Archive for Januar, 2008

Date: Januar 27th, 2008
Cate: Medienwahnsinn

Woher kommt das Fluor in der Zahnpasta?

Meine letzten Beiträge in der Kategorie Medien sollten den Stumpfsinn, die gezielte Verblödung der Menschen durch die Medien, insbesondere durch die deutsche Fernsehwelt verdeutlichen. Und es gibt auch noch genug Material für hunderte, nein! tausende weitere Beiträge.

Aber: Wenn wirklich alles nur hirnloser Schrott wäre, warum schaut man sich das dann überhaupt an?

Richtig! Es ist ja nicht alles schlecht. Gerade habe ich im Netz eine Seite zu einer großartigen Sendung gefunden, die ich früher gern geschaut hatte. Leider empfange ich hier kein BR-alpha mehr, aber das Archiv auf der Seite reicht bis 1998 zurück ;)

Alpha Centauri mit Prof. Harald Lesch

Dieser Mensch schafft es, hochgradig anspruchsvolle astrophysische Themen so zu erläutern, dass auch Normalsterbliche die Materie verstehen die grobe Richtung der Materie ansatzweise begreifen können. (e=mc² raff ich aber trotzdem nicht :D )

Egal, ob man sich nun für Astronomie interessiert oder nicht – man sollte einfach mal dieses fünfzehn Minuten opfern und sich wenigstens eine Episode ansehen, es lohnt sich wirklich. Und vielleicht wirst du ja auch zu Fan?

PS: Ja, es sind wirklich nur fünfzehn Minuten!

Fünfzehn Minuten Niveau (die dann auch noch nach Mitternacht verbannt werden) gegen einen ganzen Abend Olli Geissen, Hella von Sinnen und Thomas Gottschalk. Bedauerlich, dass der “Gewinner” schon im Vorfeld feststeht – aber eben bezeichnend für die deutsche Fernsehlandschaft… X)

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Now playing: Vangelis – Movement 9
via FoxyTunes

Date: Januar 26th, 2008
Cate: Musik

Earth Song – Sara Noxx feat. Project Pitchfork

Ein Blick in meine last.fm-Liste rechts oben verrät:

Die Earth-Song-Maxi war heute im Briefkasten!

Zum Lied selbst nur soviel: Radio und Original Version sind jut, die Witt’sche nicht so, in den Clubs wird man wohl vorrangig die von Tanzwut hören (wobei die zum Ende hin fast schon eintönig wird…)

Sara Noxx… Ehrlich gesagt (und ich bin sicher, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe dastand) war sie immer die Anne Clark für Arme. Ich weiss nicht, wie oft in den Grufti-Dissen “ßoßaijätii von Änn Klark” gewünscht wurde.

Aber abgesehen von diesem einen Highlight sah und hörte man von der guten Frau nix mehr. (Wobei ich meine, dass Society 2000-2001-2002 irgendwann technoid remixed worden ist…)

Ich war zugegebenermaßen voreingenommen was den Earth Song betrifft. Die Befürchtung, dass es wieder in Richtung Anne Clark gehen würde hat sich nicht bestätigt.

Bemerkenswert: “Stop marching in a queue” – Es hat tatsächlich einen Moment gedauert, bis mir Pitchforks “Requiem” eingefallen ist.

Abschließend noch ein kleines Schmankerl (und ein weiterer Schritt gegen miese kleine downloader…)

Sara Noxx/Project Pitchfork verschenken Earth Song

Aufgrund des überwältigenden Feedbacks zur Earth-Song-Single verschenken Sara Noxx & Project Pitchfork eine kostenlose zweite Variante der kommenden Hit-Single für alle Käufer bis einschließlich dem 31. Januar 2008 !

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Bestellt bei Amazon, bei BOL, bei JPC oder bei Karstadt, Mediamarkt, Saturn!
2. Möglichkeit: alle weltweiten weiteren Mailorder, Musikstores und gut sortieren Fachgeschäften in Verbindung mit dem Singletrackdownload bei I-Tunes oder Musicload!

Sendet uns die Belege (Kopie) an earthsong@saranoxx.com oder earthsong@pitchfork.de und ihr bekommt “Earth Song” zusätzlich im The Eternal-Afflict-, Ego-Instinct-, Himmelsbiester-, Digital-Energy- und Patenbrigade-Wolff-Remix kostenlos!

