Date: März 5th, 2008
Cate: Goslar
Tags: Goslar, shopping 

Goslars Innenstadt soll attraktiver werden…

… als Einkaufsstadt Braunschweig Konkurrenz machen. Gut, wenn man das thematisch auf Mobilfunk und Schnittblumen begrenzen wollte, dann sind wir jetzt am Ziel.

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ist mir das neue Logo am kürzlich geschlossenen Christ Juweliergeschäft aufgefallen: the phonehouse.

Damit haben wir nun als bald auf einer Strecke von etwa 20 Metern 3 (drei!!) Telefongeschäfte. (Ich spare mir an dieser Stelle mal jeden Kommentar zu der Tatsache, dass man im O2-Shop schon jetzt fast niemals auch nur einen Menschen – abgesehen vom Personal – antrifft.) Geht man von dort aus wenige Schritte weiter erreicht man nach kurzer Zeit den vierten, den freenet-shop, auch dort ein Schwerpunkt Mobilfunk. Und last not least – ebenfalls in Sichtweite – der Vodafoneshop. Damit wären dann alle großen Anbieter abgedeckt.

Ohne an dieser Stelle großartig recherchieren zu wollen behaupte ich einfach mal, dass die überwiegende Zahl von Handyverträgen doch sicherlich online abgeschlossen wird, oder?

Nicht wesentlich anders verhält es sich im Bereich Floristik: sechs Blumengeschäfte, fast Tür an Tür in der Innenstadt.

Andererseits – versuch mal in Goslar eine CD zu kaufen. Nichts! Nada! Niente! OK, es gibt Karstadt. Aber wirklich gut sortiert – gerade im Hinblick auf alternative Musik ist dieser Laden nicht. Bleiben nur noch die “Ich-bin-doch-nicht-blöd”-Kollegen. Unter eine attraktiven Einkaufs- / Innenstadt verstehe ich irgendwie was anderes.

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