Archive for April, 2008

Date: April 20th, 2008
Cate: Meinereiner

still alive

Pfff, kaum läßt man es mal ein paar Tage schleifen erntet man gleich böse Rüffeleek

Ich sprach es bereits an, ich habe dem Schwabbel den Kampf angesagt und trabe daher hartnäckig dreimal pro Woche in die Muckibude. ‘s macht Spass, ich fühl mich gut, und – ok, man kann sich die Dinge teilweise auch einbilden – ich meine, dass man auch schon ein klein wenig “Erfolg” sehen kann. :lol:

Heute bleibe ich aber zu Hause. Warum?

Hey, was für eine Frage: geiles, warmes Wetterchen draußen, und dem Schmidt hauts die Beine weg. Perfektes Timing mal wieder :x

Seit Donnerstag Abend fühlt sich mein Hals an wie ein Reibeisen, und wenn man das näher betrachtet, was ich da morgens aus dem Rachen ins Waschbecken befördere könnte man vermuten, ich habe mich während der letzten zwei Wochen ausschließlich von filterlosen Zigaretten “ernährt”…

(Sorry, wenn Charlotte Roche widerliche Dinge schreiben darf, dann darf ich das auch!)

Die Symptome wiederholen sich, auch wenn es mich in diesem Jahr recht spät erwischt: Seit 4 Jahren leide ich immer wieder unter diesem Käse, immer wieder versuche ich zwei, drei Wochen mit irgendwelchen Hausmittelchen dagegen anzukämpfen, letzlich erfolglos. Und früher ober später sitze ich dann doch wieder beim Doc im Wartezimmer, bin dann schon an einem Punkt, an dem ich kaum noch schlucken kann und auch schon das normale Atmen Schmerzen bereitet, und lasse mir quittieren, dass es wieder eine bakterielle Infektion ist, schlucke wieder vierzehn Tage hammermäßige Antibiotika, eine Kapsel so dick wie mein kleiner Finger (und auch fast so lang) *würg*

Kann so ein Mist echt chronisch werden?? :?:

:(

Date: April 17th, 2008
Cate: Internet
4 msgs

Which film hero are you?

:shock:
Sollte mir das zu denken geben?

Hannibal Lecter : 79%
Néo (Matrix) : 76%
Indiana Jones : 75%
Batman / Bruce Wayne : 74%
Schrek : 72%
James Bond : 71%
Tony Montana (Scarface) : 71%
Jim Levenstein (American Pie) : 70%
Eric Draven (The Crow) : 69%
Maximus (Gladiator) : 69%
Yoda (Star Wars) : 67%
Forrest Gump : 66%

Quel héros de film es-tu ?

Date: April 14th, 2008
Cate: Internet, Musik
1 msg

The Message

Leute, ohne viele Worte:


:???:

Hier findet man einige Infos zum Initiator MadV.

Der Humans Project Channel bei youtube.

Kennt irgendwer das Lied, dass bei dem Video oben gespielt wird? Ich tippe vom Sound her auf Sigur Ros, sicher bin ich mir aber nicht.

Date: April 14th, 2008
Cate: Internet, Musik

Lieber last.fm-Moderator,

der du für mich zuständig bist, lasse dir eins gesagt sein:

Wenn ich Industrial eingebe, dann möchte ich Industrial hören!!

Wie du goldrichtig erkannt hast handelt es sich bei Northern Kings – We don’t need another hero eben nicht um Industrial sondern um scheußlichsten symphonic epic melodic power metal. Oder kurz gesagt Schrammel-Schrott.

Bitte spiele so etwas nie wieder. Danke!

Date: April 13th, 2008
Cate: Internet
1 msg

Das waren dann also 20 Minuten meines Lebens,

die ich nicht wieder zurückbekomme…

Hab mich vorhin aus lauter Langeweile durch die facebook-Jobbörse geklickert und bin bei den €27,00/hr – Vertriebsleiter hängengeblieben.

Ich hätte eigentlich mehrfach stutzig werden müssen.

  • Auf der verlinkten Seite active-jobs.com betont man Einkommen, Einkommen, Einkommen, jedoch mit keiner Silbe wird erklärt, was man für dieses Einkommen, Einkommen, Einkommen tun muss.
  • Man muss sich vollständig registrieren, mit allem Pi-Pa-Po, ehe man in den “geschützen Bereich” gelangt.
  • Aber auch in dem geschützten Bereich muss man sich dann noch eine viertel Stunde von zwei “erfahrenen Mitarbeitern” die Ohren vollblubbern lassen, bevor diese dann endlich die Hosen runterlassen und offenbaren, dass man Herbalife-Schnatter vertickern soll.