Earth Song – Vö: 25. Januar 2008
XX-Ray (3CD Best of) – Vö: 29. Februar 2008

www.myspace.com/projectpitchfork
www.myspace.com/saranoxx

www.pitchfork.de
www.saranoxx.com

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Now playing: Sara Noxx feat. Project Pitchfork – Earth Song – Tanzwuts Teufel Remix
via FoxyTunes

Date: Januar 26th, 2008
Cate: Medienwahnsinn, Musik
7 msgs

Agathe Bauer

Ein Affe machts vor, und alle Affen machen es nach…

Ich glaube, ich hatte es vor ein paar Wochen zum ersten Mal bei einer der zahlreichen “Ultimativen Chart-Shows” bei RTL gesehen (wobei ich damit natürlich nicht behaupten will, dass die damit wirklich angefangen haben!!!):

Die Verhörer

Leute singen (englische) Lieder auch dann mit, wenn sie den Text inhaltlich / akkustisch nicht verstehen. Und so entstehenden so glorreiche Wort- /Satzschöpfungen wie “Anneliese popel nicht” (Enigma – Sadness) oder eben das im Titel genannte “Agathe Bauer” von Snap.

Ich gebe zu – es ist witzig. Und wenn einem einmal so ein Satz in den Kopf gesetzt wurde, dann ist er auch ewig mit dem Lied verbunden.

Das “Problem” hab ich schon seit zig Jahre mit Pink Floyds “Another brick in the wall, Pt. 2″.

Geil, oder?
Quarks und Co., eine grandiose Sendung auf WDR hatte dieses Lied vor 12-13-14 Jahren mal “mißbraucht”, um unterbewusste Manipulation zu verdeutlichen.
Zum Song wurde diese Geschichte erzählt:

Hol’ ihn unters Dach

Bei den Aufnahmen von Pink Floyds “The Wall” 1979 war ein deutscher Tontechniker namens Peter Fischer beteiligt. Dieser mischte die Platte alleine in einer Nacht ab. Anschließend war er verschwunden und man fand ihn einige Tage später tot auf. Er hatte sich auf dem Dachboden des Studios erhangen.

Nun war Roger Waters eine Veränderung in dem Text des Liedes “Another brick in the wall” aufgefallen, die man nur diesem Tontechniker zuschreiben konnte. Der Text des Kinderchor wich vom Original ab. An der
Stelle “All in all it’s just another brick in the wall” waren ganz deutlich die deutschen Worte “Hol ihn, hol ihn unters Dach” zu hören.

Weitere Recherchen ergaben, daß dieser Tontechniker in einem Waisenhaus aufgewachsen war, wo er schwer mißhandelt und regelmäßig auf dem Dachboden eingesperrt wurde. Aus Pietätsgründen änderten die Musiker
diese Stelle nicht und so kommt es, daß bis heute in “The Wall” die Stelle “Hol ihn, hol ihn unters Dach” zu hören ist.

All in all its just an…
Hol ihn hol ihn unters Dach…

Quelle: www.sagen.at

Die Phrase “Hol in, hol ihn unters Dach” wurde immer wieder und wieder betont. Und tatsächlich hörte man diese Worte dann deutlich heraus. (Schau dir das Video einfach noch mal an, achte auf 3:22 …)

Krass, oder?

PS: Lass dich nicht verarschen! Observe the world and think! ;)

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Now playing: Saviour Machine – The Holy Spirit
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Date: Januar 26th, 2008
Cate: Emmi
1 msg

Wer hat diese Katze eigentlich erzogen?!?

Ein zimmerhoher Kratzbaum, ein Plüschteil-zum-an-die-Heizung-hängen, ein IKEA-Katzenkissen, Decken, ein Sessel, den nur sie allein benutzt… Aber wo klettert sie rum??

Aufm Schreibtisch…


Oder, so wie vor ein paar Tagen, im (!) Wandregal…


Ohne Worte, oder?

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Now playing: Saviour Machine – Antichrist II – The Balance Of Power
via FoxyTunes

Date: Januar 26th, 2008
Cate: Events, Meinereiner, Politik
3 msgs

Ich bewerb mich als Bundeskanzler!

