Ich weiß, wer mich getötet hat

Die Musterschülerin Aubrey (Lindsay Lohan) lebt mit ihrem Freund Jerrod (Brian Geraghty) bei ihren Eltern Daniel (Neal McDonough) und Susan (Julia Ormond) ein braves Leben – das vorbei ist, als sie von einem sadistischen Serienkiller entführt und grausam verstümmelt wird. Als sie im Krankenhaus, an Hand und Bein amputiert, zwei Wochen später zu sich kommt, hält sie sich für die Stripperin Dakota, die ihr aufs Haar gleicht. Eine posttraumatische Störung? Oder ist die echte Aubrey noch gefangen?

Stylischer Psychothriller mit Foltereinlagen, in dem Teenstar Lindsay Lohan eine Doppelrolle übernimmt. Mit mutigem Einsatz und viel nackter Haut führt sie durch ein alptraumhaftes Szenario zwischen “Captivity” und “Striptease”.

Achtung! Spoiler!

Ich hatte mir nach “The Hole” eigentlich geschworen, nie wieder einen Teenie-Horrorfilm anzusehen. Ich weiß, wer mich getötet hat ist mal wieder ein Beweis, dass man mit solch fundamentalen Vorsätzen nicht brechen sollte.

Positiv: Die “Lösung” des Films offenbart sich dem Zuschauer tatsächlich erst etwa 10 – 15 Minuten vorm Ende. Also Spannung bis zum Schluss? Fehlanzeige!

Der Film wirkt aufgesetzt, inszeniert, eine klare Handlung fehlt. Man hat direkt am Anfang Probleme dem Verlauf zu folgen. Es werden permanent Charaktere in den Film geworfen, um dann nach einem Satz, einer Geste sofort wieder zu verschwinden. Da der Gärtner schließlich immer der Mörder ist bauen wir einfach einen jungen Gärtner ein, einen Typ mit einem gewissen Serientäterpotential. Der darf dem künftigen Opfer dann dreißig Sekunden lang F-Wort-Gesten zeigen und sich anschließend aus dem Film verabschieden.

Ebenso der äußerst charismatische Mensch mit dem “lebenden Tattoo”. Dieser Typ, wer auch immer er gewesen sein mag bringt den Schlüsselsatz, löst quasi den Film auf ohne vorher oder danach irgend wie in die Handlung involviert zu sein?! An die Drehbuchautoren: Sechs, setzen!

Die Darstellung von Amputationen, Gewalt und Mißhandlung sollte man auch Leuten überlassen, die sich damit auskennen. Nur weil man ohne Kameraschnitt zeigt, wie eine Hand abgeschnitten oder ein Finger angenäht wird sorgt dass noch lange nicht für ein “Hostel”- oder “SAW”-Feeling!

Mir bleibt an dieser Stelle eigentlich nur eins: Nie wieder einen Teenie-Horror-Film!!!

Nachtrag

wiki:

Michael Rechtshaffen schrieb in The Hollywood Reporter vom 30. Juli 2007, der Film sei ein Kandidat für den Titel des schlechtesten Films des Jahres 2007.

Diesem Statement schließe ich mich an!

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6 Comments

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    1F

  1. Januar 20th, 2008
    REPLY))

  2. hmm siehste selbst das ende hat mich nicht mehr interessiert! ich habe den film vorzeitig verlassen nach dem ich mir sicher war das es der kalvierlehrer war bzw ist und ich diesen unerträglich schlechten film nicht mehr ertragen konnte

    hätte doch lindsay wenigstens ein oder zweimal ihre nackten hupen in die kamera gehalten! dann hätte man wenigstens was zum lästern oder so

    2F

  3. Januar 20th, 2008
    REPLY))

  4. hm, das wäre für mich jetzt nicht so von interesse gewesen, aber ok… ;)

    3F

  5. Januar 21st, 2008
    REPLY))

  6. Von dem Film hab ich noch nicht mal was gehört bisher, hat wohl seine Gründe :D
    Aber die alten Teenie-Horror-Filme fand ich früher ganz große Klasse und sie zieren auch jetzt mein DVD-Regal :)

    4F

    [...] dem letzten Kinoflop sind wir heute mal auf Nummer Sicher gegangen und haben uns für oben genannten Film aus dem Hause [...]

    5F

  7. Oktober 29th, 2008
    REPLY))

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    best regards

    6F

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