Archive for March, 2008

Date: March 31st, 2008
Cate: Goslar

Der Rammelsberg zu Goslar

Nein, nicht was du schon wieder denkst!

;)

Ich lebe seit vier Jahren hier in Goslar, am vergangenen Wochenende hab ich es endlich mal geschafft, das “Weltkulturerbe Rammelsberg” zu besichtigen.

Und auch wenn die Führung mit 4 Besuchern im klitzekleinen Kreis stattfand, waren es dennoch viel zu viele Informationen. Geologische, technologische, historische Fakten wurden uns um die Ohren gehauen, bevor es dann endlich “unter Tage” ging.

Unscheinbar der Eingang:

IMAGE_00023.jpg

Damit?- Fehlanzeige – kraxeln war angesagt!

IMAGE_00013.jpg

Auf dem Foto sehen die mineralischen Gebilde nicht mal ansatzweise so beeindruckend aus wie “in Echt”.

Das man die Wände besser nicht berühren sollte – die Stoffe wirken stark abführend – wurde mir leider erst gesagt, nachdem ich mehrfach drübergewischt hatte. (Nein, mir ist kein Malheur passiert!!)

IMAGE_00024.jpgIMAGE_00031.jpg

Keine zwei Meter neben diesem Gift wächst unter der Neonbeleuchtung Moos:

IMAGE_00032.jpg

Postkartenmotiv:

IMAGE_00009.jpg

Und zur Belohnung gabs Kaffee mit Aussicht:

IMAGE_00001.jpg

Hier und hier gibts weitere Infos zum Rammelsberg.

Date: March 31st, 2008
Cate: Alltagsstress
1 msg

Superbonus49

Ich habe in meinem 28 Jahre andauerndem Leben noch nicht einen einzigen Lottoschein gespielt.

Auch wenn ich schon des öfteren in die Traumwelt entflohen bin, in der ich den dicken Millionenjackpot geknackt hatte – im realen Leben bin ich mir meines (Un)Glückes im Spiel durchaus bewusst und spare mir die Euros für den Lottoschein…

Eine Zeit lang habe ich mir auch noch die Mühe gemacht, den Callcenter-Agents der modernen Lottodrücker-Unternehmen meine Meinung über dieses Produkt zu erläutern. Denen war das natürlich Wurscht, die verdienen eben kein Geld mit Leuten, die kein Lotto spielen (wollen). Und mir wurde es auf Dauer auch zu blöde.

Seit 2004 ist dieses “Cold Calling”, also das Anrufen ohne des vorherige Einverständnis des Betroffenen verboten! Ich denke, dass sich seriöse Unternehmen – soweit man das Wort “seriös” in diesem Zusammenhang verwenden sollte – an dieser Stelle durchaus gesetzeskonform verhalten.

Aber wie in jeder Branche gibts wohl auch hier wieder die berüchtigten schwarzen Schafe. Und eins davon hat es mal wieder auf mich abgesehen:

Seit etwa zwei Wochen habe ich täglich nach Feierabend etwa fünf, sechs, + Anrufe – ohne Nummernkennung – immer im Halbstundenrhythmus auf dem Festnetzanrufbeantworter. Theoretisch ist es mir egal, ich bin ja nicht zu Hause… Aber Lars schwillt regelmäßig der Hals, wenn Nachtschicht bedingt um diese Zeit versucht, ein paar Stunden Schlaf zu finden.

Am Freitag Abend schlug dann endlich meine Stunde: der Zufallsgenerator hatte mich ausgewählt (Juchhee) – “Sie haben gewonnen… laber, laber … völlig kostenlos … laber, laber … drücken Sie die Taste “1″ … – Gesagt getan!

Ein junger, dynamischer Call-Agent: “Einen wunderschönen Guten Abend, mit wem habe ich denn das Vergnügen?”

Ich (schon mit durchaus forschem Ton): “Mit wem habe ich denn das Vergnügen?!”

“Mein Name ist Yilmaz.” (A.d.R.: Namen unverändert!)

Ich: “Ok, Herr Yilmaz, von welchem Unternehmen rufen Sie mich an?”

Yilmaz: “Superbonus 49.”

Ich: “Soso, und wo hat diese Firma Ihren Sitz?”

Yilmaz: “In Berlin.”

Ich: “Die Anschrift, bitte.” – Ok, dass war zu billig, das hat ihm nicht mehr geschmeckt, er wollte es mir nicht verraten. Wie ich denn dazu käme, ihn das zu fragen?? Bitte?!? Wie ICH dazu komme??? Wer ruft den in einer penetranten, gesetzeswidrigen Art und Weise bei wem an?

Außerdem wäre es nur sein Job, und er will ja nicht, dass ich seinen Brötchengeber anzeige. Es hätte mir spätestens an dieser Stelle klar sein müssen, dass ich bei dem angeblichen Versuch, mich zu seinem Vorgesetzten durchzustellen aus der Leitung fliegen würde.

Sowas kann ich ja leiden! Mann kann stundenlang mit mir diskutieren, mich anschreien, mich beleidigen – alles keine Problem. Aber wehe wenn jemand einfach auflegt…

Superbonus49 ist ein Geschäftszweig der Fluxx AG aus Altenholz bei Kiel. Ein Anruf dort hat heute ergeben, dass mich (angeblich) niemand von dort angerufen hat, man dort (angeblich) nicht mit derartigen, illegalen Powerdialern arbeitet und mein Name bzw. meine Nummer auch (angeblich) nicht in der dortigen Datenbank enthalten ist (“Ich kann jetzt natürlich nicht auf die unternehmensübergreifende Datenbank zugreifen…”).

Gut, damit sind mir die Ansatzpunkte ausgegangen.

Aber – Ihr Yilmaze dieser Welt – beim nächsten Mal kitzele ich noch ein Spur mehr raus. Und dann geht der Strafantrag raus. Und es ist mir sowas von schnurzegal, wenn ihr dann unter der Brücke landet! Cold Calling ist verboten! In erster Linie ist es aber einfach nur nervig. ICH WILL ES NICHT!

Wer Spaß dran hat, sollte mal dieses Gegenwehrscript ausprobieren.

Ein bißchen Lesestoff zum Thema gibts auf der Seite vom BMJ.

—————-
Now playing: Yazoo – Nobody’s Diary
via FoxyTunes

Date: March 29th, 2008
Cate: Internet

Alles neu macht der März…

Boah, nen Fünfer in die “Schlechte-Überschriften”-Kasse!

Die vergangenen Tage haben mir zweifelsohne einen anständigen Dämpfer verpasst wenn es darum geht, (Betriebs-)Systeme zu updaten / upgraden.

Insofern löst eine Meldung bei mir heute gemischte Gefühle aus:

WordPress 2.5 ist endlich da.

War es schon für den 10. März angekündigt ist nun endlich soweit.

Ich für meinen Teil bin momentan jedoch erst mal geheilt, ich warte die Erfahrungsberichte anderer User ab. Ausserdem will ich auf meine zahlreichen plugins nicht verzichten; hier müssen die Autoren ran und entsprechende Updates programmieren.Ich schätze mal, dass ich übernächstes Wochenende hochstufe.

Date: March 29th, 2008
Cate: Computer
3 msgs

01110010 01100101 01100010 01101001 01110010 01110100 01101000

Rebirth.

Hab ich also gestern meine Klappe doch zu weit aufgerissen… Kurz nach meinem Siegesbeitrag fielen mir dann doch einige kleinere Problemchen auf: Outlook lief überhaupt nicht, ein Klick auf Senden/Empfangen blieb ohne jede Reaktion, die Konten ließen sich auch nicht ändern, es tat sich einfach nix. Einige meiner heißgeliebten google-Applikationen gaben unverständliche Fehlermeldungen. Winamp bockte rum. Mir schwante schon gestern nichts Gutes – allerdings hatten zu diesem Zeitpunkt schon einige Flens’ geploppt, so dass ich mich dann doch geschlagen geben musste und alles weiter auf heute vertagte.

Ist es eigentlich bedenklich, wenn man sich selbst schlecht fühlt und nicht gut einschlafen kann wenn der Rechner kränkelt?

Ausgeschlafen, gut gefrühstückt, ran ans Werk. Hier und da eine Neuinstallation, Neustart, Neustart, Neustart, (teilweise) planloses Rumgefummel in diversen Systemeinstellung, und letztlich dann doch wieder der typische Biss in die Tischkante!

Ich hatte es schon befürchtet, auch wenn ich nicht wagte es auszusprechen: neu aufsetzen.

Was bin ich froh, dass die 500er Platte jetzt wenigstens anstandslos funktionierte: rasch die Musike, die Filme, die Eigenen Dateien und – Achtung Insider – die Favoriten(!) rüberkopiert, Festplatte sicherheitshalber abgeklemmt und ab dafür.

Zu meinem Erstaunen lief alles reibungslos, und abgesehen von einigen eMails, die ich leider nicht archiviert hatte ist wohl auch nichts verloren gegangen.

Es wird jetzt wohl noch einige Tage / Wochen dauern, bis alles wieder nach meinem Geschmack angepasst ist, aber so eine Situation ist eben immer auch ein Neuanfang.

Gut’ Nacht allerseits…

Date: March 28th, 2008
Cate: Computer
1 msg

Hähähä! Wer ist der geilste???

Ich, du kleiner ver-p-i-i-i-i-e-p-t-er P-i-i-i-i-i-e-p!