Wie schon angekündigt hatte es mich am Donnerstag in die große Stadt verschlagen. Hier mal kurz der grobe Ablauf:

3:45 Uhr – Aufstehen

4:30 Uhr – Los zum Bahnhof

4:50 Uhr – Abfahrt

7:36 Uhr – Ankunft Berlin (zweimal umsteigen)

9:30 Uhr – Beginn Seminar

17:30 Uhr – Ende Seminar

18:30 Uhr – Rückfahrt

21:00 Uhr – Ankunft Goslar

21:45 Uhr – Ankunft Lummerland

Sofort fällt auf, dass zwischen Ankunft in Berlin und Beginn Seminar 2 Stunden Leerlauf liegen.

Leerlauf in Berlin?! No way!

Dank meines ach-so-tollen Orientierungssinnes stand ich aber vorm Bahnhof erst mal wie die sprichwörtliche Kuh wenn es donnert. Ich mag ja Großstädte. Wirklich! Aber ich glaube nicht, dass ich geschaffen bin, um mich dort dauerhaft aufzuhalten. (Ich habs tatsächlich mal geschafft, an Düsseldorf vorbeizufahren, weil ich kein Ortseingangsschild o. ä. gesehen hatte…) Themawechsel…

Vorm Berliner Hauptbahnhof also, mit eineinhalb Stunden Zeit. Ein winzigkleines, unscheinbares Schild sagt: “Bundestag 750 Meter / Brandenburger Tor 900 Meter”.

Von weitem / in der Morgendämmerung macht der Laden noch nicht so wahnsinnig viel her:
Das Timing war aber wirklich perfekt: Besucher können den Bundestag täglich ab 8 Uhr besichtigen. Also rein – als allererster Besucher an diesem Tag!! – und rauf aufs Dach. Ein genialer Ausblick, schade nur, dass das Wetter nicht wirklich mitgespielt hatte:


Gut, dass man von hier das Brandenburger Tor sehen konnte, dadurch hab ich mir eine peinliche Frage gespart.

Bei diesem Anblick haben mir im Übrigen mal wieder die Knie geschlottert:

(früher hatte ich mit Höhe nicht so ein Problem…)

Zum Abschluss meiner kleinen sightseeing-Tour dann noch schnell durch Brandenburger Tor:

(Ich hatte es irgendwie größer in Erinnerung)

Die Siegessäule hab ich leider nicht mehr geschafft.

Die nächsten Stunden überspringe ich dann an dieser Stelle einfach mal. Nur so viel: Mein göttlicher Orientierungssinn hatte mal wieder zugeschlagen – ich bin etwa 20 Minuten lang auf der Friedrichsstrasse in die falsche Richtung gelaufen. Kein Kommentar, ok?!

Der Rest des Tages hat dann reibungslos geklappt, das Seminar war informativ, wichtig und recht angenehm gestaltet. Die Rückfahrt war auch in Ordnung; doch das Highlight war das Bett. So schnell bin ich wohl noch nie eingeschlafen.

Fakt ist aber, dass ich noch mal nach Berlin will. Jetzt, kurzfristig. Fernsehturm, Alex, KDW, Museumsinsel usw… Mal schauen, mit welchem Event man das verbinden kann.

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Now playing: Saviour Machine – Rapture – The Seventh Seal
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Date: Januar 22nd, 2008
Cate: Internet, Medienwahnsinn

Der Uri, der Geller, mal wieder…

Eine kurze www-Empfehlung an dieser Stelle:

The Next Uri Geller – Die Tricks

Reinschauen! Unbedingt

Date: Januar 22nd, 2008
Cate: Allgemein

Ich gebe mich geschlagen!

Jawoll, ich bin eindeutig zu bloed, einen Beitrag per email zu posten.

Entweder kommt er mit voellig verhunzter Formatierung hier an, oder abgeschnitten nach den ersten 3 Worten.

Ich hab echt keinen Nerv mehr, hier noch weiter zu basteln. Das wp-plugin mobile-admin gibt mir jetzt eine grafisch aufs noetigste begrenzte wordpress-oberflaeche, die vom Handyphone relativ einfach zu nutzen ist. copy=paste funktioniert, also machen wir das kuenftig so. So!!

Date: Januar 20th, 2008
Cate: Allgemein
1 msg

Inkasso vs. Inkasso – Runde 8

Und siehe da, sie lenken ein!

Bislang haben die Kollegenschweine “auf Ihre Gesamtforderung bestehen” müssen. Heute kam dann die Antwort auf meine “Bitte”, das ganze doch endlich vor Gericht zu bringen, um eine endgültige Entscheidung zu erhalten.

