicht detailliert auf die Musik, die Trackliste oder die Künstler eingehe – zu wenig bin ich mit dieser Stilrichtung vertraut, zu selten steht mir der Geist nach Mittelalter.

Auf jeden Fall positiv herauszuheben ist die Tatsache, dass Qntal eine gelunge Mischung aus Mittelalter und Elektro bringt. Während andere Bands den Sprung mittels Gitarrengeschrammel versuchen bekommt man von Qntal teilweise recht fette, treibende Electro-Beats (natürlich ganz stilecht aus dem weiß leuchtenden Apfel)  um die Ohren gehauen. Gerne mal wieder!

Corvus Corax:

Immer wieder gerne erzählt, meine kleine Anekdote über Corvus, an der Pfalz, im Jahre des Herrn 2001:

Ein Jahr zuvor durfte ich mein erstes Konzert der Raben am selben Ort erleben, seinerzeit zu einem Preis von 15 Silberlingen Mark. Ich darf anmerken, dass ich zu jener Zeit Azubi mit einer mageren Ausbildungsvergütung von 500,00 Mark war… Als ich nun im Folgejahr mein Ticket erstehen wollte dachte ich, mich trifft der Schlag: 28,00 Mark!! Verdoppelt! Und damals gabs noch keinen Teuro! Enttäuscht, nein, eher sauer bin ich nach Hause gefahren und habe gleich eine Mail an die Band verfaßt, mich nach dem Hintergrund dieser Preispolitik erkundigt.

Keine zwei Tage später hatte ich Antwort – wohl vom damaligen Management, einem gewissen Falcone. Und dieser nahm wirklich kein Blatt vor den Mund, bezeichnete er mich (in einem saumäßigen Deutsch) als Sozialschmarotzer, auf den man getrost verzichten könne…

Sprachlos…

Was solls, das ist verjährt (ich meine auch gehört zu haben, dass dieser Typ zwischenzeitlich rausgekickt worden ist). By the way: Eintritt in diesem Jahr 25,85 EUR! ;)

Zum Wesentlichen: Musikalisch solide (wie schon gesagt, ich kenne mich mit dem Genre zu wenig aus, um hier wirklich ernsthafte Kritik üben zu können); die Stimmung hingegen war umwerfend. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

Date: August 3rd, 2008
Cate: Internet, Musik

Paule Potts…

Wer kann dieser Tage wohl von sich behaupten, ihn noch nicht gesehen oder zumindest gehört zu haben, trällert er doch permanent durch den aktuellen Teledoof-Werbespot: Paul Potts mit seinem Aufsehen erregenden Auftritt beim englischen Pendant zu DSDS – Britain’s Got Talent.

Zwischenzeitlich habe ich nun auch meinen Teil dazu beigetragen, damit Paule auch weiterhin die Downloadcharts anführt.
Nessun Dorma geht auch nach dem hundertsten Male noch unter die Haut. Aber auch die Klassik-Cover zeitgenössischer Musik, insbesondere seine italienische Interpretation von “Ol’ Blue Eyes” Sinatras My Way richten selbst das allerletzte Härchen auf.
Nur wenige Klassikalben zieren mein CD-Regal – zu selten bin ich eben in Stimmung für solch “extreme Mucke” – aber hier habe ich eine echte Perle herausgefischt!
(Momentan höre ich immer im Wechsel Pottssche Version von Con Te Partiro und die von Brightman & Bocelli – übrigens auch so ein Teil, dass ich mir gekauft hatte, weils gerade angesagt war…)

Schade, schade, dass momentan noch nicht so wirklich die Zeit /das Wetter für “Schaumbad-Kerzenlicht-Wein” ist. Dafür bietet One Chance wohl die optimale akkustische Untermalung. Aber ’s dauert ja nicht mehr lange.
Also, zack zack, reinhören, verzaubern lassen, kaufen, geniessen!

Btw: Auch wenn die böse Medien-Marketingmaschine will, dass ich genau das sage – ich sage es trotzdem: Er hat es echt verdient, ich gönne es ihm!

Date: August 2nd, 2008
Cate: Internet, Musik

Guru Josh – Infinity

Schon merkwürdig, geistert dieser Clip doch seit einigen Wochen massiv durch die Blogosphäre. Zugegeben, es ist ja auch ein genialer Track, aber woher kommt wohl diese plötzliche Begeisterung?

Wie auch immer, ich mache mit: