Date: Juni 17th, 2013
Cate: Alltagsstress

Und Verstärkung habe ich auch schon angefordert…

Guten Tag Frau H.,

vielen Dank für das freundliche Telefonat am gestrigen Nachmittag. Wie besprochen möchte ich Ihnen folgenden Sachverhalt zur Kenntnis geben: 

Ihr Mitglied, die Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH vertreibt unter anderem im Gebiet Goslar / Stadt das Anzeigenblatt General-Anzeiger.

Ich wünsche eine Zustellung dieser Publikation nicht.

Ich habe daher erstmalig am 08. April 2013 Ihr Mitglied gebeten, von einer weiteren Zustellung an meine Person abzusehen. Eine Eingangsbestätigung bzw. ein entsprechendes Statement seitens des General-Anzeigers erfolgte nicht.

Wider Erwarten war mir sodann auch in der Folgezeit regelmäßig der General-Anzeiger Goslar weiterhin zugestellt worden.

Am 22. April 2013 habe ich die Herren Bade (Geschäftsführer) und Helmuth (Gesamtregionalverlagsleiter Goslar) per Email an Berücksichtigung erinnert. Auch diese Nachricht blieb gänzlich unbeantwortet.

Mehrfach setzte ich mich anschließend telefonisch mit Ihrem Mitglied in Verbindung und schilderte mein Problem. Eine zufriedenstellende Lösung konnte jedoch nicht gefunden werden. Im gestrigen Telefonat war mir lediglich mitgeteilt worden, ‚ich müsse auf meinem Briefkasten einen Hinweis anbringen, dass ich eine Zustellung nicht wünsche‘. Man verwies mich diesbezüglich auf die AGB des Generalanzeigers, in welchen dies ‚vorgeschrieben‘ sei. Auf meine Nachfrage, welchem Vertragsverhältnis zwischen mir und der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH diese AGB zugrunde liegen, und insbesondere wann mir diese AGB zur Kenntnis gelangt und von mir auch nachweislich akzeptiert worden waren wusste man bezeichnenderweise keine Antwort.

Meinem Angebot, den Generalanzeiger wöchentlich unfrei an die Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH zurückzusenden begegnete man mit der „Drohung“, mir anschließend nach Prüfung die Kosten in Rechnung zu stellen.

Dieses Gebaren Ihres Mitgliedes empfinde ich als ausgesprochen befremdlich. Fakt ist, dass ich kein Interesse am Bezug des General-Anzeigers habe. Fakt ist, dass ich den GeneralAnzeiger nicht bestellt habe. Fakt ist, dass ich meinen Briefkasten nicht mit – wie auch immer gearteten – „Schildchen“ zusätzlich beschriften werde.

Sehr geehrte Frau H., ich darf Sie höflichst bitten, den Sachverhalt zu prüfen und entsprechend Ihrer Möglichkeiten auf Ihr Mitglied einzuwirken oder mir mitzuteilen, welchen Schritte ich selbst einleiten kann, um eine weitere Zustellung des General-Anzeigers zu unterbinden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

(Frank Schmidt)

Date: Juni 17th, 2013
Cate: Alltagsstress

Le me vs. Le General-Anzeiger: Round 2 – Fight!

Hallo zusammen,

beiliegend sende ich den gestern erneut eingeworfenen General-Anzeiger nebst Beilagen zurück.

Ich habe nach wie vor kein Interesse am Bezug dieses Anzeigenblättchens.

Auf meine zahlreichen telefonischen und schriftlichen Mitteilungen nehme ich Bezug.

Ich verweise an dieser Stelle auf meine allgemeinen Geschäftsbedingungen (ich setze an dieser Stelle einfach voraus, dass Ihnen diese bekannt und von Ihnen akzeptiert sind, gleich so, wie Ihre Mitarbeiterin es bzgl. Ihrer AGB von mir erwartet…) Dort heißt es u. A.: „Wer ungefragt unerwünschten Plunder in meinen Briefkasten einwirft erhält diesen auf seine Kosten zurück“.

Ich verbleibe nun einstweilen

mit zuckersüßen Grüßen,

(Frank Schmidt)

PS: ‘tschuldigung, mir ist die „Zeitung“ vorm Eintüten dummerweise ins Katzenklo gefallen, ich hoffe, dass das nicht weiter stört. Ich kann aber manchmal auch tollpatschig sein…

Date: Mai 28th, 2013
Cate: Alltagsstress, Goslar

Hallo General-Anzeiger, ich will dich nicht!