Nach einer Nacht voller Sorge, immer den Tränen nahe. Nach einem nicht enden wollenden Tag, in Gedanken stets bei dem, was alles passieren würden bei dem Versuch, den Rechner wieder vernünftig zum laufen zu bringen. Nach dem sechsten oder siebten Versuch, die Festplatte irgendwie formatiert zu kriegen, habe ich es jetzt geschafft.

Nochmalige Neuinstallation angetäuscht, dabei wurde die Platte dann anstandslos – und in weniger als 5 Sekunden – formatiert, ausgemacht, Platten wieder umgestöpselt und siehe da – C: ist schön, J: (meine frührere Datenpartition heißt jetzt sinnvollerweise E: – und auch dort ist noch alles da, und schließlich D: – die Neue, die Große läuft jetzt auch rund.

Ich hab dich besiegt!! U-S-A! U-S-A! :D

Jetzt heißt es Wunden lecken – einer der vielen Fehlversuche lautete Systemwiederherstellung. Das bedeutet, dass jetzt noch einige Einstellungen zu korrigieren sind. Aber schließlich hätte es wesentlich schlimmer kommen können…

Date: March 27th, 2008
Cate: Computer
4 msgs

*heul*, *schluchz*, *jammer* – Warum immer ich?!

DO NOT TOUCH A RUNNING SYSTEM!

Kann man es oft genug betonen? Nein!

Wenn mir zwei Leute (die wirklich Ahnung von der Materie haben) unabhängig voneinander bestätigen, dass das Betriebssystem X sch*** schlecht ist, dann nehme ich das zur Kenntnis. Ändert aber nix an der Tatsache, dass ich es eben doch selbst ausprobieren muss.

Aber – der Mensch ist ja lernfähig. Etwa 28 Nervenzusammenbrüche in der Vergangenheit – resultierend aus updates, upgrades, völlig neuen Betriebssystemen oder einfachen “System-vermüllt-also-neuinstallieren”- Aktionen, die jeweils mit einem mehr oder minder kompletten Datenverlust endeten, haben mich sensibilisiert:

Mein funktionerendes (wenn auch teilweise lahmendes) OS wurde diesmal 100%ig gesichert: Neue (dicke) Festplatte gekäuft, die alte wurde komplett abgestöpselt und sodann konnte sich das Entdeckerherz, das Spielekind ohne Angst auf einem quasi jungfräulichen System austoben. Fazit der Aktion: Betriebssystem X ist Schrott. Und mit zittrigen Fingern bauen wir wieder alles um.

Juch-heee, die Augen leuchten, der Puls rast, als ich den gewohnten Desktop wieder erblicke. Zweite Partition (die Gigabytes an Musik und Bildern und Filmen – wohlgemerkt: ohne Backup!!) ist auch noch da.

Aber: die neue Festplatte bockt rum :( Wirklich drauf zugreifen kann ich nicht, löschen kann ich nix, formatieren läßt sie sich auch nicht – Leute, das sind so die Momente, in denen ich mir vorstelle, ich hätte ein winzig-kleines Hämmerchen in der Hand, und würde nach und nach jeden einzelnen Chip in meinem Rechenknecht zertrümmern.

Im abgesicherten Modus startet die Formatierung zwar, jedoch bewegt sich die Fortschrittsanzeige nur um einen Balken (von 30?) in 5 Minuten. Summa Summarum 2 1/2 Stunden… (500 Gig eben) Das… brechen… wir… mal… ab…

Nach diesem Versuch gehts jetzt aber komischerweise auch im normalen Modus, so dass ich nebenbei auch noch surfen und bloggen kann.

(Halleluja, meine Mucke ist noch da…)

—————-
Now playing: Guns N’ Roses – Sympathy for the Devil
via FoxyTunes

Date: March 26th, 2008
Cate: Internet, Medienwahnsinn

South Park – Alle Episoden in voller Länge!

Danke Rene, für diesen genialen Tipp:

Alle Episoden der Kult-Sendung Southpark kann man sich jetzt online ansehen – leider / zum Glück auf Englisch. Hier klickern, aber vorher Knabberzeuchs und kalte Getränke bereit stellen!!

SouthPark.jpg

—————-
Now playing: The Rolling Stones – Sympathy for the Devil
via FoxyTunes

Date: March 25th, 2008
Cate: Internet, Musik
2 msgs

iTunes – Teufelswerk!

Skepsis…

Bislang hatte ich Musik-in-scheiss-mp3-Qualität-runterladen-und-dafür-bezahlen-Dienste eigentlich abgelehnt. Mit meinem musicload-account hatte ich in 3 (?) Jahren maximal 5 oder 6 Lieder geladen und mich dann anschließend jedes Mal geärgert. Mir war schon bewusst, dass es einen Marktführer namens iTunes gibts. Aber es gibt ja auch noch diese ewige Feindschaft zwischen Microsoft und Apple, die jeden Windows-User Mac-Produkte grundsätzlich verachten lässt und umgekehrt. (Mir ist diese Fehde ehrlich gesagt wurscht!)