Sie bieten mir jetzt einen Vergleich an. Gut, an der Höhe müssen wir noch feilen, ich hatte im vorletzten Schreiben 10,- geboten, sie wollen sich jetzt bei 270,- mit mir einigen. Aber die grobe Richtung stimmt ja schon mal.

Und wie gehabt: Wir machen das Antwortschreiben nicht gleich heute fertig, sondern lassen den Brast erst mal setzen und schreiben das ruhig und sachlich morgen oder übermorgen. Oder am nächsten Wochenende.

Vielleicht habe ich auch das Glück, dass ein(e) Mitarbeiter(in) von dieser Inkassobude am Donnerstag auch an diesem Seminar in Berlin teilnimmt (bei der Location liegts ja nahe…), dann kriegen wir da eventuell auf dem kurzen Dienstweg was gedreht…

Ich halt euch auf dem laufenden.

Date: Januar 20th, 2008
Cate: Events, Medienwahnsinn
6 msgs

Ich weiß, wer mich getötet hat

Die Musterschülerin Aubrey (Lindsay Lohan) lebt mit ihrem Freund Jerrod (Brian Geraghty) bei ihren Eltern Daniel (Neal McDonough) und Susan (Julia Ormond) ein braves Leben – das vorbei ist, als sie von einem sadistischen Serienkiller entführt und grausam verstümmelt wird. Als sie im Krankenhaus, an Hand und Bein amputiert, zwei Wochen später zu sich kommt, hält sie sich für die Stripperin Dakota, die ihr aufs Haar gleicht. Eine posttraumatische Störung? Oder ist die echte Aubrey noch gefangen?

Stylischer Psychothriller mit Foltereinlagen, in dem Teenstar Lindsay Lohan eine Doppelrolle übernimmt. Mit mutigem Einsatz und viel nackter Haut führt sie durch ein alptraumhaftes Szenario zwischen “Captivity” und “Striptease”.

Achtung! Spoiler!

Ich hatte mir nach “The Hole” eigentlich geschworen, nie wieder einen Teenie-Horrorfilm anzusehen. Ich weiß, wer mich getötet hat ist mal wieder ein Beweis, dass man mit solch fundamentalen Vorsätzen nicht brechen sollte.

Positiv: Die “Lösung” des Films offenbart sich dem Zuschauer tatsächlich erst etwa 10 – 15 Minuten vorm Ende. Also Spannung bis zum Schluss? Fehlanzeige!

Der Film wirkt aufgesetzt, inszeniert, eine klare Handlung fehlt. Man hat direkt am Anfang Probleme dem Verlauf zu folgen. Es werden permanent Charaktere in den Film geworfen, um dann nach einem Satz, einer Geste sofort wieder zu verschwinden. Da der Gärtner schließlich immer der Mörder ist bauen wir einfach einen jungen Gärtner ein, einen Typ mit einem gewissen Serientäterpotential. Der darf dem künftigen Opfer dann dreißig Sekunden lang F-Wort-Gesten zeigen und sich anschließend aus dem Film verabschieden.

Ebenso der äußerst charismatische Mensch mit dem “lebenden Tattoo”. Dieser Typ, wer auch immer er gewesen sein mag bringt den Schlüsselsatz, löst quasi den Film auf ohne vorher oder danach irgend wie in die Handlung involviert zu sein?! An die Drehbuchautoren: Sechs, setzen!

Die Darstellung von Amputationen, Gewalt und Mißhandlung sollte man auch Leuten überlassen, die sich damit auskennen. Nur weil man ohne Kameraschnitt zeigt, wie eine Hand abgeschnitten oder ein Finger angenäht wird sorgt dass noch lange nicht für ein “Hostel”- oder “SAW”-Feeling!

Mir bleibt an dieser Stelle eigentlich nur eins: Nie wieder einen Teenie-Horror-Film!!!

Nachtrag

wiki:

Michael Rechtshaffen schrieb in The Hollywood Reporter vom 30. Juli 2007, der Film sei ein Kandidat für den Titel des schlechtesten Films des Jahres 2007.

Diesem Statement schließe ich mich an!

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Now playing: Mitten ins Herz – Karat – Über Sieben Brücken
via FoxyTunes

Date: Januar 19th, 2008
Cate: Meinereiner, Musik
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Geschützt: Good weather for airstrikes

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