Ich: „Hallo General-Anzeiger, ich möchte Deine „Zeitung“ bitte nicht mehr bekommen.“

GA: „Dann kleben Sie doch bitte ein Schild auf Ihren Briefkasten, dass Sie eine Zustellung nicht wünschen.“

Ich: „Nein, ich klebe nichts auf meinen Briefkasten. Ich habe Eure „Zeitung“ niemals bestellt, ich will sie nicht haben. Bitte klärt das intern mit dem Zusteller.“

GA: „Unsere Zusteller sind angewiesen, nur dort nicht zuzustellen, wo an den Briefkästen ein entsprechender Hinweis klebt.“

Ich: „Ok, dann werde ich mein Altpapier künftig auch im Eingang der General-Anzeiger-Geschäftsstelle ablegen. Dort klebt ja auch kein Hinweis, dass das Ablegen von Altpapier nicht gewünscht ist…“

GA (etwas empört): „Altpapier und eine Zeitung sind ja  wohl zwei verschiedene Dinge!“

Ich: „Ja, General-Anzeiger und Zeitung, das sind völlig verschiedene Dinge… Bitte unterlassen Sie einfach die Zustellung.“

 

 

Nun zum vierten Mal meine Daten durchgegeben. Mal gucken, obs fruchtet.

 

Btw: Beim Harzer Panorama (der andere Briefkasten-Spammer hier) hat es mit einem Telefonat anstandslos geklappt. Und dem General-Anzeiger bringe ich das auch noch bei, auf die eine oder andere Art.

Date: März 3rd, 2013
Cate: geocaching

Höhlenwohnungen zu Langenstein

Man muss sich schon die Frage stellen, welches Wohnumfeld weniger ungemütlich wirkt – die Häuser im Ort selbst, oder die Höhlenwohnungen im angrenzenden Berg.

Müsste ich mich entscheiden – ich würde dieses Heim wählen:

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Weitere Infos zu den Höhlen gibt’s u. A. hier und hier.

Date: Februar 23rd, 2013
Cate: Events, Musik

Takk

Eines vorab: Noch niemals habe ich so lange mit mir gehadert, ob ich einen Artikel posten soll oder besser nicht. Hielten mich bisher oft moralische Bedenken oder Zweifel wegen möglicher rechtlicher Konsequenzen vom bloggen zu bestimmten Themen oder Ereignissen ab, so ist es aktuell eher die Unsicherheit, ob ich mit Worten überhaupt den gestrigen Erlebnissen gerecht werden kann.

Sigur Rós

Gut elf Jahre begleitet mich diese Band nun schon in meinem Leben, veränderte mich, prägte mich. Es ist außergewöhnliche Musik. Beim Warten vorm Konzert kam die Frage auf, wie man Sigur Rós einem Menschen beschreiben könnte, der die Band nicht kennt. Parallelen zu Björk? Massive Attack? … Doch irgendwie gibt es nichts wirklich vergleichbares.

Und um es vorweg zu nehmen: auch nach dem Konzert fällt es schwer, den Stil, den Charakter zu beschreiben. Elementar. Natürlich. Energiegeladen. Und letztlich ein Konzert, bei dem man nicht ein einziges Wort Text verstanden hat. Das mag einerseits daran liegen, dass der gemeine Deutsche nicht unbedingt isländisch zu sprechen pflegt. Und selbst die Leute, die ein paar Semester Volkshochschule “Isländisch für Anfänger” absolviert haben werde recht sparsam dreinschauen – einen großen Teil der Lieder singt Jónsi in seiner selbst erfundenen Sprache “vonlenska” bzw. “hopelandic”.

Doch keine Bange, die Botschaft kommt trotzdem an – mitten im Herz. Mit trockener Kehler und feuchten Augen sitzt du da, läßt dich mitreißen in eine Welt, wie selbst Tolkien sie nicht hätte besser zeichnen können. Seine einzigartige Stimme, der ungewöhnliche Gesangsstil, und nicht zuletzt die sounds, die Jónsi mit dem Cellobogen der E-Gitarre entlockt – all das gepaart mit den teilweise minimalistischen Licht- und Videoinstallationen erzählen Geschichten von kindlich-naiv bis postapokalyptisch, lassen Vulkane ausbrechen, Tornados über die Erde fegen und Menschen im nuklearen Winter zugrunde gehen. Wenige Augenblicke später findest du dich wieder in einem Mikrokosmos, umgeben von quallenartigen Wesen und beobachtest, wie um dich herum neues Leben entsteht. … Meine Interpretation. Ob die Menschen um mich herum dasselbe empfunden haben? – Vielleicht. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass dieses Konzert niemandem im Publikum unbeeindruckt gelassen hat.

In gewisser Weise hilft die Sprachbarriere sogar, die Musik intensiver auf sich wirken zu lassen. Mit etwas Mühe konnte ich die einzelnen Stück noch den Alben zuordnen. Hätte man mich allerdings gefragt, wie das jeweilige Lied heißt – ich hätte überwiegend nur ratlos mit den Schultern zucken können (abgesehen davon, dass ich mich bei der Aussprache wahrscheinlich bis auf die Knochen blamiert hätte).

Der Vollständigkeit halber aber dennoch die setlist:

  • yfirborð
  • lagið í gær
  • Ný Batterí
  • Brennisteinn
  • Sæglópur
  • olsen olsen
  • vaka
  • e-bow
  • Varúð
  • hoppí + með blóð
  • glósóli
  • kveikur
  • svefn-g-englar
  • hrafntinna
  • popplagið

 

Ich spare mir den Schlussatz, das Fazit, die Zusammenfassung an dieser Stelle, sie würde dem Erlebten sowieso nicht gerecht. Lediglich die Empfehlung, eine der arg seltenen Gelegenheiten, ein Sigur-Rós-Konzert mitzunehmen möchte ich jedem Leser an dieser Stelle aussprechen. Es lohnt sich!