Was mich bislang an diesem ganzen Prinzip gestört hat ist einerseits die Tatsache, dass man nichts “Handfestes” mehr bekommt – wenn ich ein Album kaufe will ich auch eine Hülle und ein booklet! – und andererseits die Qualität. Sagt was ihr wollt, 128 kbit sind einfach schlecht!

Eines muss ich aber zugeben: Ich weiss nicht, ob mein CD-Player (dieser schwarze Kasten schräg vor mir) überhaupt noch funktioniert. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wann ich zum letzten Mal das Medium Compact Disc in seiner ursprünglich bestimmten Art und Weise genutzt habe. Gewöhnlich wird eine CD geordert / gekauft, dann gerippt (mit 320 kbit, variable bitrate!) und verschwindet anschließend im Regal.

Ich schreibe mir “web-2.0-Fan” auf die Fahne und lehne online-music-stores ab?! Das passt einfach nicht!

Seit gerade eben befindet sich nun also iTunes auf meinem Rechner; der erste Song zum testen Sympathy for the Devil , nachdem hier schon den ganzen Abend die hervorragend gecoverten Versionen von Tiamat und Guns N’ Roses laufen musste ich mir einfach endlich das Original zulegen.

Das ganze System wird mich sicher noch einige Tage beschäftigen: Kriege ich die files auf den mp3-Player / auf eine mp3-CD fürs Auto? Kann ich sie unbegrenzt oft hören? Wie lasse ich den Winamp dieses Mucke abspielen? Ist Mick Jagger der Teufel? Wessen Platin-Kreditkarte darf ich zum Shoppen mißbrauchen? Fragen über Fragen…

Date: March 25th, 2008
Cate: Internet, Meinereiner
2 msgs

Warum nur tut man es immer wieder? / Herr, schenke mir Willenskraft…

*grummel* solche Fehler(chen) bleiben einfach nicht im Verborgenen. Gestern Abend ein wenig mit “Analyze”, “Optimize”, “Publicize” und “Monetize” von feedburner rumgespielt und schwupps!, ballert der mir doch (ungewollt) alle meine del.icio.us-bookmarks durch die Weltgeschichte. Bloß gut, dass ich doch noch keine peinlichen Links hinterlegt hatte sich mir der Sinn dieser Seite noch nicht so hundertprozentig erschlossen hat und ich sie daher nicht wirklich ausgiebig nutze.

Notiz für mich: Niemals an einem funktionieren System rumfummeln!

Zweitens:

Willenskraft? Die halbe Tüte Chips in der Küche liegen zu lassen und statt dessen vielleicht nur die Melone anzuschneiden? (Wenn das so weiter geht fange ich wieder an zu rauchen!!!) Menno…

—————-
Now playing: Project Pitchfork – Revolution Now (Davia Mix)
via FoxyTunes

Date: March 25th, 2008
Cate: Blogparade, Internet
1 msg

Morning Pages – Blogparade zum Morgenritual

Die Karriere-Bibel lädt zur Blogparade ein: Was ist Ihr persönliches Morgenritual?

Hier muss ich ganz klar unterscheiden zwischen (Arbeits-)Woche und Wochenende.

Während man bei letztgenanntem durchaus von einem Ritual im angenehmen Sinn sprechen kann, gekennzeichnet durch

  • (relatives) Ausschlafen
  • 5 bis 10 Minuten länger duschen
  • nicht rasieren
  • frühstücken und danach
  • gerne noch mal für eine Stunde hinlegen,

klopfe ich unter der Woche hingegen lediglich wieder und wieder und wieder den Wecker aus, immer in dem Bewusstsein, dass er fünf Minuten später doch wieder loskrähen wird, es dann weitere fünf Minuten später sein wird, ich weitere fünf Minuten weniger Zeit für die Körperpflege und das Stullen schmieren haben werde und ich letzlich vermutlich auch noch fünf Minuten zu spät zur Arbeit komme…

Das erstaunliche: Ich sprach oben von “relativem” Ausschlafen. Tatsächlich stehe ich am Wochenende in der Regel nicht wirklich viel später auf. Ab sieben bin ich wach, und spätestens (!) um acht ist der Schlaf endgültig vorbei. Trotzdem läuft dann alles viel entspannter. Fast könnte man meinen, ich mag meinen Job nicht *lach*. Im Gegenteil, aber Gleitzeit hätte schon was… ;)

—————-
Now playing: Project Pitchfork – One Million Faces
via FoxyTunes