Als man mir dann quasi noch befohlen hat, ich solle 5 Leute rekrutieren, die dann für mich arbeiten, und ich dafür einen fünfstelligen Betrag jeden Monat kassieren werde wurde es mir endgültig zu blöde.

Date: April 13th, 2008
Cate: Alltagsstress
3 msgs

Mogelpackung?

Hm, entweder habe ich Mäuse, die mit Folienschweissgeräten umgehen können, oder der August hat vergessen, meine Müslitüte komplett zu füllen.

Nachgewogen – es sind tatsächlich 612 Gramm (inklusive Folie). Aber sieht trotzdem merkwürdig aus.

(Btw: sonderlich gut schmeckt es auch nicht, doch das nur am Rande…)

Date: April 12th, 2008
Cate: Allgemein
1 msg

Die Saison hat begonnen…

Mjamm!

Zugegeben, es war tiefgefrorener. Trotzdem lecker. Jetzt bin ich faul, und fett, und vollgefressen…

Date: April 12th, 2008
Cate: Internet

Feng-GUI

Description: Feng-GUI service is an automatic alternative to eye-tracking.

Designers, Photographers, Web Developers, Creatives !

Find out how people view your website or photo and which areas are getting most of the attention.

This artificial intelligence service simulates the human vision and creates an attention heatmap.

Klick hier!

Date: April 12th, 2008
Cate: Meinereiner

Hans Maulwurf

Grob geschätzt hab ich bei der derzeitigen Entwicklung noch 15 Jahre. Erste Brille mit 13 (der Tag, an dem die Welt zusammenbrach), damals mit -1,25. Die Aussage der Augenärztin: Bis zum Ende der Pubertät kann sich das durchaus noch verschlechtern, danach bleibt es dann aber meistens konstant.

Zu Zivi-Zeiten hatte ich dann noch mal neu messen lassen, damals stand dann schon die zwei vorm Komma.

Seit 4 Jahren trage ich fast ausschließlich Linsen, und ich ordere regelmäßig -2,5er.

Ich bin der Meinung, dass mir eine Brille absolut nicht steht. Wie oben schon geschrieben war es für mich die absolute Hölle, als ich mein erstes Nasenfahrrad verpasst bekam. Damals war es zwar wohl weniger die eigene Eitelkeit als vielmehr die Angst vor Ablehnung, vor Hänseleien im Freundeskreis. Aber diese Gedanken sind bei Kiddies wohl normal.

Die Erlösung kam dann als ich mich schließlich doch dazu durchgerungen hatte, es einmal mit Linsen zu probieren. Anfangs dachte ich, dass es mir niemals gelingen würde, mir vorsätzlich einen Fremdkörper ins Auge zu platzieren. Heute mache ich das blind quasi im Schlaf.

Stichwort Schlaf bringt mich jetzt zu dem Punkt, warum ich dann heute vormittag zu fielmann gewackelt bin: Abends vorm Fernseher trage ich meine (mittlerweile 7 Jahre alte) Brille nach wie vor. Und regelmäßig schlafe ich mit dem Teil auf der Nase ein, was dazu geführt hat, dass dieses jetzt leicht stark lediert aussieht: verbogen, verkratzt, alt und verbraucht. Ausserdem passte die Stärke absolut nicht mehr.

Nach halbstündigem Zeichen raten lesen dann das ernüchternde Ergebnis: Minus drei Komma null!

:(

Und wenn man den Faden jetzt mal weiterspinnt bin ich in 15 Jahren dann bei -6,0 angekommen.

Ich geh jetzt Möhrchen essen

Date: April 7th, 2008
Cate: Events, Musik
6 msgs

Es hat mir nur im übertragenen Sinne die Sprache verschlagen…

“Stellenweise hatte ich mir gewünscht, auf einer Waldlichtung zu liegen, in den Sternenhimmel zu blicken und das kosmische Ballett aus Sternschnuppen und Polarlichtern zu betrachten.”

Offizieller Einlass 19:30 Uhr – mein Puls normalisierte sich langsam wieder. Das Konzert war offensichtlich nicht ausverkauft, im Gegenteil, die Armen Würste (ich inbegriffen) die “nur” Rangplätze abgegriffen hatten mussten umgesetzt werden. Und so verschlug es mich ein Stockwerk tiefer, jedoch auf einen für mich optimalen Sessel – Gang (ideal für lange Beine), mittig, perfekte Sicht auf die Bühne (20 Meter dichter dran hätten mich aber auch nicht sonderlich gestört…)

Mit etwa 20 Minuten Verspätung wurde dann um zehn vor halb neun das Saallicht ab- und wenige Augenblicke später das Bühnenlicht angeschaltet. Ein Spot auf – ein Ei… Eines dieser Sitzmöbel, welche in den 1970er-Jahren wohl wahnsinnig futuristisch, heute hingegen nur noch extrem “retro” um nicht zu sagen altmodisch wirken. Eine Drehung, und Herr Jarre zeigte sich dem ungeduldigen Publikum.

Zunächst eher verhaltener Applaus, doch das sollte sich im Laufe des Abends noch wesentlich ändern. Die drei “Gast”musiker wurden vorgestellt, ein paar Worte zur Oxygene, zu den Instrumenten, er zaubert ein paar Töne aus dem Theremin, entschuldigt sofort “I can play it much better, i’ll show you later on…”

Dann endlich folgen die ersten richtigen Sounds; sie spielten die Old Ladys warm. Nach und nach wirft er die einzelnen Synths an, klimpert ein wenig darauf rum, und wendet sich dem nächsten zu. Fast fließend wirkt der Übergang von diesem “Soundcheck” zu Oxygene Pt. I, aber ich habs trotzdem sofort gemerkt (Kunststück, so oft, wie ich den Track in den vergangenen 3 Tagen gehört hatte.) Du glaubst, der basslastige Teil ab 4:20 kommt auf einer Surround-Anlage im heimischen Wohnzimmer fett rüber? Es ist quasi ein Piepsen im Vergleich zu dem Druck, der gestern aus den Boxen donnerte! Nicht unbedingt der Lautstärke wegen, es war einfach die Kraft, diese Power, die nur diese wenigen Tonfragmente ausstrahlten.

Auch optisch wurde dem Publikum einiges geboten:

Anfangs musste ich mich selbst fast trösten, dass auch minimalistische Lichtinstallationen sehr reizvoll sein können, zumal sie auch wirklich perfekt (dieses Wort werde ich wohl noch das ein oder andere Mal verwenden MÜSSEN) eingebunden waren: Jeder einzelne der Synthies wurde einzeln angestrahlt, anfangs veränderten sich die Farben fast unmerklich, sehr dezent, später hingegen meinte man, künstlichen Blitze zuckten jeweils aus dem Gerät, dass Jarre gerade spielte.

Doch das sollte natürlich nicht alles gewesen sein! Hey, der Mensch missbraucht benutzt 5000 Jahre alte Bauwerke oder die komplette Skyline einer Stadt für seine Show!

Ein schwarzer Balken – so scheint es – fährt langsam von der Bühnendecke nach unten. Zunächst erkennt man nichts, nicht ohne Grund ist die Bühne zu diesem Zeitpunkt eher dürftig ausgeleuchtet. Plötzlich offenbart sich das Geheimnis: der etwa dreieinhalb Meter hohe und locker sechs, sieben, acht Meter Breite Spiegel wird auch 45 Grad gedreht und erlaubt dem Publikum, den Musikern über die Schultern und auf die Finger zu gucken… Danach wirkte die später eingespielte Videosequenz fast schon trivial. Zumindest bis zum nächsten Gänsehautmoment, als der rotierende Erdball plötzlich den Oxygene-Totenkopf zeigte.

We must not kill planet, we would not know where to bury it…

Stehende Ovationen nach etwa einer Stunde fünfzehn Minuten, die Künstler verlassen die Bühne, das Publikum lässt nicht locker. Die “Zugabe-Rufe” hat sich zwar scheinbar niemand getraut :) , aber das stört JMJ nicht: Alleine kehrt er zurück und legt noch mal richtig einen drauf.

Stichwort Zugabe: Ketzerische Zungen behaupten hin und wieder, dass Mark Jackson und Ronan Harris, besser bekannt als VNV Nationen während ihrem Zugaben-Klassiker Electronaut lediglich ihre Emails an den Laptops checken. Jarre verzichtet komplett auf derartigen “Schnickschnack”! Kein Apfel, der die Bühne ziert verunstaltet. Es sind alles alte, analoge Geräte! Handmade electronic music, sozusagen. Fast widersprüchlich.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich dieses Erlebnis nicht zusammenfassen kann. Mein Bericht hier weist so viele Lücken auf; zu viele, zu große, zu mitreißende Eindrücke an diesem Abend. Ich hoffe nur, dass es keine einmalige Geschichte bleiben wird, zu gerne würde ich einmal einem seiner “großen” Events beiwohnen, doch wo sollte er sich noch mal selbst toppen können? Auf dem Mount Everest? Unter Wasser? Im Weltall? Oder vielleicht doch nur einer Waldlichtung, den Blick gen Himmel…