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Date: Februar 17th, 2013
Cate: geocaching

Highfive, oder?

 

Bildschirmfoto vom 2013-02-17 17:37:47

 

 

 

 

Mal wieder auf Statistik-Jagd. :D Es steht schon seit etwa einem halben Jahr fest, dass ich den kommenden Freitag in der Hauptstadt verbringen werde. Dass ich nun aber das musikalische Highlight 2013 auch noch mit einem caching-Meilenstein verbinden kann – das hat schon was. (Ich will ja an der Stelle noch nicht zu laut frohlocken, der olle GC77 wird ja schon ganz gerne mal spontan deaktiviert… Daher die folgende Ankündigung unter Vorbehalt:)

Am Freitag werde ich den allerersten in Deutschland veröffentlichten Geocache als meinen zweitausendsten Fund loggen. Projekt MM_LXXVII, sozusagen. :)

Yes!

Und gefeiert wird das anschließend im Tempodrom, wer mir also auf diesen Meilenstein einen ausgeben möchte… ;)

 

Date: Februar 2nd, 2013
Cate: Events, Musik
2 msgs

Falls Sie mal eine Urlaubsvertretung suchen, sehr geehrter Herr Spilles,

ich mach das dann schon. :D (Die Texte übe ich vielleicht auch noch ein bisschen…)

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Date: Januar 3rd, 2013
Cate: Alltagsstress, Goslar

“Welche Arbeit denn?”

Gerade habe ich meine Lieblings-Politesse (in Zivil) in der Fußgängerzone getroffen, und ich konnte es mir nicht verkneifen, ihr und ihren Kolleginnen von ganzem Herzen und mit breitestem Lächeln zu danken, “für die tolle Arbeit, die ihr hier geleistet habt, in der Innenstadt, während der Feiertage und zwischen den Jahren…” (*)

Ihre Reaktion: “Welche Arbeit denn?”

Danke Mädel! Das Grinsen wurde noch ein bisschen breiter: “Genau! Welche Arbeit denn…”

Feierabend versüßt :D

(*) Anm. d. Autors: trotz umfangreich ausgeschilderter park&ride-Möglichkeiten herrschte im gesamten Altstadtbereich mal wieder ein absolutes Parkplatzchaos – Einfahrten, Strichellinien, sogar Bushaltestellen waren zugeparkt. ‘s kümmerte seitens der Ordnungsbehörde aber augenscheinlich niemanden…

Date: Dezember 23rd, 2012
Cate: geocaching

2012-12-23 – Goslar ist Tradifrei!

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Nach anderthalb Jahren cacherei ist nun heute endlich die letzte grüne Kiste in einen smilie verwandelt worden. Underground Goslar. Das Teil hat mich Nerven gekostet. Spinnen… So groß wie Kaninchen. Mindestens! Meine letzte Hoffnung waren nun eben die Wintermonate. Aber selbst heute saßen da noch zwei, drei frosterprobte Exemplare drin. Aber egal, half alles nix, der musste heute erledigt werden!

Diese hartnäckigen Dosen sind es irgendwie, die das cachen so geil machen. So auch der eine cache, mitten im Innenbogen der Grane, für den man siebzehn Kilometer Fußmarsch in Kauf nehmen muss, egal von welcher Seite man sich auf den Weg macht.

Oder Kaiser Brunnen Goslarer Wasser II – nicht gar so weit zu laufen. Aber so scheisse gut versteckt, dass ich die zehn Kilometer Hin- und Rückweg ganze drei Male absolvieren durfte, und mir beim ersten Mal noch fast die Gräten gebrochen hätte.

Sonstige Highlights 2012 waren zweifelsohne die ganzen Lost Places und Bunker, namentlich:

Komplexlager 12,

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der VolksEigene Betrieb – ReichsbahnAusbesserungsWerk,

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die Salzgitteraner Bunker,

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der Kronkorkenbunker in der zweiten homezone

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und schließlich die unangefochtene Nummer Eins 2012 – die Jagd nach Agent Schröder in und um Staßfurt

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Und 2013?

Es wird grandiose Touren geben, das steht fest. GC77 – der erste Deutsche Geocache – der wird erledigt. Und Prora, im Rahmen des Mega-Events im Spätsommer. Die Festungsfront Oder-Warth-Bogen in Polen eventuell? Wird sich alles zeigen…

Spannend wird es auf jeden Fall!

 

Date: Dezember 10th, 2012
Cate: Alltagsstress

Der obligatorische Wintermeckerbeitrag

Ach wie schön wäre es gewesen, hätte Hermes die neuen Winterstiefel schon am Samstag geliefert.

Nun schneits wie Hölle hier,

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meine Winterschuhe sind undicht und nach 10 Minuten Fußweg zur Arbeit durchnässt,

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und ich missbrauche mein Körnerkissen, um die Füße wieder trocken und warm zu kriegen…

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Winter nervt!